Stadtnachrichten Biberach
Sieben kranke Linden auf dem Gigelberg fallen

„Wir mussten die Baumkronen schon in den vergangenen Jahren immer weiter einkürzen, weil sie bruchgefährdet waren“, sagt Ralf Mutschinski, Leiter der Grünabteilung beim Baubetriebsamt. Die Bäume seien schon länger krank. „Bevor wir mit dem Zurückschneiden an einen Punkt kommen, wo nur noch Baumskulpturen übrig bleiben und der Aufwand auch finanziell in keinem Verhältnis mehr steht, ist es besser, den harten Schnitt zu machen.“
Mutschinski zeigt das Problem am Stumpf einer Linde am Beginn des Fußwegs, die bereits im Vorjahr gefällt wurde: „Der Baum war mit einem Pilz befallen, der das Holz im Innern des Stammes aufgeweicht und aufgelöst hat. Die Linde sieht dann von außen gesund aus, der Stamm hat aber eine so geringe Wandstärke, dass er beim nächsten Sturm brechen kann.“ Untersuchungen zeigten, dass auch die anderen Linden entlang des Fußwegs stark pilzgeschädigt sind. Dafür gibt es viele Ursachen: „Teilweise sind es Anfahrschäden an Wurzelteilen, die aus der Erde herausragen, zum Teil sind es Witterung, Hundeurin oder schlicht das Alter der Bäume, das sie anfällig werden lässt gegen Schädlinge“, sagt Mutschinski. Am Standort Gigelberg liege es seiner Meinung nach nicht.
Für die gefällten Bäume soll es bald Ersatz geben. So werden die alten Baumstümpfe komplett entfernt und große Baumgruben ausgehoben, um im März oder April neue Linden zu pflanzen. Neun oder zehn Stück, schätzt Mutschinski. „Das sind dann aber keine winzigen Bäume, sondern Linden, die etwa zwölf Jahre alt sind und einen Stammdurchmesser von rund 25 Zentimetern haben.“
Mutschinski ist es auch persönlich ein Anliegen, dass die neuen Bäume zügig gepflanzt werden: „Die Bäume machen den Charme des Festplatzes aus.“ In den kommenden Jahren müssen auf dem Gigelberg wohl weitere Bäume ersetzt werden. „Es gibt einige, die bereits erhebliche Faulstellen haben, deshalb wird uns das Thema sicher noch eine Weile beschäftigen“, sagt Mutschinski.
(Erschienen: 24.01.2012 19:10)

„Wir mussten die Baumkronen schon in den vergangenen Jahren immer weiter einkürzen, weil sie bruchgefährdet waren“, sagt Ralf Mutschinski, Leiter der Grünabteilung beim Baubetriebsamt. Die Bäume seien schon länger krank. „Bevor wir mit dem Zurückschneiden an einen Punkt kommen, wo nur noch Baumskulpturen übrig bleiben und der Aufwand auch finanziell in keinem Verhältnis mehr steht, ist es besser, den harten Schnitt zu machen.“
Mutschinski zeigt das Problem am Stumpf einer Linde am Beginn des Fußwegs, die bereits im Vorjahr gefällt wurde: „Der Baum war mit einem Pilz befallen, der das Holz im Innern des Stammes aufgeweicht und aufgelöst hat. Die Linde sieht dann von außen gesund aus, der Stamm hat aber eine so geringe Wandstärke, dass er beim nächsten Sturm brechen kann.“ Untersuchungen zeigten, dass auch die anderen Linden entlang des Fußwegs stark pilzgeschädigt sind. Dafür gibt es viele Ursachen: „Teilweise sind es Anfahrschäden an Wurzelteilen, die aus der Erde herausragen, zum Teil sind es Witterung, Hundeurin oder schlicht das Alter der Bäume, das sie anfällig werden lässt gegen Schädlinge“, sagt Mutschinski. Am Standort Gigelberg liege es seiner Meinung nach nicht.
Für die gefällten Bäume soll es bald Ersatz geben. So werden die alten Baumstümpfe komplett entfernt und große Baumgruben ausgehoben, um im März oder April neue Linden zu pflanzen. Neun oder zehn Stück, schätzt Mutschinski. „Das sind dann aber keine winzigen Bäume, sondern Linden, die etwa zwölf Jahre alt sind und einen Stammdurchmesser von rund 25 Zentimetern haben.“
Mutschinski ist es auch persönlich ein Anliegen, dass die neuen Bäume zügig gepflanzt werden: „Die Bäume machen den Charme des Festplatzes aus.“ In den kommenden Jahren müssen auf dem Gigelberg wohl weitere Bäume ersetzt werden. „Es gibt einige, die bereits erhebliche Faulstellen haben, deshalb wird uns das Thema sicher noch eine Weile beschäftigen“, sagt Mutschinski.
(Erschienen: 24.01.2012 19:10)

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