Stadtnachrichten Biberach
Zum „Harlem Shake“ kommt nur die Polizei

Ein Polizeihubschrauber hatte gegen 15.30 Uhr zwei Runden über dem Gelände gekreist, Streifenwagen der Polizei sowie ein Fahrzeug der Stadt fuhren mehrmals über den Gigelberg. Auf dem Platz stand, zusammen mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher, auch der junge Mann, der per Facebook zu der Tanzaktion aufgerufen hatte. Die Einladung hatte sich in dem sozialen Netzwerk schneeballartig weiterverbreitet. Rund 5000 Nutzer waren eingeladen, etwa 600 hatten zugesagt. Ordnungsamt und Polizei hätten ihn dazu verpflichtet, allen, die zum Gigelberg kommen wollten, zu sagen, dass die Veranstaltung nicht stattfindet, sagte der junge Mann: „Wenn es zu einem Polizeieinsatz komme, müsse ich ihn bezahlen, hat man mir gesagt.“ Wenn er die Veranstaltung im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet hätte, dann hätte ihn die Stadt dabei unterstützt, habe ihm die Stadtverwaltung mitgeteilt.
Ganz nachvollziehen könnten sie das Verhalten der Stadt nicht, meinten die jungen Leute. Und auch einige ältere, die aus Neugierde zum Gigelberg gekommen waren, fanden die Absage schade. „Wir hätten gerne gesehen, wie die jungen Leute hier tanzen“, meinte eine Frau.
Unterdessen wird auch auf der Internetseite www.schwäbische.de und auf der Facebook-Seite der SZ Biberach über das Thema diskutiert. Tenor: Der Jugend werde jeder Spaß verboten. Das sei typisch Biberach. Andere Nutzer zeigen Verständnis für die Stadt und verweisen auf die Folgen, wenn tatsächlich 600 Teilnehmer gekommen wären und einige von ihnen über die Stränge geschlagen hätten.
(Aktualisiert: 03.03.2013 22:56)

Ein Polizeihubschrauber hatte gegen 15.30 Uhr zwei Runden über dem Gelände gekreist, Streifenwagen der Polizei sowie ein Fahrzeug der Stadt fuhren mehrmals über den Gigelberg. Auf dem Platz stand, zusammen mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher, auch der junge Mann, der per Facebook zu der Tanzaktion aufgerufen hatte. Die Einladung hatte sich in dem sozialen Netzwerk schneeballartig weiterverbreitet. Rund 5000 Nutzer waren eingeladen, etwa 600 hatten zugesagt. Ordnungsamt und Polizei hätten ihn dazu verpflichtet, allen, die zum Gigelberg kommen wollten, zu sagen, dass die Veranstaltung nicht stattfindet, sagte der junge Mann: „Wenn es zu einem Polizeieinsatz komme, müsse ich ihn bezahlen, hat man mir gesagt.“ Wenn er die Veranstaltung im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldet hätte, dann hätte ihn die Stadt dabei unterstützt, habe ihm die Stadtverwaltung mitgeteilt.
Ganz nachvollziehen könnten sie das Verhalten der Stadt nicht, meinten die jungen Leute. Und auch einige ältere, die aus Neugierde zum Gigelberg gekommen waren, fanden die Absage schade. „Wir hätten gerne gesehen, wie die jungen Leute hier tanzen“, meinte eine Frau.
Unterdessen wird auch auf der Internetseite www.schwäbische.de und auf der Facebook-Seite der SZ Biberach über das Thema diskutiert. Tenor: Der Jugend werde jeder Spaß verboten. Das sei typisch Biberach. Andere Nutzer zeigen Verständnis für die Stadt und verweisen auf die Folgen, wenn tatsächlich 600 Teilnehmer gekommen wären und einige von ihnen über die Stränge geschlagen hätten.
(Aktualisiert: 03.03.2013 22:56)

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