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Baden-Württemberg

Optik-Konzern Zeiss investiert 300 Millionen Euro in Jena

Linse wird gemessen
Ein Mitarbeiter von Carl Zeiss misst eine Linse.
Sebastian Kahnert/Archiv

Jena dpa Der baden-württembergische Optik- und Elektronikkonzern Carl Zeiss investiert an seinem Gründungsort Jena mehr als 300 Millionen Euro. Das Projekt solle bis zum Jahr 2023 umgesetzt werden. Es sei mit etwa 500 neuen Arbeitsplätzen verbunden, sagte der Vorstandschef der Carl Zeiss AG (Oberkochen) am Freitag in Jena. Ziel sei, die bestehenden Zeiss-Firmen in Jena mit derzeit rund 2000 Beschäftigten an einem High-Tech-Standort zu konzentrieren.

Für das Großprojekt werde ein nicht mehr genutztes Areal des Spezialglasherstellers Schott in Jena gekauft. Zeiss und Schott sind Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung mit Doppelsitz in Jena und Heidenheim.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach von einer Jahrhundertinvestition, die die Industrie- und Universitätsstadt als Innovationsstandort in Ostdeutschland stärke.

In Jena unterhält Carl Zeiss, wo das Unternehmen Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer optischen Werkstatt entstand, mehrere Tochterunternehmen mit Verantwortung für weltweite Geschäfte. Dazu gehört die börsennotierte Carl Zeiss Meditec AG.

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