Stadtnachrichten Biberach
„Wir sehen uns als Motor der Innenstadt“

Lange Einkaufsnächte auch in diesem Jahr, nämlich am 12. April und am 27. September, der 25. Biberacher Musikfrühling am 4. Mai mit Stargast Gotthilf Fischer und verkaufsoffener Sonntag am 3. November. Dazu mehr als 100 000 Euro Umsatz im vergangenen Jahr mit den Einkaufsgutscheinen der Werbegemeinschaft – die im Verein organisierten Biberacher Händler tun was, das ist nicht zu übersehen. Und dennoch treibt sie die Frage um: „Wie behalten wir die Kunden in der Stadt?“. Für Gustav Eisinger ist der Online-Handel vom Sofa aus zwar eine immer größere Bedrohung für die Fachhändler in der Innenstadt, dennoch sei das Einkaufserlebnis, das Schmecken, Riechen und Fühlen im wirklichen Geschäft auch im digitalen Zeitalter nicht zu ersetzen. „Wir müssen uns aber sicher alle überlegen, wie wir noch mehr in den Kundenservice und in unsere Mitarbeiter investieren.“
Um den Innenstadt-Einzelhandel in Biberach am Blühen zu halten, sei es laut Kolesch wichtig, allen Verkehrsteilnehmern ein günstiges und einfaches Erreichen der City zu gewährleisten. Das sei der Trend der Zeit. Außerdem brauche es Leuchtturmprojekte, die weitere Kunden anlocken. „Solche Dinge wie Intersport Heinzel brauchen wir“, betonte Kolesch. Unternehmer Christian Heinzel, der als Vertreter des Bibercard-Vereins bei der Hauptversammlung in der Stadthalle zu Gast war, hörte dies sicher gern. Dass neue Geschäfte wie „depot“, „Gerry Weber“ oder eine neue Parfümerie nach Biberach kommen, sei ein positives Signal. „Wir möchten dringend darum bitten, die Parkgebühren für ein paar Jahre stabil zu halten, wir brauchen ein paar Jahre Luft ohne Diskussionen“, betonte der Unternehmer. Drei konkrete Bitten hatte Kolesch für OB Zeidler: das bestehende, die Innenstadt schützende Handelskonzept zu erhalten, die Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern, und die Markenbildung Biberachs sowie das Stadtmarketing voranzutreiben. „Stadtmarketing muss man umsetzen und dafür einen Etat haben. Wir bieten auf jeden Fall unsere Mitarbeit an.“
112 Mitglieder zählt die Biberacher Werbegemeinschaft aktuell, in besten Zeiten waren es jedoch schon 120 Mitglieder gewesen. Vorstandsmitglied Günter Warth warb bei den anwesenden Mitgliedern in eigener Sache, die Angebote wie die lange Einkaufsnacht, die der Verein auf die Beine stelle, auch zu nutzen. „Wir reden da intern immer von ,Zwangsbeglückung’: Mitmachen, Ausprobieren, dass im Laden der Bär steppt. Nicht klagen, die Leute kaufen im Internet, sondern etwas tun!“ Dann, so Warth, sei Biberach trotz der Wettbewerbssituation mit Ulm und Ravensburg konkurrenzfähig: „Wenn wir für den Kunden mit unseren Ideen an einem Strang ziehen, dann haben wir auch in Zukunft gute Chancen, hier in Biberach unser Geld zu verdienen.“
(Erschienen: 27.02.2013 21:15)

Lange Einkaufsnächte auch in diesem Jahr, nämlich am 12. April und am 27. September, der 25. Biberacher Musikfrühling am 4. Mai mit Stargast Gotthilf Fischer und verkaufsoffener Sonntag am 3. November. Dazu mehr als 100 000 Euro Umsatz im vergangenen Jahr mit den Einkaufsgutscheinen der Werbegemeinschaft – die im Verein organisierten Biberacher Händler tun was, das ist nicht zu übersehen. Und dennoch treibt sie die Frage um: „Wie behalten wir die Kunden in der Stadt?“. Für Gustav Eisinger ist der Online-Handel vom Sofa aus zwar eine immer größere Bedrohung für die Fachhändler in der Innenstadt, dennoch sei das Einkaufserlebnis, das Schmecken, Riechen und Fühlen im wirklichen Geschäft auch im digitalen Zeitalter nicht zu ersetzen. „Wir müssen uns aber sicher alle überlegen, wie wir noch mehr in den Kundenservice und in unsere Mitarbeiter investieren.“
Um den Innenstadt-Einzelhandel in Biberach am Blühen zu halten, sei es laut Kolesch wichtig, allen Verkehrsteilnehmern ein günstiges und einfaches Erreichen der City zu gewährleisten. Das sei der Trend der Zeit. Außerdem brauche es Leuchtturmprojekte, die weitere Kunden anlocken. „Solche Dinge wie Intersport Heinzel brauchen wir“, betonte Kolesch. Unternehmer Christian Heinzel, der als Vertreter des Bibercard-Vereins bei der Hauptversammlung in der Stadthalle zu Gast war, hörte dies sicher gern. Dass neue Geschäfte wie „depot“, „Gerry Weber“ oder eine neue Parfümerie nach Biberach kommen, sei ein positives Signal. „Wir möchten dringend darum bitten, die Parkgebühren für ein paar Jahre stabil zu halten, wir brauchen ein paar Jahre Luft ohne Diskussionen“, betonte der Unternehmer. Drei konkrete Bitten hatte Kolesch für OB Zeidler: das bestehende, die Innenstadt schützende Handelskonzept zu erhalten, die Erreichbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern, und die Markenbildung Biberachs sowie das Stadtmarketing voranzutreiben. „Stadtmarketing muss man umsetzen und dafür einen Etat haben. Wir bieten auf jeden Fall unsere Mitarbeit an.“
112 Mitglieder zählt die Biberacher Werbegemeinschaft aktuell, in besten Zeiten waren es jedoch schon 120 Mitglieder gewesen. Vorstandsmitglied Günter Warth warb bei den anwesenden Mitgliedern in eigener Sache, die Angebote wie die lange Einkaufsnacht, die der Verein auf die Beine stelle, auch zu nutzen. „Wir reden da intern immer von ,Zwangsbeglückung’: Mitmachen, Ausprobieren, dass im Laden der Bär steppt. Nicht klagen, die Leute kaufen im Internet, sondern etwas tun!“ Dann, so Warth, sei Biberach trotz der Wettbewerbssituation mit Ulm und Ravensburg konkurrenzfähig: „Wenn wir für den Kunden mit unseren Ideen an einem Strang ziehen, dann haben wir auch in Zukunft gute Chancen, hier in Biberach unser Geld zu verdienen.“
(Erschienen: 27.02.2013 21:15)

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