Stadtnachrichten Bad Schussenried
„Traumtänzerzeit“ bezaubert mit tollen Sängern und mystischem Flair
Im Vorfeld hatten die Veranstalter bereits angekündigt, das Musical wolle die Zuschauer „für 7500 Sekunden aus dem Alltag in die musikalischen Traumwelten von Michael Wissussek (Komponist, Texter und Regisseur) entführen“. Und dieses Versprechen wurde in vollem Umfang erfüllt.
Die Zuschauer begleiteten die Darsteller in eine mystische Traumsphäre. Die moderne, von Michael Wissussek komponierte Musik unterstrich die geheimnisvolle Welt, in der sich der Traumtänzer mit seinen Träumen voll Sehnsüchten und Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen „aus dem Dunkel ans Licht“ bewegte.
Bei dem Musical handelt es sich eigentlich um eine Trilogie, die mit dem aktuellen Stück abgeschlossen wird, erklärte Wissussek im Vorfeld der Aufführung. Zu Beginn stelle sich die Frage, ob die Zeit der Traumtänzer heute noch Bestand habe. Der dunkle Part, das Böse, wird von Gott Aaron (gespielt von Chris Stocker) und der Schwarzen Prinzessin (Manuela Küfner-Rueß) dargestellt; sie versuchen, die guten Geister zu vernichten, die vom Traumtänzer (Peter Bronner) und der Weißen Prinzessin (Katharina Küfner) verkörpert werden. Letztendlich gewinnt aber die gute Seite, das zeigt sich im großen Finale, dem Traumtänzerball.
Das Mystische des Musicals wurde durch die gleißenden Lichteffekte des Bühnenbildes, die Beleuchtung und die Nebelschwaden unterstrichen. Da es sich bei den Akteuren ausschließlich um Laiendarsteller handelt, wirkt die Stimmgewalt der Hauptdarsteller umso erstaunlicher. Das trifft auch für Tanja Vogel in der Rolle der Hexe zu, die nach zehn Jahren wieder zum Team zurückgekehrt ist. Zum positiven Gesamteindruck trug nicht zuletzt die zum Inhalt passende Choreografie bei. Die rockige Musik lieferte die Newcomerband „NB 8“ aus Biberach.
Das große Finale beim Traumtänzerball erhielt zusätzlichen Glanz durch die farbenfrohen Kostüme, die in dieser Szene so richtig zur Geltung kamen. Die einzelnen Stücke wurden alle in mühevoller und zeitaufwendiger Arbeit von Irmgard Wissussek, der Mutter des Komponisten und Regisseurs, gefertigt.
Wiederholter Szenenapplaus und großer Schlussbeifall zeigten den Akteuren, dass sie ihre Nachricht auf die Zuschauer „rübergebracht“ und diese sie verstanden haben. Als Zugabe brachte Michael Wissussek eines seiner ersten Lieder von 1995: „Manchmol fällt oim dr Abschied schwer.“
(Erschienen: 29.12.2011 20:15)
Im Vorfeld hatten die Veranstalter bereits angekündigt, das Musical wolle die Zuschauer „für 7500 Sekunden aus dem Alltag in die musikalischen Traumwelten von Michael Wissussek (Komponist, Texter und Regisseur) entführen“. Und dieses Versprechen wurde in vollem Umfang erfüllt.
Die Zuschauer begleiteten die Darsteller in eine mystische Traumsphäre. Die moderne, von Michael Wissussek komponierte Musik unterstrich die geheimnisvolle Welt, in der sich der Traumtänzer mit seinen Träumen voll Sehnsüchten und Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen „aus dem Dunkel ans Licht“ bewegte.
Bei dem Musical handelt es sich eigentlich um eine Trilogie, die mit dem aktuellen Stück abgeschlossen wird, erklärte Wissussek im Vorfeld der Aufführung. Zu Beginn stelle sich die Frage, ob die Zeit der Traumtänzer heute noch Bestand habe. Der dunkle Part, das Böse, wird von Gott Aaron (gespielt von Chris Stocker) und der Schwarzen Prinzessin (Manuela Küfner-Rueß) dargestellt; sie versuchen, die guten Geister zu vernichten, die vom Traumtänzer (Peter Bronner) und der Weißen Prinzessin (Katharina Küfner) verkörpert werden. Letztendlich gewinnt aber die gute Seite, das zeigt sich im großen Finale, dem Traumtänzerball.
Das Mystische des Musicals wurde durch die gleißenden Lichteffekte des Bühnenbildes, die Beleuchtung und die Nebelschwaden unterstrichen. Da es sich bei den Akteuren ausschließlich um Laiendarsteller handelt, wirkt die Stimmgewalt der Hauptdarsteller umso erstaunlicher. Das trifft auch für Tanja Vogel in der Rolle der Hexe zu, die nach zehn Jahren wieder zum Team zurückgekehrt ist. Zum positiven Gesamteindruck trug nicht zuletzt die zum Inhalt passende Choreografie bei. Die rockige Musik lieferte die Newcomerband „NB 8“ aus Biberach.
Das große Finale beim Traumtänzerball erhielt zusätzlichen Glanz durch die farbenfrohen Kostüme, die in dieser Szene so richtig zur Geltung kamen. Die einzelnen Stücke wurden alle in mühevoller und zeitaufwendiger Arbeit von Irmgard Wissussek, der Mutter des Komponisten und Regisseurs, gefertigt.
Wiederholter Szenenapplaus und großer Schlussbeifall zeigten den Akteuren, dass sie ihre Nachricht auf die Zuschauer „rübergebracht“ und diese sie verstanden haben. Als Zugabe brachte Michael Wissussek eines seiner ersten Lieder von 1995: „Manchmol fällt oim dr Abschied schwer.“
(Erschienen: 29.12.2011 20:15)
































