Rund um Biberach
Ministerium zeichnet Maselheim aus
Im Kleineren bemühen sich zahlreiche Kommunen im Land schon seit Jahren um Energieeinsparungen und erneuerbare Energien. Acht besonders erfolgreiche Kommunen und einen Landkreis hat das Umweltministerium gestern mit dem European Energy Award (EEA) in Stuttgart ausgezeichnet – mit dabei war Maselheim.
Als „Elite des kommunalen Klimaschutzes“ bezeichnete Martin Eggstein, Ministerialdirigent im Umweltministerium, die ausgezeichneten Kommunen in Vertretung von Umweltminister Franz Untersteller. Der Minister musste zur gleichen Zeit im Landtag für seinen Etat für 2012 werben. Die Haushaltsdebatte dauerte deutlich länger als geplant.
„Kleinster“ Preisträger
Maselheim war die kleinste der ausgezeichneten Kommunen, aber trotzdem bei den Bemühungen um den Klimaschutz beispielhaft. Bürgermeister Elmar Braun sagte nach der Veranstaltung: „Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit.“ Als erstem grünen Bürgermeister Deutschlands sei es ihm von Anfang an ein Anliegen gewesen, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Schon 1999 hätten sie ihr Rathaus mit einer Photovoltaik-Anlage gebaut – die erste Anlage in der Gemeinde. „Damals war das etwas Besonderes.“ Die Auszeichnung sei zudem eine Bestätigung für das Energie-Team und seine Leiterin Marion Bailer. Maselheim erhielt 56,4 von 100 möglichen Prozentpunkten. Die Gemeinde wurde auch für ihren Leitfaden bei der Sanierung und dem Neubau kommunaler Gebäude gelobt.
Der EEA ist ein europäisches Organisationsverfahren und eine Auszeichnung, die die Energieeinsparung, effiziente Energienutzung und den stärkeren Einsatz von regenerativen Energien in den Kommunen fördern soll. Externe EEA-Berater überprüfen die Bemühungen der Kommunen für den Klimaschutz. Unter anderem bilden die teilnehmenden Kommunen ein Energieteam vor Ort, das von dem externen Berater unterstützt wird. Für ihre Aktivitäten erhalten die Kommunen Punkte. Wer die Hälfte der möglichen Punkte erhält, bekommt den EEA, wer 75 Prozent erreicht, erhält den EEA in Gold. Insgesamt nehmen in Baden-Württemberg derzeit 61 von 1100 Kommunen und elf Landkreise teil. Jede Kommune erhält 8000 Euro Unterstützung. Die Anforderungen für die Auszeichnung werden jährlich überprüft.
(Erschienen: 10.02.2012 12:30)
Im Kleineren bemühen sich zahlreiche Kommunen im Land schon seit Jahren um Energieeinsparungen und erneuerbare Energien. Acht besonders erfolgreiche Kommunen und einen Landkreis hat das Umweltministerium gestern mit dem European Energy Award (EEA) in Stuttgart ausgezeichnet – mit dabei war Maselheim.
Als „Elite des kommunalen Klimaschutzes“ bezeichnete Martin Eggstein, Ministerialdirigent im Umweltministerium, die ausgezeichneten Kommunen in Vertretung von Umweltminister Franz Untersteller. Der Minister musste zur gleichen Zeit im Landtag für seinen Etat für 2012 werben. Die Haushaltsdebatte dauerte deutlich länger als geplant.
„Kleinster“ Preisträger
Maselheim war die kleinste der ausgezeichneten Kommunen, aber trotzdem bei den Bemühungen um den Klimaschutz beispielhaft. Bürgermeister Elmar Braun sagte nach der Veranstaltung: „Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit.“ Als erstem grünen Bürgermeister Deutschlands sei es ihm von Anfang an ein Anliegen gewesen, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Schon 1999 hätten sie ihr Rathaus mit einer Photovoltaik-Anlage gebaut – die erste Anlage in der Gemeinde. „Damals war das etwas Besonderes.“ Die Auszeichnung sei zudem eine Bestätigung für das Energie-Team und seine Leiterin Marion Bailer. Maselheim erhielt 56,4 von 100 möglichen Prozentpunkten. Die Gemeinde wurde auch für ihren Leitfaden bei der Sanierung und dem Neubau kommunaler Gebäude gelobt.
Der EEA ist ein europäisches Organisationsverfahren und eine Auszeichnung, die die Energieeinsparung, effiziente Energienutzung und den stärkeren Einsatz von regenerativen Energien in den Kommunen fördern soll. Externe EEA-Berater überprüfen die Bemühungen der Kommunen für den Klimaschutz. Unter anderem bilden die teilnehmenden Kommunen ein Energieteam vor Ort, das von dem externen Berater unterstützt wird. Für ihre Aktivitäten erhalten die Kommunen Punkte. Wer die Hälfte der möglichen Punkte erhält, bekommt den EEA, wer 75 Prozent erreicht, erhält den EEA in Gold. Insgesamt nehmen in Baden-Württemberg derzeit 61 von 1100 Kommunen und elf Landkreise teil. Jede Kommune erhält 8000 Euro Unterstützung. Die Anforderungen für die Auszeichnung werden jährlich überprüft.
(Erschienen: 10.02.2012 12:30)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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