Biberach Sport
Reinstetter verlieren Spiel und Nerven
Die letzten zwei Minuten dieses Spiel hatten es in sich: Reinstetten wurde ein klarer Elfmeter versagt. Im Gegenzug gelang Oberzell der entscheidende dritte Treffer. Danach pfiff Schiedsrichter Mayer aus Ulm ab. Die Fußballerseele der in Schwarz gekleideten Gastgeber kochte. Ergebnis: zwei Feldverweise für Patrick Seidel und Robin Kammerlander. Beide wegen Schiedsrichterbeleidigung. Ein Bärendienst für den SV Reinstetten, der in den nächsten Wochen ohne die beiden wichtigen Defensivspieler auskommen muss. „Das war dumm von den beiden, aber wenn man die Vorgeschichte kennt, muss man sie beinahe wieder verstehen“, meinte ein sehr enttäuschter Reinstetter Spielertrainer Andreas Mayer. Denn der Schiri hatte die Partie nicht verloren. Das waren Mayer und seine Mannschaft schon selbst. Vor allem in der ersten Halbzeit bot der SVR eine unterirdische Leistung und konnte sich bei den gegnerischen Stürmern bedanken, dass man nicht mit einem 0:5 oder 0:6 in die Pause ging und es nur 0:2 stand. Kilian Mützel per berechtigtem Handelfmeter (32.) und Tobias Amann (38.) hatten aus dem knappen Dutzend klarer Chancen nur zwei Treffer für die hoch überlegenen Gäste aus Oberzell gemacht. „Wir waren einfach vor dem Tor nicht clever genug, die Tore zu schießen, aber letztlich haben wir unseren ersten Sieg eingefahren“, war Oberzells Coach Achim Pfuderer zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und vor allem mit dem Ergebnis. Da müssen die Sorgenfalten von Andreas Mayer größer sein. Der SV Reinstetten war insbesondere in der ersten halben Stunde nicht auf dem Platz, kam immer einen Schritt zu spät und verlor nahezu jeden Zweikampf. „Das war eine einzige Katastrophe, auch ich habe heute sehr schwach gespielt“, nahm der Trainer sich selbst nicht aus der Kritik. Doch es stand nur 0:2 zur Pause.
Oberzell versiebte auch nach dem Wechsel weitere klare Möglichkeiten, Hartwig tat sich da besonders hervor. So kam es, wie es dann immer kommt.
Der Gegner macht aus der ersten Chance des Spiels gleich ein Tor. Noch dazu ein schönes: Özkan Tokmak nimmt sich aus 12 Meter von der rechten Strafraumkante ein Herz und trifft – ins lange Eck (52.) Nur noch 1:2.
Reinstettens Hoffnungen wuchsen hörbar. Zumal das Glück den Gastgebern hold bleibt. Nach einer guten Stunde konnte Reinstettens Abwehr zum dritten Mal in diesem Spiel den Ball von der Linie bugsieren. Außer einen guten Möglichkeit von Tokmak (83.) und einem Freistoß von Erdinc (87.) blieben die Bemühungen des Gastgebers aber weiterhin Stückwerk. Bis zur 89.Minute, als Florian Schick im Sechzehner gelegt wird. Eine klare Sache dachten alle, nur des Schiris Pfeife blieb stumm. Der Rest: siehe oben.
Für den SV Reinstetten brechen nach der dritten Heimniederlage schwere Zeiten an. Spielertrainer Andreas Mayer und Spielleiter Günther Riedmüller haben viel zu tun in den kommenden Wochen. Vor allem zu Hause müssen die Reinstetter wieder zu alter Stärke finden. Schleunigst.
(Erschienen: 02.09.2010 13:00)
Die letzten zwei Minuten dieses Spiel hatten es in sich: Reinstetten wurde ein klarer Elfmeter versagt. Im Gegenzug gelang Oberzell der entscheidende dritte Treffer. Danach pfiff Schiedsrichter Mayer aus Ulm ab. Die Fußballerseele der in Schwarz gekleideten Gastgeber kochte. Ergebnis: zwei Feldverweise für Patrick Seidel und Robin Kammerlander. Beide wegen Schiedsrichterbeleidigung. Ein Bärendienst für den SV Reinstetten, der in den nächsten Wochen ohne die beiden wichtigen Defensivspieler auskommen muss. „Das war dumm von den beiden, aber wenn man die Vorgeschichte kennt, muss man sie beinahe wieder verstehen“, meinte ein sehr enttäuschter Reinstetter Spielertrainer Andreas Mayer. Denn der Schiri hatte die Partie nicht verloren. Das waren Mayer und seine Mannschaft schon selbst. Vor allem in der ersten Halbzeit bot der SVR eine unterirdische Leistung und konnte sich bei den gegnerischen Stürmern bedanken, dass man nicht mit einem 0:5 oder 0:6 in die Pause ging und es nur 0:2 stand. Kilian Mützel per berechtigtem Handelfmeter (32.) und Tobias Amann (38.) hatten aus dem knappen Dutzend klarer Chancen nur zwei Treffer für die hoch überlegenen Gäste aus Oberzell gemacht. „Wir waren einfach vor dem Tor nicht clever genug, die Tore zu schießen, aber letztlich haben wir unseren ersten Sieg eingefahren“, war Oberzells Coach Achim Pfuderer zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und vor allem mit dem Ergebnis. Da müssen die Sorgenfalten von Andreas Mayer größer sein. Der SV Reinstetten war insbesondere in der ersten halben Stunde nicht auf dem Platz, kam immer einen Schritt zu spät und verlor nahezu jeden Zweikampf. „Das war eine einzige Katastrophe, auch ich habe heute sehr schwach gespielt“, nahm der Trainer sich selbst nicht aus der Kritik. Doch es stand nur 0:2 zur Pause.
Oberzell versiebte auch nach dem Wechsel weitere klare Möglichkeiten, Hartwig tat sich da besonders hervor. So kam es, wie es dann immer kommt.
Der Gegner macht aus der ersten Chance des Spiels gleich ein Tor. Noch dazu ein schönes: Özkan Tokmak nimmt sich aus 12 Meter von der rechten Strafraumkante ein Herz und trifft – ins lange Eck (52.) Nur noch 1:2.
Reinstettens Hoffnungen wuchsen hörbar. Zumal das Glück den Gastgebern hold bleibt. Nach einer guten Stunde konnte Reinstettens Abwehr zum dritten Mal in diesem Spiel den Ball von der Linie bugsieren. Außer einen guten Möglichkeit von Tokmak (83.) und einem Freistoß von Erdinc (87.) blieben die Bemühungen des Gastgebers aber weiterhin Stückwerk. Bis zur 89.Minute, als Florian Schick im Sechzehner gelegt wird. Eine klare Sache dachten alle, nur des Schiris Pfeife blieb stumm. Der Rest: siehe oben.
Für den SV Reinstetten brechen nach der dritten Heimniederlage schwere Zeiten an. Spielertrainer Andreas Mayer und Spielleiter Günther Riedmüller haben viel zu tun in den kommenden Wochen. Vor allem zu Hause müssen die Reinstetter wieder zu alter Stärke finden. Schleunigst.
(Erschienen: 02.09.2010 13:00)

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Die Allgäu-Orient-Rallye ist ein Abenteuer für Autofans. Ohne Navi geht es querfeldein von Oberstaufen im Allgäu bis nach Baku, Aserbaidschan vom 28. April bis zum 15. Mai. Unter den 111 Teams ist auch das Team "Kilometermacher" mit Martina Schiller-Rall und Kilian Rall aus Biberach, Uwe Hartwig aus Baustetten, Rainer Kammerer aus Wain, Frank Vögtle aus Hohenfels und Holger Pfefferle aus Sigmaringen. Exklusiv für die SZ berichtet das Team während seiner Reise von seinen Erlebnissen.
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