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Rund um Biberach

Steuererklärung braucht diesmal Zeit

Aufgrund einer EDV-Umstellung ist das Finanzamt im Rückstand - Vordrucke werden nicht mehr versandt

Biberach / gem Wer auf das Bearbeiten seiner Steuererklärung durch das Finanzamt wartet, muss sich heuer etwas gedulden. Das sagt der Leiter des Biberacher Finanzamts, Dr. Karlheinz Maier. Ein Grund ist das bundeseinheitliche EDV-Programm „Konsens“, auf das die baden-Württembergischen Finanzämter 2011 umgestiegen sind. Die Umstellung selbst sorgte im vorigen Jahr für einen 14-tägigen Bearbeitungsstillstand. „Außerdem gab es einige Übergangsschwierigkeiten, und das Programm läuft nicht so schnell, wie wir es gerne hätten“, sagt Maier. So habe da Amt derzeit 60 Prozent der Steuererklärungen für 2010 bearbeitet, „das sind etwa zehn Prozent weniger als normalerweise“, so Maier.

Auch in diesem Jahr wird das Bearbeiten der Steuererklärungen für 2011 nicht vor Anfang März beginnen. „Das liegt daran, dass die Unternehmen bis 28. Februar Zeit haben, uns zentral bestimmte Daten elektronisch zu überspielen“, sagt Andreas Fesseler, Hauptsachgebietsleiter für Einkommensteuer in Biberach. Er empfiehlt Arbeitnehmern deshalb, ihre Steuererklärungen nicht vorher einzureichen.

Generell hoffen die Verantwortlichen im Finanzamt, dass möglichst viele Bürger ihre Steuererklärung elektronisch einreichen. Mit dem hierzu kostenlos im Internet verfügbaren Verfahren „Elster“ sind in Baden-Württemberg zuletzt rund 33 Prozent der Steuererklärungen eingereicht worden. Erstmals verschicken die Finanzämter in diesem Jahr auch keine Steuererklärungsvordrucke mehr. Dadurch sparen die Ämter im ganzen Land Kosten von rund 860000 Euro. Im Kreis Biberach sind es etwa 14000 Euro. Im Übrigen sei es auch ökologischer und eine geringere Verschwendung von Papier: „Denn ein Großteil der nicht benötigten Anlageblätter landete immer im Altpapier“, sagt Maier. Wer auf den Vordruck und die Anlageblätter aber nicht verzichten will, erhält sie im Finanzamt Biberach in der Bahnhofstraße oder bei den Gemeinde- und Stadtverwaltungen.

Lohnsteuerkarte gilt weiter

Gültig bleibt auch in diesem Jahr die Lohnsteuerkarte von 2010, weil das Verfahren der elektronischen Lohnsteuerkarten erst 2013 startet. Bei Änderungen der Verhältnisse, zum Beispiel der Steuerklasse, der Zahl der Kinderfreibeträge oder der Religionszugehörigkeit, müssen diese allerdings beim Finanzamt beantragt werden. Der daraufhin erstellte Ausdruck der neuen Lohnsteuerabzugsmerkmale muss dem Arbeitgeber vorgelegt werden.

(Erschienen: 06.02.2012 13:30)

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