Stadtnachrichten Wangen
„Ich bin Familienvaterund kein Verbrecher!“
„Eine normale Verkehrskontrolle“, wie der Zeuge vom zuständigen Revier in Lindau berichtete. Zuvor hatten die Beamten schon die Information eingeholt, dass es sich bei dem Mann nicht auch um den Fahrzeughalter handelte. Ebenso fiel ihnen auf, dass dieser viel Material auf der Ladefläche mit sich führte. „Ich löse freiberuflich Haushalte auf und hatte das, was ich in zwei Tagen aus einer Wohnung in Nürnberg ausgeräumt hatte, noch bei mir“, so der Angeklagten. Es sei ihm noch nicht möglich gewesen, diese Dinge zu entsorgen.
Eine nicht ganz so klare Auskunft über die Herkunft gab der Mann dagegen über das, was man im Handschuhfach des Autos vorgefunden hatte: eine Stahlrute, die im Sprachgebrauch auch als Totschläger bezeichnet wird. Zunächst glaubte der 51-Jährige, dass dieser Schlagstock seinem Sohn gehören könnte, dann wieder war er Bestandteil des ausgeräumten „Mülls“. Vor Gericht wiederholte der Angeklagte noch einmal den Satz, der von dem Zeugen als „schnell aggressiv auftretend“ gewertet worden war: „Seien sie vorsichtig, ich bin Familienvater und kein Verbrecher!“
Obwohl Amtsrichter Reinhard Hummel dem Mann klar machte, dass bereits das Mitführen einer Waffe zum Zweck der Übergabe bei der Polizei ohne Waffenschein strafbar sei, ließ er Milde walten. Der noch nicht mit dem Gesetz in Konflikt Geratene gilt nach Zahlung einer Geldbuße von 400 Euro an die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ in Isny auch weiterhin als nicht vorbestraft.
(Erschienen: 03.02.2012 17:15)
„Eine normale Verkehrskontrolle“, wie der Zeuge vom zuständigen Revier in Lindau berichtete. Zuvor hatten die Beamten schon die Information eingeholt, dass es sich bei dem Mann nicht auch um den Fahrzeughalter handelte. Ebenso fiel ihnen auf, dass dieser viel Material auf der Ladefläche mit sich führte. „Ich löse freiberuflich Haushalte auf und hatte das, was ich in zwei Tagen aus einer Wohnung in Nürnberg ausgeräumt hatte, noch bei mir“, so der Angeklagten. Es sei ihm noch nicht möglich gewesen, diese Dinge zu entsorgen.
Eine nicht ganz so klare Auskunft über die Herkunft gab der Mann dagegen über das, was man im Handschuhfach des Autos vorgefunden hatte: eine Stahlrute, die im Sprachgebrauch auch als Totschläger bezeichnet wird. Zunächst glaubte der 51-Jährige, dass dieser Schlagstock seinem Sohn gehören könnte, dann wieder war er Bestandteil des ausgeräumten „Mülls“. Vor Gericht wiederholte der Angeklagte noch einmal den Satz, der von dem Zeugen als „schnell aggressiv auftretend“ gewertet worden war: „Seien sie vorsichtig, ich bin Familienvater und kein Verbrecher!“
Obwohl Amtsrichter Reinhard Hummel dem Mann klar machte, dass bereits das Mitführen einer Waffe zum Zweck der Übergabe bei der Polizei ohne Waffenschein strafbar sei, ließ er Milde walten. Der noch nicht mit dem Gesetz in Konflikt Geratene gilt nach Zahlung einer Geldbuße von 400 Euro an die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ in Isny auch weiterhin als nicht vorbestraft.
(Erschienen: 03.02.2012 17:15)




































