Rund um Biberach
Mit dem Essen könnte bald Schluss sein
Von unserer Mitarbeiterin Brigitte Göppel
Von der Nachricht, dass es in der Schule bald kein Mittagessen mehr geben wird, zeigten sich die Gemeinderäte überrascht und ein wenig enttäuscht. Schließlich unterstützt die Gemeinde das Angebot mit jährlich bis zu 800 Euro. „Wir können das auf Dauer nicht leisten“, erklärt die Vorsitzende des Fördervereins, Cathleen Krech. Die Schulspeisung ist im vergangenen Jahr, nach den Pfingstferien für acht Wochen als Pilot-Projekt gestartet. Erst mit der Einführung des Mittagessens an der Schule konnte auch das Angebot der flexiblen Nachmittagsbetreuung gestartet werden. „Wir vom Förderverein wollten im vergangenen Jahr zeigen, wie unkompliziert es ist, an der Schule Mittagessen anzubieten“, erklärt die hauswirtschaftliche Betriebsleiterin Kathrin Ellinger-Philipp. Sie teilt sich die Arbeit mit Monika Braun, ebenfalls vom Förderverein. Damals habe man das als Versuch gestartet, um zu sehen, ob überhaupt Bedarf besteht.
Von 30 auf 80 Essen
Von Beginn an sei die Schulspeisung sehr gut angenommen worden und der Verein hat sich damals bereit erklärt diese erstmals weiterzuführen. Anfangs waren es 20 bis 30 Essen in der Woche. Mittlerweile sind es 70 bis 80 Essen.
Zu den Aufgaben der beiden Damen gehören die Abholung der Speisen im Wärmebehälter im Cafe Schlossblick, das Herrichten für die Ausgabe, die eigentliche Ausgabe sowie das Geschirrspülen und sauber machen. Auch für das ganze Drumherum sind die Damen verantwortlich. „Das sind täglich etwa zwei Stunden Arbeit. Ein so kleiner Verein wie wir kann das auf Dauer einfach nicht mehr leisten“, erklärt Kathrin Ellinger-Philipp, die selbst Mutter zweier Kinder ist. Jetzt sei der Zeitpunkt erreicht, dass die Gemeinde ins Boot geholt wird. Schließlich gehöre die Sophie-La-Roche-Schule der Gemeinde.
„Das hat der Schulförderverein bisher wirklich hervorragend gemacht“, lobt Rektor Georg Steinle das ehrenamtliche Engagement des Vereins. Alles habe wie am Schnürchen funktioniert und auch die Nachmittagsbetreuung habe dadurch eingeführt werden können.
Die Schule hatte bisher keinen Mehraufwand, außer dem Verkauf der Essensmarken. Er sei vom Angebot fasziniert und hoffe, dass es weitergeführt werde. Denn ohne Schulspeisung sei auch die Ganztagesbetreuung in Gefahr. Beides gehöre mittlerweile zum Profil der Warthauser Schule. Der Schulleiter Georg Steinle hat aber auch Verständnis für die Entscheidung, nicht mehr weiter zu machen. Schließlich würde der Schulförderverein schon ohne die Schulspeisung sehr viel für das Wohl der Schule und der Schüler machen.
(Erschienen: 11.03.2010 14:25)
Von unserer Mitarbeiterin Brigitte Göppel
Von der Nachricht, dass es in der Schule bald kein Mittagessen mehr geben wird, zeigten sich die Gemeinderäte überrascht und ein wenig enttäuscht. Schließlich unterstützt die Gemeinde das Angebot mit jährlich bis zu 800 Euro. „Wir können das auf Dauer nicht leisten“, erklärt die Vorsitzende des Fördervereins, Cathleen Krech. Die Schulspeisung ist im vergangenen Jahr, nach den Pfingstferien für acht Wochen als Pilot-Projekt gestartet. Erst mit der Einführung des Mittagessens an der Schule konnte auch das Angebot der flexiblen Nachmittagsbetreuung gestartet werden. „Wir vom Förderverein wollten im vergangenen Jahr zeigen, wie unkompliziert es ist, an der Schule Mittagessen anzubieten“, erklärt die hauswirtschaftliche Betriebsleiterin Kathrin Ellinger-Philipp. Sie teilt sich die Arbeit mit Monika Braun, ebenfalls vom Förderverein. Damals habe man das als Versuch gestartet, um zu sehen, ob überhaupt Bedarf besteht.
Von 30 auf 80 Essen
Von Beginn an sei die Schulspeisung sehr gut angenommen worden und der Verein hat sich damals bereit erklärt diese erstmals weiterzuführen. Anfangs waren es 20 bis 30 Essen in der Woche. Mittlerweile sind es 70 bis 80 Essen.
Zu den Aufgaben der beiden Damen gehören die Abholung der Speisen im Wärmebehälter im Cafe Schlossblick, das Herrichten für die Ausgabe, die eigentliche Ausgabe sowie das Geschirrspülen und sauber machen. Auch für das ganze Drumherum sind die Damen verantwortlich. „Das sind täglich etwa zwei Stunden Arbeit. Ein so kleiner Verein wie wir kann das auf Dauer einfach nicht mehr leisten“, erklärt Kathrin Ellinger-Philipp, die selbst Mutter zweier Kinder ist. Jetzt sei der Zeitpunkt erreicht, dass die Gemeinde ins Boot geholt wird. Schließlich gehöre die Sophie-La-Roche-Schule der Gemeinde.
„Das hat der Schulförderverein bisher wirklich hervorragend gemacht“, lobt Rektor Georg Steinle das ehrenamtliche Engagement des Vereins. Alles habe wie am Schnürchen funktioniert und auch die Nachmittagsbetreuung habe dadurch eingeführt werden können.
Die Schule hatte bisher keinen Mehraufwand, außer dem Verkauf der Essensmarken. Er sei vom Angebot fasziniert und hoffe, dass es weitergeführt werde. Denn ohne Schulspeisung sei auch die Ganztagesbetreuung in Gefahr. Beides gehöre mittlerweile zum Profil der Warthauser Schule. Der Schulleiter Georg Steinle hat aber auch Verständnis für die Entscheidung, nicht mehr weiter zu machen. Schließlich würde der Schulförderverein schon ohne die Schulspeisung sehr viel für das Wohl der Schule und der Schüler machen.
(Erschienen: 11.03.2010 14:25)




































