Stadtnachrichten Biberach
So wird Biberachs neue Realschule wohl aussehen
Von unserer Redakteurin Franziska Rötzsch
Fünf Preisträger sollten es eigentlich sein, die die Jury dem Gemeinderat präsentiert und aus denen dieser dann auswählt, wie die neue Realschule samt Ganztagesbereich und Sporthalle – und damit das Bildungszentrum auf der Schul- und Sportmeile -- aussehen soll. Drei waren es nur – einen zweiten und fünften Preis gab es nicht. Dafür einen, so betonten die Beteiligten, herausragenden Sieger: „Wir können Ihnen etwas präsentieren, das alle unsere Ansprüche erfüllt“, sagte OB Fettback.
Die beiden grundlegenden Kriterien bei der Beurteilung, die viele Entwürfe nicht erfüllten: die Schaffung eines räumlichen Bildungszentrums mit Öffnung zu den anderen Schulen und dem Ganztagesbereich als Brückenkopf sowie der Erhalt des unbebauten Korridors für die Frischluftversorgung der Innenstadt. Wichtig waren auch städtebauliche, pädagogische und energetische Aspekte sowie die späteren Unterhaltkosten. Am Ende waren sich die Jury aus Architekten, Bürgermeistern und Pädagogen und die Berater darunter Energieexperten, die Real- und Hauptschulleiter und Stadträte einig. Der Vorschlag des interdisziplinären Teams des Architekturbüros „Lanz Schwager“ aus Konstanz soll es werden.
Im März entscheiden die Gemeinderäte, vorher werden sie sich beraten. Eine Zustimmung deutete sich aber bereits gestern ab: Das eindeutige Urteil gelte es anzunehmen, sagte Hans-Jürgen Dullenkopf, Vorsitzender der CDU-Fraktion, in einer ersten Stellungnahme gegenüber der SZ. „Ich denke schon, dass die Jury Recht hat. Außerdem kann ich mich als Gemeinderat doch nicht gegen eine Jury von 20 Experten, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt haben, stellen.“
„Die Darstellungen waren nachvollziehbar und überzeugend“, zog Dr. Hans-Joachim Compter für die FW/UB ein erstes Fazit. Wichtig für die Fraktion auch: Die pädagogischen Aspekte wurden berücksichtigt. Zunächst beraten will die SPD-Fraktion. „Und wir wollen die Kosten sehen“, sagte Vorsitzende Gabriele Kübler. Beraten werde sich auch die FDP-Fraktion. „Ich gehe aber davon aus, dass wir das ebenso sehen werden wie die Jury“, sagte Vorsitzender Christoph Funk gegenüber der SZ.
Johann Späh, Fraktionsvorsitzender der Grünen, war bei den Sitzungen des Preisgerichts dabei und ist bereits überzeugt vom Sieger – nicht zuletzt wegen der Passivhausstandards. Den anderen Grünen Ratsmitgliedern will er zur Zustimmung raten.
(Erschienen: 22.02.2010 21:30)
Von unserer Redakteurin Franziska Rötzsch
Fünf Preisträger sollten es eigentlich sein, die die Jury dem Gemeinderat präsentiert und aus denen dieser dann auswählt, wie die neue Realschule samt Ganztagesbereich und Sporthalle – und damit das Bildungszentrum auf der Schul- und Sportmeile -- aussehen soll. Drei waren es nur – einen zweiten und fünften Preis gab es nicht. Dafür einen, so betonten die Beteiligten, herausragenden Sieger: „Wir können Ihnen etwas präsentieren, das alle unsere Ansprüche erfüllt“, sagte OB Fettback.
Die beiden grundlegenden Kriterien bei der Beurteilung, die viele Entwürfe nicht erfüllten: die Schaffung eines räumlichen Bildungszentrums mit Öffnung zu den anderen Schulen und dem Ganztagesbereich als Brückenkopf sowie der Erhalt des unbebauten Korridors für die Frischluftversorgung der Innenstadt. Wichtig waren auch städtebauliche, pädagogische und energetische Aspekte sowie die späteren Unterhaltkosten. Am Ende waren sich die Jury aus Architekten, Bürgermeistern und Pädagogen und die Berater darunter Energieexperten, die Real- und Hauptschulleiter und Stadträte einig. Der Vorschlag des interdisziplinären Teams des Architekturbüros „Lanz Schwager“ aus Konstanz soll es werden.
Im März entscheiden die Gemeinderäte, vorher werden sie sich beraten. Eine Zustimmung deutete sich aber bereits gestern ab: Das eindeutige Urteil gelte es anzunehmen, sagte Hans-Jürgen Dullenkopf, Vorsitzender der CDU-Fraktion, in einer ersten Stellungnahme gegenüber der SZ. „Ich denke schon, dass die Jury Recht hat. Außerdem kann ich mich als Gemeinderat doch nicht gegen eine Jury von 20 Experten, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt haben, stellen.“
„Die Darstellungen waren nachvollziehbar und überzeugend“, zog Dr. Hans-Joachim Compter für die FW/UB ein erstes Fazit. Wichtig für die Fraktion auch: Die pädagogischen Aspekte wurden berücksichtigt. Zunächst beraten will die SPD-Fraktion. „Und wir wollen die Kosten sehen“, sagte Vorsitzende Gabriele Kübler. Beraten werde sich auch die FDP-Fraktion. „Ich gehe aber davon aus, dass wir das ebenso sehen werden wie die Jury“, sagte Vorsitzender Christoph Funk gegenüber der SZ.
Johann Späh, Fraktionsvorsitzender der Grünen, war bei den Sitzungen des Preisgerichts dabei und ist bereits überzeugt vom Sieger – nicht zuletzt wegen der Passivhausstandards. Den anderen Grünen Ratsmitgliedern will er zur Zustimmung raten.
(Erschienen: 22.02.2010 21:30)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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