Rund um Biberach
Für die Bäuerin des Jahres gibt’s ein Küsschen
Von unserer Mitarbeiterin Brigitte Göppel
Lokalmatadorin Silvia Sauter aus Motscha (Muttensweiler) belegte Platz zwei und Sonja Frey aus Rot an der Rot den dritten Platz bei der Wahl zur Bäuerin des Jahres 2010. Die anderen sechs Teilnehmerinnen belegten gemeinsam Platz vier. Neun waschechte Bäuerinnen hatten bei dem Wettbewerb mitgemacht.
Die Damen im Alter zwischen 19 und 40 Jahren machten allesamt eine gute Figur auf der Bühne. Zunächst stellten sich die Bäuerinnen dem Publikum im vollbesetzten Festzelt vor und beantworteten bereitwillig die Fragen des Moderators Helmut Baur: „Was sind deine Hobbys? Hast du einen Freund oder einen Ehemann? Woher kommst du und wie alt bist du?“
So erfuhr das Publikum zum Beispiel, dass Hasen das Hobby von Jessica Fischer vom Josahof bei Eberhardzell sind. Die 20-jährige Betriebshelferin verriet außerdem, dass sie sogar Autogrammkarten hat. Andrea Vogel aus Mittelbiberach bewarb sich als „Kuhbusen-Entsaftungsmechanikerin“.
Die schlagfertige 30-Jährige ist für 130 Milchkühe verantwortlich und kümmert sich zudem um Haus, Hof, Mann und den Sohnemann. Die Kandidatinnen mussten auch Fragen zur Landwirtschaft beantworten, wie zum Beispiel: „Wie nennt man ein sterilisiertes Rind?“ oder „Wie heißen die vier verschiedenen Mägen von Kühen?“.
In Runde zwei war praktisches Wissen gefragt. Ein Kälbchen und eine Waage wurden auf die Bühne gebracht. Die Kandidatinnen sollten das Gewicht des Kalbs schätzen. Es gab zwei Gewinnerinnen: Sonja Frey schätzte es auf 67 Kilogramm, Rosanne Kern auf 68 Kilogramm. Das tatsächliche Gewicht lag mit 67,5 Kilogramm genau dazwischen.
Für das nächste Spiel mussten sich die Damen in ihre Arbeitskleidung hüllen. „Im Arbeitshäs sehen die Kandidatinnen noch besser aus“, meinte Besucher Christian Kuhn aus Ummendorf. Er war mit seinen Kumpels extra zur Wahl der Bäuerin nach Unteressendorf gekommen. Mit einer Forke warfen die Landwirtinnen auf eine Zielscheibe. Einen Neuner erzielte, neben zwei weiteren, Silvia Sauter. Ihr Meisterwurf wurde von ihrem Muttensweiler Fanclub lautstark gefeiert. Genauso laut feuerten die Fans sie beim nächsten Spiel, dem Gokart-Rennen an. Dabei galt es so schnell wie möglich zum Wurststand zu fahren, eine Wurst aufzugabeln und diese zur Bühne zu Hund Olga zu bringen.Mit einer sensationellen Zeit von 26,5 Sekunden gewann Elisabeth Hänle aus Reutlingendorf.
Für die letzte Aufgabe bekamen die Kandidatinnen 45 Minuten Zeit. Sie sollten einen Vortrag vorbereiten. Mit der Umsetzung dieser Aufgabe katapultierten sich Sarah Rinn und Silvia Sauter in die Herzen der Zuschauer. Sarah Rinn reimte ein Lied über ihre Heimat Ragenreute und ihre vergebliche Männersuche. Als Melodie wählte sie „Jup-Heidi-Jup-Heida“. In den Refrain stimmte das Publikum begeistert ein.
Ebenfalls voll ins Schwarze traf Silvia Sauter mit ihrem Rap: „Ich bin die Bäuerin, die Bäuerin aus Motscha (Muttensweiler)“. Nicht umsonst belegten die beiden Bäuerinnen in der Schlusswertung Platz eins und zwei. Nach den einzelnen Wettbewerben, bei denen sich das Publikum einen Eindruck von den Kandidatinnen machen konnte, hatten die Gäste die Aufgabe, die fleißigste, kreativste und freundlichste Bäuerin auszuwählen. Die Teilnahme hat sich für die Bäuerinnen gelohnt, neben dem Spaß gab es für die Erstplatzierte 700 Euro, auch für die anderen Teilnehmerinnen gab’s ein Preisgeld.
(Erschienen: 11.01.2010 20:40)
Von unserer Mitarbeiterin Brigitte Göppel
Lokalmatadorin Silvia Sauter aus Motscha (Muttensweiler) belegte Platz zwei und Sonja Frey aus Rot an der Rot den dritten Platz bei der Wahl zur Bäuerin des Jahres 2010. Die anderen sechs Teilnehmerinnen belegten gemeinsam Platz vier. Neun waschechte Bäuerinnen hatten bei dem Wettbewerb mitgemacht.
Die Damen im Alter zwischen 19 und 40 Jahren machten allesamt eine gute Figur auf der Bühne. Zunächst stellten sich die Bäuerinnen dem Publikum im vollbesetzten Festzelt vor und beantworteten bereitwillig die Fragen des Moderators Helmut Baur: „Was sind deine Hobbys? Hast du einen Freund oder einen Ehemann? Woher kommst du und wie alt bist du?“
So erfuhr das Publikum zum Beispiel, dass Hasen das Hobby von Jessica Fischer vom Josahof bei Eberhardzell sind. Die 20-jährige Betriebshelferin verriet außerdem, dass sie sogar Autogrammkarten hat. Andrea Vogel aus Mittelbiberach bewarb sich als „Kuhbusen-Entsaftungsmechanikerin“.
Die schlagfertige 30-Jährige ist für 130 Milchkühe verantwortlich und kümmert sich zudem um Haus, Hof, Mann und den Sohnemann. Die Kandidatinnen mussten auch Fragen zur Landwirtschaft beantworten, wie zum Beispiel: „Wie nennt man ein sterilisiertes Rind?“ oder „Wie heißen die vier verschiedenen Mägen von Kühen?“.
In Runde zwei war praktisches Wissen gefragt. Ein Kälbchen und eine Waage wurden auf die Bühne gebracht. Die Kandidatinnen sollten das Gewicht des Kalbs schätzen. Es gab zwei Gewinnerinnen: Sonja Frey schätzte es auf 67 Kilogramm, Rosanne Kern auf 68 Kilogramm. Das tatsächliche Gewicht lag mit 67,5 Kilogramm genau dazwischen.
Für das nächste Spiel mussten sich die Damen in ihre Arbeitskleidung hüllen. „Im Arbeitshäs sehen die Kandidatinnen noch besser aus“, meinte Besucher Christian Kuhn aus Ummendorf. Er war mit seinen Kumpels extra zur Wahl der Bäuerin nach Unteressendorf gekommen. Mit einer Forke warfen die Landwirtinnen auf eine Zielscheibe. Einen Neuner erzielte, neben zwei weiteren, Silvia Sauter. Ihr Meisterwurf wurde von ihrem Muttensweiler Fanclub lautstark gefeiert. Genauso laut feuerten die Fans sie beim nächsten Spiel, dem Gokart-Rennen an. Dabei galt es so schnell wie möglich zum Wurststand zu fahren, eine Wurst aufzugabeln und diese zur Bühne zu Hund Olga zu bringen.Mit einer sensationellen Zeit von 26,5 Sekunden gewann Elisabeth Hänle aus Reutlingendorf.
Für die letzte Aufgabe bekamen die Kandidatinnen 45 Minuten Zeit. Sie sollten einen Vortrag vorbereiten. Mit der Umsetzung dieser Aufgabe katapultierten sich Sarah Rinn und Silvia Sauter in die Herzen der Zuschauer. Sarah Rinn reimte ein Lied über ihre Heimat Ragenreute und ihre vergebliche Männersuche. Als Melodie wählte sie „Jup-Heidi-Jup-Heida“. In den Refrain stimmte das Publikum begeistert ein.
Ebenfalls voll ins Schwarze traf Silvia Sauter mit ihrem Rap: „Ich bin die Bäuerin, die Bäuerin aus Motscha (Muttensweiler)“. Nicht umsonst belegten die beiden Bäuerinnen in der Schlusswertung Platz eins und zwei. Nach den einzelnen Wettbewerben, bei denen sich das Publikum einen Eindruck von den Kandidatinnen machen konnte, hatten die Gäste die Aufgabe, die fleißigste, kreativste und freundlichste Bäuerin auszuwählen. Die Teilnahme hat sich für die Bäuerinnen gelohnt, neben dem Spaß gab es für die Erstplatzierte 700 Euro, auch für die anderen Teilnehmerinnen gab’s ein Preisgeld.
(Erschienen: 11.01.2010 20:40)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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