Stadtnachrichten Biberach
Dolli-Neubau: Ein Modell ist Favorit

Von unserer Redakteurin Franziska Rötzsch
Wie soll das Bildungszentrum, das mit dem Neubau der Dollinger-Realschule auf der Schul- und Sportmeile entsteht, aussehen? 19 Antwortvorschläge hat die Jury am Samstag unter die Lupe genommen. In der letzten Bewertungsrunde war sie sich einig: Eigentlich gibt es nur einen Entwurf, der alle wichtigen Kriterien (siehe „Auf einen Blick“) unter einen Hut bringt – der des Teams um die Konstanzer Architekten Markus Lanz und Nicolas Schwager. Er bekam den ersten Preis des Wettbewerbs, einen zweiten gab es nicht. Lediglich einen dritten und vierten Preis und zwei Anerkennungen vergab die Jury.
Der Entwurf sei kompakt, lasse viele Möglichkeiten bei den Freiflächen zu, biete Anreize zur Bewegung und die Verbindung des Ganztagesbereichs zur Malischule, sagte OB Thomas Fettback gestern über den Favoriten der Jury.
Das langgestreckte, farbige Schulgebäude soll an der Straße liegen, dahinter ist Platz für einen Schulgarten und die Bereiche „Spiel und Bewegung“ und „Ruhe und Kommunikation“. Im vierstöckigen Gebäude mit Lichthöfen und versetzten, geschwungenen Treppen sind zwischen Klassen- und Fachzimmern Inseln und Nischen mit Arbeitsbereichen geplant. Über eine Pausenhalle gelangt man in den Ganztagesbereich, der als eigenes Gebäude erkennbar in Richtung Mali-Hauptschule liegt. Im Erdgeschoss sollen sich Mensa und Aula – mit Zugang nach Draußen – befinden, darüber die Mediothek und im obersten Stock die Räume der Musikschule.
Auch Realschulrektor Marcus Pfab, einer der Berater der Jury, ist für das Lanz-Modell: Es passe zum pädagogischen Konzept der Schule, biete Lernpunkte, Computerräume und die Möglichkeit zur Arbeit in Klassenstufenfamilien. „Es ist vieles von dem, was wir uns vorstellen, drin.“
Heute werden alle Entwürfe dem Biberacher Gemeinderat präsentiert. Der entscheidet im März, wie Realschule und Bildungszentrum tatsächlich aussehen werden. „Aber bei dieser Deutlichkeit spricht viel dafür, dass es der erstplazierte Entwurf auch werden wird“, so OB Fettback gestern. „Wir haben etwas sehr Gutes gefunden.“
(Erschienen: 22.02.2010 17:45)

Von unserer Redakteurin Franziska Rötzsch
Wie soll das Bildungszentrum, das mit dem Neubau der Dollinger-Realschule auf der Schul- und Sportmeile entsteht, aussehen? 19 Antwortvorschläge hat die Jury am Samstag unter die Lupe genommen. In der letzten Bewertungsrunde war sie sich einig: Eigentlich gibt es nur einen Entwurf, der alle wichtigen Kriterien (siehe „Auf einen Blick“) unter einen Hut bringt – der des Teams um die Konstanzer Architekten Markus Lanz und Nicolas Schwager. Er bekam den ersten Preis des Wettbewerbs, einen zweiten gab es nicht. Lediglich einen dritten und vierten Preis und zwei Anerkennungen vergab die Jury.
Der Entwurf sei kompakt, lasse viele Möglichkeiten bei den Freiflächen zu, biete Anreize zur Bewegung und die Verbindung des Ganztagesbereichs zur Malischule, sagte OB Thomas Fettback gestern über den Favoriten der Jury.
Das langgestreckte, farbige Schulgebäude soll an der Straße liegen, dahinter ist Platz für einen Schulgarten und die Bereiche „Spiel und Bewegung“ und „Ruhe und Kommunikation“. Im vierstöckigen Gebäude mit Lichthöfen und versetzten, geschwungenen Treppen sind zwischen Klassen- und Fachzimmern Inseln und Nischen mit Arbeitsbereichen geplant. Über eine Pausenhalle gelangt man in den Ganztagesbereich, der als eigenes Gebäude erkennbar in Richtung Mali-Hauptschule liegt. Im Erdgeschoss sollen sich Mensa und Aula – mit Zugang nach Draußen – befinden, darüber die Mediothek und im obersten Stock die Räume der Musikschule.
Auch Realschulrektor Marcus Pfab, einer der Berater der Jury, ist für das Lanz-Modell: Es passe zum pädagogischen Konzept der Schule, biete Lernpunkte, Computerräume und die Möglichkeit zur Arbeit in Klassenstufenfamilien. „Es ist vieles von dem, was wir uns vorstellen, drin.“
Heute werden alle Entwürfe dem Biberacher Gemeinderat präsentiert. Der entscheidet im März, wie Realschule und Bildungszentrum tatsächlich aussehen werden. „Aber bei dieser Deutlichkeit spricht viel dafür, dass es der erstplazierte Entwurf auch werden wird“, so OB Fettback gestern. „Wir haben etwas sehr Gutes gefunden.“
(Erschienen: 22.02.2010 17:45)



































