Rund um Biberach
Südlich von Reute könnten Windräder Platz finden
Es gibt zum Beispiel Ausschlusskriterien wegen der Einflugschneise zum Heeresflugplatz Laupheim, außerdem wegen des Abstands zur Wohnbebauung und wegen der vielerorts zu geringen Windhöffigkeit.
Es bleibt die Waldfläche südwestlich von Reute. Die Windkraftanlagen wären dort 1000 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt. „In Baden-Württemberg gelten 700 Meter Mindestabstand, in Bayern 800 Meter. Ich kann Ihnen, solange der Staatsvertrag in unserer Region zwischen Bayern und Baden-Württemberg gilt, nicht sagen, was die richtige Zahl ist, mir sind 1000 Meter jedenfalls lieber als 700“, sagte Bürgermeister Hans Berg.
Hans Mast, Ortsvorsteher von Reute, interessierte sich dafür, wie viele Anlagen auf dieser Fläche höchstens gebaut werden könnten. Die Fläche ist etwa 300 000 Quadratmeter groß. Sie könnte eventuell sieben Anlagen fassen, wie Fischer erklärte. Die Anlagen seien etwa 200 Meter hoch und brauchten den fünffachen Rotordurchmesser als Abstand zueinander, um die nötige Ertragsleistung zu bringen.
Die Frage danach, ob die Häuser von einem Schlagschatten betroffen seien, kam ebenfalls auf. Das müsse ein emissionsschutzrechtliches Gutachten klären, wenn es so weit sei, erklärte Fischer.
Auch wurden allgemeine Kritikpunkte an der Umsetzung der Energiewende durch die grün-rote Landesregierung laut, die Bürgermeister Berg zur Kenntnis nahm. Das Gesamtkonzept werde zu schnell umgesetzt, merkte Gemeinderat Antonius Moll an. „Der Netzausbau muss parallel dazu stattfinden. Es bringt nichts, wenn Windkraftanlagen abgeschaltet werden müssen, weil das Netz nicht ausreicht“, sagte er.
„Windkraftmöglichkeiten reduzieren sich bei uns auf dieses Waldstück südlich von Reute“, fasste Berg zusammen. Für den Fall, dass die Gemeinden die Planungshoheit bekommen, wenn der Staatsvertrag einmal fällt, „wollen wir vorbereitet sein“.
(Erschienen: 31.01.2012 19:10)
Es gibt zum Beispiel Ausschlusskriterien wegen der Einflugschneise zum Heeresflugplatz Laupheim, außerdem wegen des Abstands zur Wohnbebauung und wegen der vielerorts zu geringen Windhöffigkeit.
Es bleibt die Waldfläche südwestlich von Reute. Die Windkraftanlagen wären dort 1000 Meter von den nächsten Wohnhäusern entfernt. „In Baden-Württemberg gelten 700 Meter Mindestabstand, in Bayern 800 Meter. Ich kann Ihnen, solange der Staatsvertrag in unserer Region zwischen Bayern und Baden-Württemberg gilt, nicht sagen, was die richtige Zahl ist, mir sind 1000 Meter jedenfalls lieber als 700“, sagte Bürgermeister Hans Berg.
Hans Mast, Ortsvorsteher von Reute, interessierte sich dafür, wie viele Anlagen auf dieser Fläche höchstens gebaut werden könnten. Die Fläche ist etwa 300 000 Quadratmeter groß. Sie könnte eventuell sieben Anlagen fassen, wie Fischer erklärte. Die Anlagen seien etwa 200 Meter hoch und brauchten den fünffachen Rotordurchmesser als Abstand zueinander, um die nötige Ertragsleistung zu bringen.
Die Frage danach, ob die Häuser von einem Schlagschatten betroffen seien, kam ebenfalls auf. Das müsse ein emissionsschutzrechtliches Gutachten klären, wenn es so weit sei, erklärte Fischer.
Auch wurden allgemeine Kritikpunkte an der Umsetzung der Energiewende durch die grün-rote Landesregierung laut, die Bürgermeister Berg zur Kenntnis nahm. Das Gesamtkonzept werde zu schnell umgesetzt, merkte Gemeinderat Antonius Moll an. „Der Netzausbau muss parallel dazu stattfinden. Es bringt nichts, wenn Windkraftanlagen abgeschaltet werden müssen, weil das Netz nicht ausreicht“, sagte er.
„Windkraftmöglichkeiten reduzieren sich bei uns auf dieses Waldstück südlich von Reute“, fasste Berg zusammen. Für den Fall, dass die Gemeinden die Planungshoheit bekommen, wenn der Staatsvertrag einmal fällt, „wollen wir vorbereitet sein“.
(Erschienen: 31.01.2012 19:10)

Themendossiers
Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
mehrSchützenfest Biberach
































