Stadtnachrichten Biberach
Lehrer suchen Parkplätze mit Handzetteln
„Wir würden genaue Pläne aufstellen, wann auf welchem Platz geparkt werden darf“, sagt Sandra Kohlhepp. So müssten die Besitzer keine Sorge haben, dass dort jemand parke, wenn sie selbst den Platz benötigen.
Etwa 40 Hilferufe hat sie bisher verteilt. „Eine Frau hat sich auch schon gemeldet und stellt uns ihren Parkplatz zur Verfügung.“ Für ein halbes Jahr kann die Schule den Platz jetzt mitbenutzen. „Von der Stadt erwarten wir nach jahrelangen Absagen einfach keine Hilfe mehr“, begründet Schulleiterin Beate Jeske-Wilzek die ungewöhnliche Aktion.
Direkt vor der Schule gibt es zwei Stellplätze, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Immer wieder hätte die Schule beim Gemeinderat angefragt, ob nicht diese der Schule zugeschrieben werden könnten. Der Rat habe stets abgelehnt.
Warum der Gemeinderat ablehnte, war bis gestern von der Stadt nicht zu erfahren.
Generell würden öffentliche Parkplätze aber eher ungern privatisiert, da der Raum dann der Bevölkerung fehle, sagt Andrea Appel, Pressesprecherin der Stadt.
Auch der einzige schuleigene Parkplatz sei regelmäßig von Falschparkern belegt. Die Dollinger-Realschule stellt der Grundschule zwei ihrer Parkplätze zur Verfügung, aber auch die seien oft schon von Unbefugten belegt.
An der Schule unterrichten drei Lehrerinnen der Sonderschule in der Braith-Schule. Diese müssten schnell von einer Schule zur anderen kommen und könnten nicht immer erst lange zu ihrem Auto laufen. „Außerdem kommen mehrere Lehrerinnen von auswärts, die können ihre Autos nicht jeden Tag ins Parkhaus stellen, das ist zu teuer“, sagt Beate Jeske-Wilzek. „Im Moment ist eine Lehrerin am Knie verletzt, der Unterricht ist für sie kein Problem, aber sie darf keine weiten Wege gehen.“
Die Lehrer würden nicht aus Bequemlichkeit auf Parkplätze in der Nähe hoffen. Gerade in der Grundschule müssten oft Anschauungsmaterialen mitgebracht werden. Es sei mühselig, diese über weite Strecken zu tragen. Deshalb bringen viele die Sachen schon am Abend vorher, damit die Plätze vor dem Haus frei sind. Wenn diese der Schule gehören würden, wäre es auch noch nicht optimal, aber eine Unterstützung.
(Erschienen: 09.02.2012 19:00)
„Wir würden genaue Pläne aufstellen, wann auf welchem Platz geparkt werden darf“, sagt Sandra Kohlhepp. So müssten die Besitzer keine Sorge haben, dass dort jemand parke, wenn sie selbst den Platz benötigen.
Etwa 40 Hilferufe hat sie bisher verteilt. „Eine Frau hat sich auch schon gemeldet und stellt uns ihren Parkplatz zur Verfügung.“ Für ein halbes Jahr kann die Schule den Platz jetzt mitbenutzen. „Von der Stadt erwarten wir nach jahrelangen Absagen einfach keine Hilfe mehr“, begründet Schulleiterin Beate Jeske-Wilzek die ungewöhnliche Aktion.
Direkt vor der Schule gibt es zwei Stellplätze, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Immer wieder hätte die Schule beim Gemeinderat angefragt, ob nicht diese der Schule zugeschrieben werden könnten. Der Rat habe stets abgelehnt.
Warum der Gemeinderat ablehnte, war bis gestern von der Stadt nicht zu erfahren.
Generell würden öffentliche Parkplätze aber eher ungern privatisiert, da der Raum dann der Bevölkerung fehle, sagt Andrea Appel, Pressesprecherin der Stadt.
Auch der einzige schuleigene Parkplatz sei regelmäßig von Falschparkern belegt. Die Dollinger-Realschule stellt der Grundschule zwei ihrer Parkplätze zur Verfügung, aber auch die seien oft schon von Unbefugten belegt.
An der Schule unterrichten drei Lehrerinnen der Sonderschule in der Braith-Schule. Diese müssten schnell von einer Schule zur anderen kommen und könnten nicht immer erst lange zu ihrem Auto laufen. „Außerdem kommen mehrere Lehrerinnen von auswärts, die können ihre Autos nicht jeden Tag ins Parkhaus stellen, das ist zu teuer“, sagt Beate Jeske-Wilzek. „Im Moment ist eine Lehrerin am Knie verletzt, der Unterricht ist für sie kein Problem, aber sie darf keine weiten Wege gehen.“
Die Lehrer würden nicht aus Bequemlichkeit auf Parkplätze in der Nähe hoffen. Gerade in der Grundschule müssten oft Anschauungsmaterialen mitgebracht werden. Es sei mühselig, diese über weite Strecken zu tragen. Deshalb bringen viele die Sachen schon am Abend vorher, damit die Plätze vor dem Haus frei sind. Wenn diese der Schule gehören würden, wäre es auch noch nicht optimal, aber eine Unterstützung.
(Erschienen: 09.02.2012 19:00)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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