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Rottweil
Baden-Württemberg

So lief das „Turmfest“ in Rottweil

Rottweil dpa Mit einem „Turmfest“ hat die Stadt Rottweil die Eröffnung einer 232 Meter hohen Aussichtsplattform gefeiert - sie ist die höchste in Deutschland. Der „Testturm“ des Konzerns Thyssenkrupp sei das neue Wahrzeichen der Region mit seinem 360-Grad-Ausblick über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb, teilte die Stadt am Samstag mit.

150 eingeladene Gäste, darunter auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), konnten sich ein Bild von der Ingenieurskunst machen. „Der Turm ist jetzt schon vieles: Er ist ein Zukunftslabor für eine neue Ära des Aufzugs und ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft und Ingenieurskunst“, sagte Thyssenkrupp-Konzernchef Heinrich Hiesinger. Bereits am Freitag war der Turm eröffnet worden.

Bei herrlichem Herbstwetter mit Fernsicht bis zu den Alpen hätten sich die Gäste auf der Plattform umgeschaut, sagte eine Sprecherin von Thyssenkrupp. Der Konzern hatte nach eigener Darstellung 40 Millionen Euro in den Bau investiert. Es handele sich auch um das höchste Gebäude in Baden-Württemberg. Regierungschef Kretschmann sprach einer Mitteilung zufolge von einem wichtigen Projekt für die Region und von einem „attraktiven Anziehungspunkt in der „Stadt der Türme““ - in Rottweil.

Thyssenkrupp testet in dem insgesamt 246 Meter hohen Turm neuartige Hochgeschwindigkeitsaufzüge, die mit Magnetschwebetechnologie - also ohne Seile - funktionieren. Im Zuge der Bürgerbeteiligung kam die Idee auf, den Turm für Besucher zu öffnen und eine Aussichtsplattform zu bauen. Erst vom 13. Oktober beginnt der reguläre Besucherbetrieb. Bis dahin können nur ausgewählte Gäste den Turm besuchen.

360°-Panorama: Besucherplattform des Aufzugtestturms 

360°-Panorama: Arbeitsplattform des Aufzugtestturms

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