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Schwieriger „Landshut“-Abbau in Brasilien

Fortaleza dpa Die Rückholung der vor 40 Jahren von Terroristen entführten früheren Lufthansa-Maschine „Landshut“ gestaltet sich zum Teil schwieriger als erwartet. Am Mittwoch konnte aber als wichtige Etappe der linke Flügel der flugunfähig im brasilianischen Fortaleza stehenden Boeing 737 abgenommen werden. Seit 21. August ist ein Team der Lufthansa Technik vor Ort.

Es dauerte einige Tage, bis 8,5 Tonnen an Werkzeug aus dem Zoll herauskamen. Zunächst musste die Maschine mit neuen Bugrädern versehen werden, um die zwischen anderen stillgelegten Flugzeugen stehende Boeing auf das Vorfeld zu fahren, sagte Lufthansa-Technik-Sprecher Jens Krüger der Deutschen Presse-Agentur. Die 1970 in Dienst gestellte Maschine, die bis 1985 für die Lufthansa flog, war bis zu einem Schaden 2008 zuletzt als Frachtflugzeug für TAF Linhas Aéreas unterwegs.

Ausstellung im Dornier-Museum geplant

Die großen Teile wie die Tragflächen sollen mit einer Antonow 124 und andere Teile mit Seecontainern nach Deutschland gebracht werden. Eine Ausstellung im Dornier-Museum in Friedrichshafen zum 40. Jahrestag der Befreiung der Geiseln im somalischen Mogadischu am 18. Oktober könnte schwierig werden. Es sei ein nationales Interesse, mit dem Flugzeug als Ausstellungsstück an den Deutschen Herbst 1977 zu erinnern, hatte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) betont.

Am 13. Oktober 1977 hatten vier Palästinenser in Absprache mit der Roten Armee Fraktion (RAF) die „Landshut“ mit 91 Menschen an Bord gekapert. Nach einer Landung im südjemenitischen Aden erschossen sie den Kapitän Jürgen Schumann. In Mogadischu stürmte dann die Anti-Terror-Einheit GSG 9 die Maschine und befreite die Geiseln.

Demontage der Landshut in vollem Gange

Das Terrorjahr 1977

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