Stadtnachrichten Biberach
In Biberach ist der Aufschwung messbar
Von unserem Redakteur Gerd Mägerle
Rund 10 700 Arbeitsplätze hängen im Landkreis Biberach den Firmen Liebherr, Vollmer, Handtmann und KaVo. Was die vier Firmen derzeit über ihre Auftragslage verlauten lassen, zeigt, dass der Aufschwung, den die Wirtschaftsexperten im vergangenen Quartal vermeldet haben, auch in Biberach messbar ist.
Von einer „positiven Grundtedenz“ spricht Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Werke. Eine „spürbare Belebung auf breiter Front“ hat Christian Artmann, Marketing-Geschäftsführer beim Dentalgeräte Hersteller KaVo ausgemacht. Die Handtmann-Unternehmensgruppe erwartet zum Jahresende einen um 50 Millionen Euro höheren Umsatz als 2009. Und bei Liebherr in Biberach hält man zumindest einen Umsatz in Vorjahreshöhe für möglich.
An das interkommunale Gewerbegebiet bei Schemmerhofen, für das sich unter anderem Liebherr und Handtmann noch vor zwei Jahren stark machten, ist aber trotz des Aufschwungs nicht zu denken. Beide Firmen planen derzeit offenbar nicht mit Erweiterungen in diesem Bereich.
Nichtsdestotrotz haben die Stadt Biberach und die beteiligten Gemeinden Schemmerhofen, Warthausen und Maselheim in diesem Punkt ihre Hausaufgaben gemacht. Die entsprechenden Unterlagen seien soweit vorbereitet, dass man jederzeit wieder in das Projekt einsteigen könnte, sagt der Biberacher Baubürgermeister Christian Kuhlmann. „Die Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister der beteiligten Kommunen trifft sich noch immer vierteljährlich, um das Thema weiterzuentwickeln“, so Kuhlmann. Von den seinerzeit interessierten Firmen gebe es aber momentan keine Signale, dass sie das Projekt eines interkommunalen Industriegebiets weiterverfolgen.
(Erschienen: 31.08.2010 20:20)
Von unserem Redakteur Gerd Mägerle
Rund 10 700 Arbeitsplätze hängen im Landkreis Biberach den Firmen Liebherr, Vollmer, Handtmann und KaVo. Was die vier Firmen derzeit über ihre Auftragslage verlauten lassen, zeigt, dass der Aufschwung, den die Wirtschaftsexperten im vergangenen Quartal vermeldet haben, auch in Biberach messbar ist.
Von einer „positiven Grundtedenz“ spricht Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Werke. Eine „spürbare Belebung auf breiter Front“ hat Christian Artmann, Marketing-Geschäftsführer beim Dentalgeräte Hersteller KaVo ausgemacht. Die Handtmann-Unternehmensgruppe erwartet zum Jahresende einen um 50 Millionen Euro höheren Umsatz als 2009. Und bei Liebherr in Biberach hält man zumindest einen Umsatz in Vorjahreshöhe für möglich.
An das interkommunale Gewerbegebiet bei Schemmerhofen, für das sich unter anderem Liebherr und Handtmann noch vor zwei Jahren stark machten, ist aber trotz des Aufschwungs nicht zu denken. Beide Firmen planen derzeit offenbar nicht mit Erweiterungen in diesem Bereich.
Nichtsdestotrotz haben die Stadt Biberach und die beteiligten Gemeinden Schemmerhofen, Warthausen und Maselheim in diesem Punkt ihre Hausaufgaben gemacht. Die entsprechenden Unterlagen seien soweit vorbereitet, dass man jederzeit wieder in das Projekt einsteigen könnte, sagt der Biberacher Baubürgermeister Christian Kuhlmann. „Die Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister der beteiligten Kommunen trifft sich noch immer vierteljährlich, um das Thema weiterzuentwickeln“, so Kuhlmann. Von den seinerzeit interessierten Firmen gebe es aber momentan keine Signale, dass sie das Projekt eines interkommunalen Industriegebiets weiterverfolgen.
(Erschienen: 31.08.2010 20:20)





































