Stadtnachrichten Biberach
Vor der Kostendebatte gibt’s nochmal Lob
Von unserem Redakteur Gerd Mägerle
Nur Lobeshymnen gab es in der Ratssitzung sowohl für den Siegerentwurf des Büros Lanz und Schwager, als auch für das Wettbewerbsverfahren. Wenngleich Baubürgermeister Christian Kuhlmann nicht mit allen eingereichten Entwürfen zufrieden war: „Wir hatten renommierte Büros dabei, die uns mit ihrem Ergebnis enttäuscht haben.“ Der Wettbewerb habe aber seine Aufgabe erfüllt, „denn diesen Siegerentwurf hätten wir sonst so nicht bekommen“, meinte Kuhlmann. Mit den Architekten wolle man nun in die Entwurfsplanung einsteigen. Bis Mai soll es Kostenberechnungen geben, die auch zeigen, was es kostet, wenn man die geplante Schulsporthalle drei- oder vierteilig baut, wahlweise mit Plätzen für 400 oder 700 Zuschauer. Nicht zu vergessen, die Kosten für die bereits im Vorfeld heiß diskutierte Kletterhalle. „Wir werden nach Möglichkeiten suchen, Kosten zu reduzieren“, kündigte Kuhlmann an. Mit der Leitung der Dollinger-Realschule stehe man im Austausch. „Wir werden aber wohl nicht alle Wünsche erfüllen können“, so der Baubürgermeister.
Sämtliche Ratsfraktionen begrüßten den Beschluss und lobten unisono sowohl den Siegerentwurf als auch das Auswahlverfahren. SPD, FW/UB und Grüne regten an, zu prüfen, ob Holz als Baustoff stärker in die Planung einbezogen werden könne. Gabriele Kübler (SPD) und Johann Späh (Grüne) betonten die Wichtigkeit der Kletterhalle. „Die ist für uns derzeit mit 200 Quadratmetern zu klein ausgeführt“, so Späh. Kritisch wurde das Thema Kletterhalle dagegen von Christoph Funk (FDP) gesehen: „Wir haben bei den einzelnen Schulen nachgefragt und herausgefunden, dass die Prioritäten dort woanders liegen.“ Dieses Ende der Debatte lieferte einen zarten Vorgeschmack auf die „Knackpunkte“, die laut Hubert Hagel (CDU) mit der Kostenschätzung im Mai auf den Rat zukommen werden.
(Erschienen: 16.03.2010 15:30)
Von unserem Redakteur Gerd Mägerle
Nur Lobeshymnen gab es in der Ratssitzung sowohl für den Siegerentwurf des Büros Lanz und Schwager, als auch für das Wettbewerbsverfahren. Wenngleich Baubürgermeister Christian Kuhlmann nicht mit allen eingereichten Entwürfen zufrieden war: „Wir hatten renommierte Büros dabei, die uns mit ihrem Ergebnis enttäuscht haben.“ Der Wettbewerb habe aber seine Aufgabe erfüllt, „denn diesen Siegerentwurf hätten wir sonst so nicht bekommen“, meinte Kuhlmann. Mit den Architekten wolle man nun in die Entwurfsplanung einsteigen. Bis Mai soll es Kostenberechnungen geben, die auch zeigen, was es kostet, wenn man die geplante Schulsporthalle drei- oder vierteilig baut, wahlweise mit Plätzen für 400 oder 700 Zuschauer. Nicht zu vergessen, die Kosten für die bereits im Vorfeld heiß diskutierte Kletterhalle. „Wir werden nach Möglichkeiten suchen, Kosten zu reduzieren“, kündigte Kuhlmann an. Mit der Leitung der Dollinger-Realschule stehe man im Austausch. „Wir werden aber wohl nicht alle Wünsche erfüllen können“, so der Baubürgermeister.
Sämtliche Ratsfraktionen begrüßten den Beschluss und lobten unisono sowohl den Siegerentwurf als auch das Auswahlverfahren. SPD, FW/UB und Grüne regten an, zu prüfen, ob Holz als Baustoff stärker in die Planung einbezogen werden könne. Gabriele Kübler (SPD) und Johann Späh (Grüne) betonten die Wichtigkeit der Kletterhalle. „Die ist für uns derzeit mit 200 Quadratmetern zu klein ausgeführt“, so Späh. Kritisch wurde das Thema Kletterhalle dagegen von Christoph Funk (FDP) gesehen: „Wir haben bei den einzelnen Schulen nachgefragt und herausgefunden, dass die Prioritäten dort woanders liegen.“ Dieses Ende der Debatte lieferte einen zarten Vorgeschmack auf die „Knackpunkte“, die laut Hubert Hagel (CDU) mit der Kostenschätzung im Mai auf den Rat zukommen werden.
(Erschienen: 16.03.2010 15:30)





































