Rund um Biberach
Missbrauch: Diözese übernimmt Kosten

Weil der beschuldigte Priester dement sei, könne er nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden (die SZ berichtete). „Ich glaube das jetzt einfach und kann es daher auch akzeptieren“, sagt Paul Nägele, der in der Schwäbischen Zeitung über das Erlebte in Oggelsbeuren gesprochen hat.
Unter anderem habe ihn der damalige Pfarrer sexuell missbraucht. Ein anderes Opfer hingegen sei mit Richter Norbert Reuhs auf Konfrontationskurs gewesen und habe laut Nägele eine persönliche Entschuldigung des Richters gefordert. „Es wäre leichter für uns gewesen, wenn der Pfarrer zugibt, einen Fehler begangen zu haben“, sagt Paul Nägele.
Das Gespräch mit dem Richter sei offen und intensiv gewesen. Ein wenig enttäuscht habe ihn aber Aussage, dass Entschädigungen „so gut wie ausgeschlossen sind.“ Eine Therapie auf Kosten der Diözese will er angehen.
Auch vonseiten der Piuspflege ist nicht mit einer Entschädigung zu rechnen. „Wir wollen den Opfern helfen, besser über das Erlebte hinwegzukommen“, sagt Pater Alfred Tönnis und darum befürworte die Piuspflege ebenfalls eine Therapie. „Wer das bezahlt, muss man besprechen“, sagt Pater Tönnis.
(Erschienen: 31.03.2010 10:25)

Weil der beschuldigte Priester dement sei, könne er nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden (die SZ berichtete). „Ich glaube das jetzt einfach und kann es daher auch akzeptieren“, sagt Paul Nägele, der in der Schwäbischen Zeitung über das Erlebte in Oggelsbeuren gesprochen hat.
Unter anderem habe ihn der damalige Pfarrer sexuell missbraucht. Ein anderes Opfer hingegen sei mit Richter Norbert Reuhs auf Konfrontationskurs gewesen und habe laut Nägele eine persönliche Entschuldigung des Richters gefordert. „Es wäre leichter für uns gewesen, wenn der Pfarrer zugibt, einen Fehler begangen zu haben“, sagt Paul Nägele.
Das Gespräch mit dem Richter sei offen und intensiv gewesen. Ein wenig enttäuscht habe ihn aber Aussage, dass Entschädigungen „so gut wie ausgeschlossen sind.“ Eine Therapie auf Kosten der Diözese will er angehen.
Auch vonseiten der Piuspflege ist nicht mit einer Entschädigung zu rechnen. „Wir wollen den Opfern helfen, besser über das Erlebte hinwegzukommen“, sagt Pater Alfred Tönnis und darum befürworte die Piuspflege ebenfalls eine Therapie. „Wer das bezahlt, muss man besprechen“, sagt Pater Tönnis.
(Erschienen: 31.03.2010 10:25)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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