Stadtnachrichten Biberach
Den Kreiskliniken fehlen die Ärzte
Der Mangel an Ärzten bedeutet für die Kliniken, dass teure Honorarärzte eingekauft werden müssen, die den Betrieb aufrecht erhalten. Sie werden beispielsweise bei Nachtschichten oder für Bereitschaftsdienste eingesetzt. Allein im vergangenen Jahr gab die Klinik dafür 800 000 Euro aus. Das ist mehr als doppelt so viel, wie ein festangestellter Arzt gekostet hätte.
„Letztlich haben wir mit den kleinen Kliniken aber das Problem, dass wir manchmal gar kein Personal finden. Das zieht sich durch alle Fachbereiche. Sie können Geld ins System geben, so viel sie wollen – wenn kein Personal da ist, dann finden Sie auch keins“, sagt Miller.
Die Probleme bestehen auch in den Kliniken in Laupheim und Riedlingen. „Es ist schwierig, Ärzte dazu zu bewegen, in kleinen Kliniken anzufangen“, sagt Miller. Schließlich seien in kleinen Kliniken die Möglichkeiten zur Weiterbildung geringer. Zudem seien heutzutage 70 Prozent der Medizinerinnen Frauen. „Sie fragen viel eher nach den Möglichkeiten, dass Kinder betreut werden, oder nach Teilzeit-Modellen.“ Beides sei in großen Kliniken leichter zu verwirklichen als in kleinen.
Im Krankenhaus Biberach sei die Gewinnung von Personal einfacher, meint Miller. Es ist ein akademisches Lehrkrankenhaus, so dass die Ärzte viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten haben.
Die Personalkosten der Kreiskliniken sind innerhalb von drei Jahren um neun Millionen Euro gestiegen.
(Erschienen: 27.12.2011 19:05)
| Themendossier: Kreiskliniken Biberach |
Der Mangel an Ärzten bedeutet für die Kliniken, dass teure Honorarärzte eingekauft werden müssen, die den Betrieb aufrecht erhalten. Sie werden beispielsweise bei Nachtschichten oder für Bereitschaftsdienste eingesetzt. Allein im vergangenen Jahr gab die Klinik dafür 800 000 Euro aus. Das ist mehr als doppelt so viel, wie ein festangestellter Arzt gekostet hätte.
„Letztlich haben wir mit den kleinen Kliniken aber das Problem, dass wir manchmal gar kein Personal finden. Das zieht sich durch alle Fachbereiche. Sie können Geld ins System geben, so viel sie wollen – wenn kein Personal da ist, dann finden Sie auch keins“, sagt Miller.
Die Probleme bestehen auch in den Kliniken in Laupheim und Riedlingen. „Es ist schwierig, Ärzte dazu zu bewegen, in kleinen Kliniken anzufangen“, sagt Miller. Schließlich seien in kleinen Kliniken die Möglichkeiten zur Weiterbildung geringer. Zudem seien heutzutage 70 Prozent der Medizinerinnen Frauen. „Sie fragen viel eher nach den Möglichkeiten, dass Kinder betreut werden, oder nach Teilzeit-Modellen.“ Beides sei in großen Kliniken leichter zu verwirklichen als in kleinen.
Im Krankenhaus Biberach sei die Gewinnung von Personal einfacher, meint Miller. Es ist ein akademisches Lehrkrankenhaus, so dass die Ärzte viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten haben.
Die Personalkosten der Kreiskliniken sind innerhalb von drei Jahren um neun Millionen Euro gestiegen.
(Erschienen: 27.12.2011 19:05)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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