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Baden-Württemberg

Alno-Partner stellt vorsorglich Insolvenzantrag

Küchenhersteller Alno
Das Logo ALNO des Küchenherstellers Alno an prangt an einer Wand.
Felix Kästle/Archiv

Bonn/Pfullendorf dpa Die Insolvenz des Küchenherstellers Alno hat auch dessen Geschäftspartner Alno Küchenwelten Reimers mit Hauptsitz in Bonn in Schwierigkeiten gebracht. Vorsorglich habe Geschäftsführer Uwe Reimers beim Amtsgericht Bonn einen Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren gestellt, teilten die Anwälte des Unternehmens am Freitag mit.

Ziel sei es, das Unternehmen zu sanieren und künftig unabhängiger vom Hersteller Alno zu werden. Die Zusammenarbeit werde fortgesetzt. Jedoch hätten Lieferschwierigkeiten von Alno zeitweise zu einem Liquiditätsengpass geführt. Reimers werde nun zusammen mit dem Beratungsunternehmen Buchalik Brömmekamp (Düsseldorf) ein Sanierungskonzept entwickeln, erklärte der Anwalt des Unternehmens Philipp Künne.

Kunden würden weiterhin die bisher bestellten Küchen erhalten, auch Neubestellungen würden termingerecht ausgeführt werden. Mit der Eigenverwaltung werde die gesetzliche Möglichkeit einer Sanierung unter Insolvenzschutz genutzt. Derweil gehen auch bei Alno am Stammsitz in Pfullendorf die Bemühungen um Sanierung in Eigenverwaltung weiter. Das entsprechende Verfahren war am 13. Juli vom Amtsgericht Hechingen genehmigt worden. Der Alno-Konzern hat aktuell 1860 Mitarbeiter, davon 1300 im Inland.

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