Stadtnachrichten Wangen
Elektromobilität: Einem „Mega-Trend“ auf der Spur

Von unserer Mitarbeiterin Vera Stiller
Man war sich an diesem Abend darüber klar: Nach weit mehr als 100 Jahren Entwicklungsgeschichte des Verbrennungsmotors im Straßenverkehr deutet sich mit der Elektromobilität eine technologische Zeitenwende im Verkehrsbereich an. Die Elektrifizierung der Antriebe als eine ganz wesentliche Stellschraube für eine zukunftsfähige Mobilität biete die Chance, die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren und die Emissionen zu minimieren.
Wenngleich nach den Worten von Landrat Kurt Widmaier „noch etwas Zeit bis zur Entwicklung eines Mega-Trends vergehen wird“, so gehöre der Elektromobilität doch die Zukunft. Ziel müsse es sein, sagte der Landrat in seinem Grußwort, die Forschung und Entwicklung, die Marktvorbereitung und die Markteinführung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen in Deutschland voranzubringen.
„Deutschland muss hier zum Leitmarkt werden, um die Führungsrolle der deutschen Automobil- und Zulieferungsindustrie zu sichern und auszubauen“, sagte Widmaier. Wobei er deren Bemühen mit einschloss, „das Auto neu zu erfinden“. Das Energiewirtschaftsforum könne dazu beitragen, „über den Tellerrand hinaus zu blicken“ und einen aktiven Branchenaustausch zu fördern.
Nachdem Wangens Oberbürgermeister Michael Lang auf die Anstrengungen hinsichtlich der städtischen Energieeinsparung hingewiesen hatte, richtete Franz Loogen, Geschäftsführer der landesweiten „e-mobil GmbH“ , seinen Blick auf Baden-Württemberg. „Die Landesinitiative, für die das Land für die Jahre 2010 bis 2014 insgesamt 28,5 Millionen Euro bereit hält, stellt zum rechten Zeitpunkt die Weichen dafür, um die Industrialisierung der Elektromobilität in Baden-Württemberg entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimal voranzutreiben.“
Loogen begründete das Engagement mit folgender volkswirtschaftlicher Betrachtung: „Der baden-württembergische Fahrzeugbau besitzt einen Anteil von 20 Prozent an der deutschen und fünf Prozent an der weltweiten automobilen Wertschöpfung. Zudem gibt es hier 400 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftige im Automobilsektor.“
Karl Nestmeier, Vorstand der „Smiles AG“, sprach über den Vertrieb von Elektrofahrzeugen. Lothar Seybold, Teamleiter für das Produkt- und Innovationsmanagement bei der Firma „Rafi“, erläuterte was man sich unter „E-Mobility-Standards“ vorzustellen hat: „An den neu zu definierenden Schnittstellen im und um das Elektrofahrzeug sieht es das Netzwerk als seine Aufgabe an, die Wissensträger aus den relevanten Bereichen zu verbinden und eine neue zügige und marktfähige Umsetzung zu ermöglichen.“
Gerd Braig, Regionaldirektor Süd der „Deutschen Leasing Finance“, sagte, dass sich der Benzinmotor, der Hybrid- wie der Elektroantrieb und bedingt auch der Dieselmotor global als Antriebskonzepte durchsetzen würden.
(Erschienen: 27.10.2010 15:15)

Von unserer Mitarbeiterin Vera Stiller
Man war sich an diesem Abend darüber klar: Nach weit mehr als 100 Jahren Entwicklungsgeschichte des Verbrennungsmotors im Straßenverkehr deutet sich mit der Elektromobilität eine technologische Zeitenwende im Verkehrsbereich an. Die Elektrifizierung der Antriebe als eine ganz wesentliche Stellschraube für eine zukunftsfähige Mobilität biete die Chance, die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren und die Emissionen zu minimieren.
Wenngleich nach den Worten von Landrat Kurt Widmaier „noch etwas Zeit bis zur Entwicklung eines Mega-Trends vergehen wird“, so gehöre der Elektromobilität doch die Zukunft. Ziel müsse es sein, sagte der Landrat in seinem Grußwort, die Forschung und Entwicklung, die Marktvorbereitung und die Markteinführung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen in Deutschland voranzubringen.
„Deutschland muss hier zum Leitmarkt werden, um die Führungsrolle der deutschen Automobil- und Zulieferungsindustrie zu sichern und auszubauen“, sagte Widmaier. Wobei er deren Bemühen mit einschloss, „das Auto neu zu erfinden“. Das Energiewirtschaftsforum könne dazu beitragen, „über den Tellerrand hinaus zu blicken“ und einen aktiven Branchenaustausch zu fördern.
Nachdem Wangens Oberbürgermeister Michael Lang auf die Anstrengungen hinsichtlich der städtischen Energieeinsparung hingewiesen hatte, richtete Franz Loogen, Geschäftsführer der landesweiten „e-mobil GmbH“ , seinen Blick auf Baden-Württemberg. „Die Landesinitiative, für die das Land für die Jahre 2010 bis 2014 insgesamt 28,5 Millionen Euro bereit hält, stellt zum rechten Zeitpunkt die Weichen dafür, um die Industrialisierung der Elektromobilität in Baden-Württemberg entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimal voranzutreiben.“
Loogen begründete das Engagement mit folgender volkswirtschaftlicher Betrachtung: „Der baden-württembergische Fahrzeugbau besitzt einen Anteil von 20 Prozent an der deutschen und fünf Prozent an der weltweiten automobilen Wertschöpfung. Zudem gibt es hier 400 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftige im Automobilsektor.“
Karl Nestmeier, Vorstand der „Smiles AG“, sprach über den Vertrieb von Elektrofahrzeugen. Lothar Seybold, Teamleiter für das Produkt- und Innovationsmanagement bei der Firma „Rafi“, erläuterte was man sich unter „E-Mobility-Standards“ vorzustellen hat: „An den neu zu definierenden Schnittstellen im und um das Elektrofahrzeug sieht es das Netzwerk als seine Aufgabe an, die Wissensträger aus den relevanten Bereichen zu verbinden und eine neue zügige und marktfähige Umsetzung zu ermöglichen.“
Gerd Braig, Regionaldirektor Süd der „Deutschen Leasing Finance“, sagte, dass sich der Benzinmotor, der Hybrid- wie der Elektroantrieb und bedingt auch der Dieselmotor global als Antriebskonzepte durchsetzen würden.
(Erschienen: 27.10.2010 15:15)




































