Stadtnachrichten Biberach
Ein Kaffee auf die Zukunft

Das Konzept für das Zukunftscafé haben sich die Studenten in den USA abgeschaut. Dort diskutieren im „World Café“, also Weltcafé, Bürger in gemütlicher Atmosphäre darüber, was sie stört, was sich ändern lässt. In der Theorie kann so ein World oder Zukunftscafé dafür sorgen, dass Bürger sich nicht übergangen fühlen von der Politik, sondern Anteil an ihr haben. „Das ist ein Pilotprojekt. Stuttgart 21 hat einfach gezeigt, dass die Bürger mitgenommen werden müssen“, sagt Klaus-Peter Rössner, Professor für Projektmanagement an der Hochschule Biberach. Massenproteste gegen Bauprojekte wie den Bahnhofsneubau Stuttgart 21 ließen sich vermeiden, wenn man die Bürger früh in die Diskussion einbindet.
Rössner und sein Kollege Professor Frank Fasel haben sich deshalb überlegt, ihre Studenten in Projektmanagement das „World Café“ üben und auf Biberach übertragen zu lassen. Verschiedene Gruppen erarbeiteten Konzepte. Das beste wurde ausgesucht und soll nun durchgeführt werden. Anmelden kann sich jeder mit einer Karte. Auf ihr notiert er, über welches Thema er sprechen will. Die Studenten wählen die häufigsten Themen aus, fassen ähnliche zusammen. Die meisten Themen stehen so vor dem Zukunftscafé fest. Nun bereiten sich die Studenten auf die Themen vor, so dass sie Diskussionen moderieren können. Ein Fünftel wird beim Zukunftscafé mit den Teilnehmern ausgesucht.
„Wir können so Themen sammeln, die die Bürger bewegen“, sagt Philipp Waltz, Masterstudent im Projektmanagement. Er stellt das Konzept vor. In der Cafeteria der Hochschule sollen Tische stehen, an jedem wird ein Thema besprochen. Nach einer Vorstellungsrunde diskutieren erst diejenigen miteinander, die das gleiche Thema besprechen wollten. Dann wechseln alle Teilnehmer an neue Tische und damit zu neuen Themen. An jedem Tisch soll so überlegt werden, welche Probleme es gibt und wie sie sich lösen lassen.
Eigentlich ist der Studiengang Projektmanagement im Bereich Bauwesen angesiedelt. Einige der Absolventen leiteten später Großbaustellen, sagt Professor Frank Fasel. „Einige gehen auch zur Bahn. Wären die schon dagewesen, wäre das mit Stuttgart 21 nicht passiert.“
Die Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt notieren die Studenten und geben sie an die Stadt weiter. Oberbürgermeister Thomas Fettback habe bereits gesagt, er habe großes Interesse an der Veranstaltung – und vor allem daran, auf diesem Weg mehr darüber herauszufinden, was die Biberacher bewegt.
(Erschienen: 02.01.2012 18:45)

Das Konzept für das Zukunftscafé haben sich die Studenten in den USA abgeschaut. Dort diskutieren im „World Café“, also Weltcafé, Bürger in gemütlicher Atmosphäre darüber, was sie stört, was sich ändern lässt. In der Theorie kann so ein World oder Zukunftscafé dafür sorgen, dass Bürger sich nicht übergangen fühlen von der Politik, sondern Anteil an ihr haben. „Das ist ein Pilotprojekt. Stuttgart 21 hat einfach gezeigt, dass die Bürger mitgenommen werden müssen“, sagt Klaus-Peter Rössner, Professor für Projektmanagement an der Hochschule Biberach. Massenproteste gegen Bauprojekte wie den Bahnhofsneubau Stuttgart 21 ließen sich vermeiden, wenn man die Bürger früh in die Diskussion einbindet.
Rössner und sein Kollege Professor Frank Fasel haben sich deshalb überlegt, ihre Studenten in Projektmanagement das „World Café“ üben und auf Biberach übertragen zu lassen. Verschiedene Gruppen erarbeiteten Konzepte. Das beste wurde ausgesucht und soll nun durchgeführt werden. Anmelden kann sich jeder mit einer Karte. Auf ihr notiert er, über welches Thema er sprechen will. Die Studenten wählen die häufigsten Themen aus, fassen ähnliche zusammen. Die meisten Themen stehen so vor dem Zukunftscafé fest. Nun bereiten sich die Studenten auf die Themen vor, so dass sie Diskussionen moderieren können. Ein Fünftel wird beim Zukunftscafé mit den Teilnehmern ausgesucht.
„Wir können so Themen sammeln, die die Bürger bewegen“, sagt Philipp Waltz, Masterstudent im Projektmanagement. Er stellt das Konzept vor. In der Cafeteria der Hochschule sollen Tische stehen, an jedem wird ein Thema besprochen. Nach einer Vorstellungsrunde diskutieren erst diejenigen miteinander, die das gleiche Thema besprechen wollten. Dann wechseln alle Teilnehmer an neue Tische und damit zu neuen Themen. An jedem Tisch soll so überlegt werden, welche Probleme es gibt und wie sie sich lösen lassen.
Eigentlich ist der Studiengang Projektmanagement im Bereich Bauwesen angesiedelt. Einige der Absolventen leiteten später Großbaustellen, sagt Professor Frank Fasel. „Einige gehen auch zur Bahn. Wären die schon dagewesen, wäre das mit Stuttgart 21 nicht passiert.“
Die Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt notieren die Studenten und geben sie an die Stadt weiter. Oberbürgermeister Thomas Fettback habe bereits gesagt, er habe großes Interesse an der Veranstaltung – und vor allem daran, auf diesem Weg mehr darüber herauszufinden, was die Biberacher bewegt.
(Erschienen: 02.01.2012 18:45)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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