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Staatsregierung bleibt bei Riedberger Horn hart

Ein T-Shirt mit der Aufschrift "Riedberger Horn"
Ein T-Shirt mit der Aufschrift "Riedberger Horn".
Peter Kneffel

München dpa Im Streit über eine Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu rückt die Staatsregierung nicht von ihrer Linie ab: Das Landesentwicklungsprogramm soll wie geplant geändert werden, um den Bau grundsätzlich zu ermöglichen. Das betonte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag nach einem Gespräch mit den örtlichen Bürgermeistern sowie Gegnern des Liftprojekts in München. Vereinbart wurde allerdings, dass es auch im Rahmen der weiteren Planungen Gespräche zwischen den Befürwortern und Gegnern geben soll.

Die Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein wollen ihre Skigebiete mit einem neuen Skilift verbinden. Dafür werden nun 80 Hektar Fläche aus der strengsten Alpen-Schutzzone C herausgenommen - und eine Ersatzfläche von 304 Hektar neu dort aufgenommen. Dies muss das Kabinett - nach der Zustimmung des Landtags - nun noch endgültig beschließen. Den Liftbau an sich muss dann das Landratsamt vor Ort prüfen und genehmigen. Ob das Projekt am Ende umgesetzt werden kann, ist allerdings ohnehin noch offen: Kritiker drohen längst mit Klagen.

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