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Baden-Württemberg

IS-Flüchtlinge: Ein Leben in Ruinen 

Im Nordirak wohnen die vom „Islamischen Staat“ vertriebenen Menschen noch immer unter kärglichen Bedingungen
Ibrahim Darwesh war in seinem Heimatdorf im Shingal-Gebirge Bürgermeister. Nun versucht er, die geflüchteten Dorfbewohner, die fern der Heimat in Rohbauten leben müssen, zusammenzuhalten und auf die Rückkehr vorzubereiten.
Ibrahim Darwesh war in seinem Heimatdorf im Shingal-Gebirge Bürgermeister. Nun versucht er, die geflüchteten Dorfbewohner, die fern der Heimat in Rohbauten leben müssen, zusammenzuhalten und auf die Rückkehr vorzubereiten.
Fotos: Ludger Möllers

Dohuk sz An den 3. August 2014 erinnert sich Serdar Abdi Murad mit großem Schrecken: „Damals wurden aus Freunden plötzlich Feinde.“ An jenem Tag vor mehr als drei Jahren endete das erste Leben des heute 64-Jährigen, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf des Shingal-Bergzuges an der Grenze des Irak zu Syrien gelebt hatte. Hunderte Kämpfer des „Islamischen Staates“ (IS) fuhren in ihren gepanzerten Autos von Stützpunkten östlich und westlich des Bergzuges los. Von beiden Seiten überrannten sie die vielen kleinen Dörfer rund um das Gebirge. Widerstand gab es fast keinen. Die kurdischen Peschmerga-Soldaten in der Region hatten sich zurückgezogen: „Warum eigentlich?“, fragt sich Abdi Murad, „sie sollten uns doch beschützen!“

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