Biberach Sport
Unverhofft läuft Ehrler zum Titel
Umso glücklicher ist der 35-jährige Athlet vom TSV Laupheim über sein Abschneiden bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. „Ich bin selber überrascht, dass es so gut geklappt hat. Das freut mich riesig“, zog er gestern Bilanz.
Starke Konkurrenz
Vier Läufer waren in Kevelaer in seiner Altersklasse über die 110 Meter Hürden am Start, eine nach Köpfen kleine, aber starke Konkurrenz, allen voran Andreas Schulze aus Rastatt, Dritter der Senioren-EM. Gegen ihn war Ehrler noch im Mai bei den baden-württembergischen Titelkämpfen unterlegen.
In Kevelaer kam es anders. Ehrler kam gut aus den Blöcken, nahm sauber die erste Hürde und erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung, den er bis ins Ziel verteidigte. Das bedeutete Gold. Seine Zeit von 15,62 Sekunden lag nur ein Zehntel über dem württembergischen Rekord. „Es ist mir gelungen, meinen Trainingsrückstand auf der kurzen Distanz einigermaßen wettzumachen“, sagt Ehrler, der 2007 in der Altersklasse M 30 ebenfalls Meister geworden war.
Am Sonntag ist der TSV-Athlet noch über 400 Meter Hürden gestartet. „Nach 300 Metern war ich Zweiter, am Schluss aber hatten Andere die frischeren Beine“, berichtet er. Da habe es dann nach der Verletzungspause doch an der nötigen Substanz gefehlt. Unter fünf Sprintern kreuzte Ehrler als Vierter den Zielstrich, in 59,41 Sekunden.
Ende Juli geht’s zur EM
Sein nächstes sportliches Ziel ist die Europameisterschaft der Senioren, die Ende Juli im slowenischen Ljubljana ausgetragen wird. Auch dort möchte Marcus Ehrler, von Beruf Verkaufsdisponent in einer Autoniederlassung, im technisch anspruchsvollen Hürdenlauf über beide Distanzen an den Start gehen. Medaillenchancen rechnet er sich nicht aus. Sein „Traum“ wäre es, über 110 Meter Hürden in den Endlauf zu kommen und in diesem Rennen den württembergischen Rekord doch noch zu knacken.
(Erschienen: 02.07.2008 08:00)
Umso glücklicher ist der 35-jährige Athlet vom TSV Laupheim über sein Abschneiden bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. „Ich bin selber überrascht, dass es so gut geklappt hat. Das freut mich riesig“, zog er gestern Bilanz.
Starke Konkurrenz
Vier Läufer waren in Kevelaer in seiner Altersklasse über die 110 Meter Hürden am Start, eine nach Köpfen kleine, aber starke Konkurrenz, allen voran Andreas Schulze aus Rastatt, Dritter der Senioren-EM. Gegen ihn war Ehrler noch im Mai bei den baden-württembergischen Titelkämpfen unterlegen.
In Kevelaer kam es anders. Ehrler kam gut aus den Blöcken, nahm sauber die erste Hürde und erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung, den er bis ins Ziel verteidigte. Das bedeutete Gold. Seine Zeit von 15,62 Sekunden lag nur ein Zehntel über dem württembergischen Rekord. „Es ist mir gelungen, meinen Trainingsrückstand auf der kurzen Distanz einigermaßen wettzumachen“, sagt Ehrler, der 2007 in der Altersklasse M 30 ebenfalls Meister geworden war.
Am Sonntag ist der TSV-Athlet noch über 400 Meter Hürden gestartet. „Nach 300 Metern war ich Zweiter, am Schluss aber hatten Andere die frischeren Beine“, berichtet er. Da habe es dann nach der Verletzungspause doch an der nötigen Substanz gefehlt. Unter fünf Sprintern kreuzte Ehrler als Vierter den Zielstrich, in 59,41 Sekunden.
Ende Juli geht’s zur EM
Sein nächstes sportliches Ziel ist die Europameisterschaft der Senioren, die Ende Juli im slowenischen Ljubljana ausgetragen wird. Auch dort möchte Marcus Ehrler, von Beruf Verkaufsdisponent in einer Autoniederlassung, im technisch anspruchsvollen Hürdenlauf über beide Distanzen an den Start gehen. Medaillenchancen rechnet er sich nicht aus. Sein „Traum“ wäre es, über 110 Meter Hürden in den Endlauf zu kommen und in diesem Rennen den württembergischen Rekord doch noch zu knacken.
(Erschienen: 02.07.2008 08:00)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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