Rund um Biberach
My-Mibi-Macher haben neue Ideen

Von unserer Redakteurin Katharina Täubl
„My-Mibi.de wird täglich mehrfach und rund um die Uhr aktualisiert“, frohlocken die Mittelbiberacher Macher der Seite. Ganz so sei es nicht mehr, seit die beiden 23-Jährigen studieren. Aber trotz Prüfungsstress und der Tatsache, dass Marc mittlerweile die meiste Zeit in Ravensburg verbringt, halten sie fest an ihrer Internetseite, die sie als Zwölfjährige für ihre Clique aufgebaut haben. Fünf bis zehn Stunden Arbeit die Woche steckt da drin. „Aus der privaten Seite ist ein virtuelles Amtsblatt geworden“, sagt Benny.
Darauf finden sich Vereinsnachrichten, Polizeiberichte, mal ein Interview mit dem Bürgermeister und ganz viel Meinung. „Wir vertreten immer unsere Meinung“, sagt Benny. Und auch die User können sich zu allem äußern, was sie interessiert, und zwar anonym. Dass diese Anonymität viele dazu verleitet, Nachrichten zu schreiben, die auch mal unter die Gürtellinie gehen, befürworten die beiden Mittelbiberach zwar nicht, dulden es aber. „Sonst würde ja niemand was schreiben“, glaubt Marc. Dass Themen, über die im Ort gesprochen wird, auch auf ihrer Seite angeschnitten werden, finden sie gut.
Benny und Marc binden ihre User zudem mit ein. So gab es beispielsweise einen Aufruf, Fragen zu schicken, die Benny dann Bürgermeister Hans Berg gestellt hat. Die Polizeimeldungen kopieren sie von der Internetseite der Polizei. In den Presseverteiler sind sie nicht aufgenommen worden. „Damals hieß es, man müsse ein akkreditiertes Medium sein“, sagt Marc. Das sind sie nicht und wollen es auch nicht sein. Vielmehr sehen sie sich als Gemeindeportal und würden sich wünschen, dass noch mehr Vereine mitmachen. „Einige haben den Nutzen unserer Seite schon erkannt“, sagt Benny. Auch Ankündigungen finden Platz auf ihrer Seite.
Einen Masterplan für My-Mibi haben sie nicht. Aber Ideen schon: „Gut wäre es, wenn die Vereine ihre News selbst posten könnten“, sagt Benny. Daran wollen sie arbeiten. Und auch an eine Werbefläche für örtliche Unternehmen haben sie schon gedacht. Jetzt stehen aber erst mal Prüfungen an. „Und das am Schützenfest“, seufzt Benny.
(Erschienen: 14.07.2010 14:30)

Von unserer Redakteurin Katharina Täubl
„My-Mibi.de wird täglich mehrfach und rund um die Uhr aktualisiert“, frohlocken die Mittelbiberacher Macher der Seite. Ganz so sei es nicht mehr, seit die beiden 23-Jährigen studieren. Aber trotz Prüfungsstress und der Tatsache, dass Marc mittlerweile die meiste Zeit in Ravensburg verbringt, halten sie fest an ihrer Internetseite, die sie als Zwölfjährige für ihre Clique aufgebaut haben. Fünf bis zehn Stunden Arbeit die Woche steckt da drin. „Aus der privaten Seite ist ein virtuelles Amtsblatt geworden“, sagt Benny.
Darauf finden sich Vereinsnachrichten, Polizeiberichte, mal ein Interview mit dem Bürgermeister und ganz viel Meinung. „Wir vertreten immer unsere Meinung“, sagt Benny. Und auch die User können sich zu allem äußern, was sie interessiert, und zwar anonym. Dass diese Anonymität viele dazu verleitet, Nachrichten zu schreiben, die auch mal unter die Gürtellinie gehen, befürworten die beiden Mittelbiberach zwar nicht, dulden es aber. „Sonst würde ja niemand was schreiben“, glaubt Marc. Dass Themen, über die im Ort gesprochen wird, auch auf ihrer Seite angeschnitten werden, finden sie gut.
Benny und Marc binden ihre User zudem mit ein. So gab es beispielsweise einen Aufruf, Fragen zu schicken, die Benny dann Bürgermeister Hans Berg gestellt hat. Die Polizeimeldungen kopieren sie von der Internetseite der Polizei. In den Presseverteiler sind sie nicht aufgenommen worden. „Damals hieß es, man müsse ein akkreditiertes Medium sein“, sagt Marc. Das sind sie nicht und wollen es auch nicht sein. Vielmehr sehen sie sich als Gemeindeportal und würden sich wünschen, dass noch mehr Vereine mitmachen. „Einige haben den Nutzen unserer Seite schon erkannt“, sagt Benny. Auch Ankündigungen finden Platz auf ihrer Seite.
Einen Masterplan für My-Mibi haben sie nicht. Aber Ideen schon: „Gut wäre es, wenn die Vereine ihre News selbst posten könnten“, sagt Benny. Daran wollen sie arbeiten. Und auch an eine Werbefläche für örtliche Unternehmen haben sie schon gedacht. Jetzt stehen aber erst mal Prüfungen an. „Und das am Schützenfest“, seufzt Benny.
(Erschienen: 14.07.2010 14:30)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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