Stadtnachrichten Biberach
Noch einmal feiert Biberach die deutsche Elf
Von unseren Redakteuren Franziska Rötzsch und Gerd Mägerle
Nicht ganz so groß wie bei den Spielen gegen Argentinien und England war der Andrang beim Public Viewing beim letzten Spiel der deutschen Elf am Samstagabend. Rund 1200 Fußballfans verfolgten nach Schätzungen der Polizei das Spiel gegen Uruguay an den drei großen Public-Viewing-Plätzen „Abdera“, „Hechtkeller-Areal“ und „Aral-Tankstelle/Goldener Hirsch“.
„Wir sind zufrieden“, sagt Michael Rützel Betreiber der ARAL-Tankstelle in der Riedlinger Straße über die Public Viewings, die er gemeinsam mit dem „Goldenen Hirsch“ veranstaltet hat. Zwar fiel beim Spiel gegen Serbien das Public Viewing wegen das starken Regens ins Wasser und zum letzten Kick am Samstag kamen weitaus weniger Fans als zu den anderen Partien der deutschen Elf, bei den anderen Spielen jedoch sei der Andrang groß gewesen. „Vor allem das Spiel gegen England und noch mehr das Spiel gegen Argentinien – die waren unüberbietbar.“
Feiern auf dem Marktplatz
Wie schon nach den gewonnenen Vorrundenspielen, dem Spiel gegen England und der Partie gegen Argentinien zogen die Fans am Samstagabend nach Abpfiff in Südafrika noch einmal im Siegestaumel auf den Biberacher Marktplatz. Erneut kamen, schätzt die Polizei, hier 1500 Menschen zusammen.
Die ganz große Euphorie wie nach den Spielen gegen Argentinien und England wollte aber nicht mehr aufkommen. Angesichts der immer noch heißen Temperaturen suchten einige Abkühlung im Marktbrunnen, andere verfolgten von den bereits aufgestellten Schützentribünen das Treiben.
Autocorsos bildeten sich diesmal nicht. Auch in den anderen Städten und Gemeinden des Landkreises verliefen die Feierlichkeiten, so die Polizei, eher ruhig.
Einen leichtsinnigen Fan musste die Polizei aber dennoch stoppen: Am Samstag, kurz vor Mitternacht, fuhr ein VW-Bus-Oldtimer mit drei Erwachsenen und drei Kindern, die auf den Bänken standen, aus einer großen Dachluke herausschauten und Fahnen schwenkten, von der Theaterstraße auf den Holzmarkt. Als die Polizei die Feiernden anhielt, um ihnen diese leitsinnige und ordnungswidrige Fahrweise zu verbieten, fiel den Beamten auf, dass der 45-jährige Fahrer Alkohol getrunken hatte. Drei bis sieben Punkte, die ihn auch die nächsten zehn Jahre begleiten werden, bringt das dem Fahrer ein.
Weitere Bilder gibt’s im Internet unter www.szon.de.
(Erschienen: 11.07.2010 14:15)
Von unseren Redakteuren Franziska Rötzsch und Gerd Mägerle
Nicht ganz so groß wie bei den Spielen gegen Argentinien und England war der Andrang beim Public Viewing beim letzten Spiel der deutschen Elf am Samstagabend. Rund 1200 Fußballfans verfolgten nach Schätzungen der Polizei das Spiel gegen Uruguay an den drei großen Public-Viewing-Plätzen „Abdera“, „Hechtkeller-Areal“ und „Aral-Tankstelle/Goldener Hirsch“.
„Wir sind zufrieden“, sagt Michael Rützel Betreiber der ARAL-Tankstelle in der Riedlinger Straße über die Public Viewings, die er gemeinsam mit dem „Goldenen Hirsch“ veranstaltet hat. Zwar fiel beim Spiel gegen Serbien das Public Viewing wegen das starken Regens ins Wasser und zum letzten Kick am Samstag kamen weitaus weniger Fans als zu den anderen Partien der deutschen Elf, bei den anderen Spielen jedoch sei der Andrang groß gewesen. „Vor allem das Spiel gegen England und noch mehr das Spiel gegen Argentinien – die waren unüberbietbar.“
Feiern auf dem Marktplatz
Wie schon nach den gewonnenen Vorrundenspielen, dem Spiel gegen England und der Partie gegen Argentinien zogen die Fans am Samstagabend nach Abpfiff in Südafrika noch einmal im Siegestaumel auf den Biberacher Marktplatz. Erneut kamen, schätzt die Polizei, hier 1500 Menschen zusammen.
Die ganz große Euphorie wie nach den Spielen gegen Argentinien und England wollte aber nicht mehr aufkommen. Angesichts der immer noch heißen Temperaturen suchten einige Abkühlung im Marktbrunnen, andere verfolgten von den bereits aufgestellten Schützentribünen das Treiben.
Autocorsos bildeten sich diesmal nicht. Auch in den anderen Städten und Gemeinden des Landkreises verliefen die Feierlichkeiten, so die Polizei, eher ruhig.
Einen leichtsinnigen Fan musste die Polizei aber dennoch stoppen: Am Samstag, kurz vor Mitternacht, fuhr ein VW-Bus-Oldtimer mit drei Erwachsenen und drei Kindern, die auf den Bänken standen, aus einer großen Dachluke herausschauten und Fahnen schwenkten, von der Theaterstraße auf den Holzmarkt. Als die Polizei die Feiernden anhielt, um ihnen diese leitsinnige und ordnungswidrige Fahrweise zu verbieten, fiel den Beamten auf, dass der 45-jährige Fahrer Alkohol getrunken hatte. Drei bis sieben Punkte, die ihn auch die nächsten zehn Jahre begleiten werden, bringt das dem Fahrer ein.
Weitere Bilder gibt’s im Internet unter www.szon.de.
(Erschienen: 11.07.2010 14:15)

Themendossiers
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
mehrSchützenfest Biberach


































