Rund um Biberach
Ausgezeichnet: Rollstuhlfechterin Annabel Breuer bekommt Hilde-Frey-Preis
Zum vierten Mal fand die Ehrung in der gemeinsamen Regie von Kreis und Sportkreis statt. Zum ersten Mal aber in der Gigelberghalle und zum ersten Mal mit einer Doppelmoderation. SWR-Sportchef Michael Antwerpes und die fünffache Olympiasiegerin im Biathlon, Kati Wilhelm, gaben sich die Ehre. Über Kontakte zum Veranstalter sei man hierhergekommen. „Ich bin beeindruckt“, sagt Antwerpes. Die beiden werden zu den Stars des Abends.
Die ausgezeichneten Sportler treten in den Hintergrund, aber keiner hat ein Problem damit. Alle sind stolz, als Sportler für ihre Leistungen geehrt zu werden. Alle sind gekommen. „Das find ich toll, dass alle da sind. Das ist nicht immer so“, freut sich Kati Wilhelm. Auch Annabel Breuer ist da. Die im Rollstuhl sitzende Fechterin vom TSV Laupheim erhält den Hilde-Frey-Preis und erzählt von ihrem großen Ziel: den Paralympics in London in kommenden Jahr. Beeindruckend. Jeder ist sicher, dass die junge Frau das schaffen wird. Oder Siegfried Kirsten vom TSV Warthausen, Deutscher Meister im Karate für Sehbehinderte. Aber auch der Weltmeistertitel von Bernd Schönborn mit der Mannschaft im Steinschlossschießen ist einmalig
Es sind nicht die populären Sportarten, die so genannten Fernsehsportarten, in denen hiesige Sportler erfolgreich sind: Fechten, Kunstradsport, Schießen, Kendo, Kegeln oder Karate kommen nicht so oft in den Medien vor. Höchstens mal aller vier Jahre. Von Fußball, Handball, Basketball oder Motorsport ist an diesem Abend nur einmal die Rede. Dann, als der Fußballverein SV Uttenweiler für hervorragende Nachwuchsarbeit mit dem Sportjugendpreis ausgezeichnet wird. Unweit des Geburtsortes von Mario Gomez hat das Kicken in Uttenweiler einen ganz anderen Stellenwert. Aber auch beim RSC Biberach (Radsport), beim TSV Laubach (Tischtennis) oder beim SV Altheim-Waldhausen (Schießen) wird Jugendarbeit ganz groß geschrieben. Auch der mit 500 Euro dotierte Fairness-Preis imponiert den Zuschauern in der Gigelberghalle. Fechter Matthias Reinhardt von der TG Biberach verzichtet auf einen eigenen wichtigen Start, um als Obmann bei einem Wettkampf dabei zu sein. Das hat auch der Jury gefallen.
(Erschienen: 03.04.2011 18:25)
Zum vierten Mal fand die Ehrung in der gemeinsamen Regie von Kreis und Sportkreis statt. Zum ersten Mal aber in der Gigelberghalle und zum ersten Mal mit einer Doppelmoderation. SWR-Sportchef Michael Antwerpes und die fünffache Olympiasiegerin im Biathlon, Kati Wilhelm, gaben sich die Ehre. Über Kontakte zum Veranstalter sei man hierhergekommen. „Ich bin beeindruckt“, sagt Antwerpes. Die beiden werden zu den Stars des Abends.
Die ausgezeichneten Sportler treten in den Hintergrund, aber keiner hat ein Problem damit. Alle sind stolz, als Sportler für ihre Leistungen geehrt zu werden. Alle sind gekommen. „Das find ich toll, dass alle da sind. Das ist nicht immer so“, freut sich Kati Wilhelm. Auch Annabel Breuer ist da. Die im Rollstuhl sitzende Fechterin vom TSV Laupheim erhält den Hilde-Frey-Preis und erzählt von ihrem großen Ziel: den Paralympics in London in kommenden Jahr. Beeindruckend. Jeder ist sicher, dass die junge Frau das schaffen wird. Oder Siegfried Kirsten vom TSV Warthausen, Deutscher Meister im Karate für Sehbehinderte. Aber auch der Weltmeistertitel von Bernd Schönborn mit der Mannschaft im Steinschlossschießen ist einmalig
Es sind nicht die populären Sportarten, die so genannten Fernsehsportarten, in denen hiesige Sportler erfolgreich sind: Fechten, Kunstradsport, Schießen, Kendo, Kegeln oder Karate kommen nicht so oft in den Medien vor. Höchstens mal aller vier Jahre. Von Fußball, Handball, Basketball oder Motorsport ist an diesem Abend nur einmal die Rede. Dann, als der Fußballverein SV Uttenweiler für hervorragende Nachwuchsarbeit mit dem Sportjugendpreis ausgezeichnet wird. Unweit des Geburtsortes von Mario Gomez hat das Kicken in Uttenweiler einen ganz anderen Stellenwert. Aber auch beim RSC Biberach (Radsport), beim TSV Laubach (Tischtennis) oder beim SV Altheim-Waldhausen (Schießen) wird Jugendarbeit ganz groß geschrieben. Auch der mit 500 Euro dotierte Fairness-Preis imponiert den Zuschauern in der Gigelberghalle. Fechter Matthias Reinhardt von der TG Biberach verzichtet auf einen eigenen wichtigen Start, um als Obmann bei einem Wettkampf dabei zu sein. Das hat auch der Jury gefallen.
(Erschienen: 03.04.2011 18:25)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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