Rund um Wangen
Moll gegen Hecker – Amtzell hat eine Wahl
Von unserem Redakteur Yannick Dillinger
Also doch: Kurz vor Ladenschluss hat sich doch noch ein Gegenkandidat für Clemens Moll gemeldet. Mit dem „Okay“ des Amtzeller Gemeindewahlausschusses vom Dienstagabend steht fest: Die Bürger haben am Sonntag, 26. September, eine echte Wahl.
Entweder sie entscheiden sich für einen 30-jährigen Ortsvorsteher oder einen 49-jährigen Diplomsoziabetriebswirt als Nachfolger für Paul Locherer. Moll oder Hecker – einer wird in die großen Fußstapfen treten.
Clemens Moll hat Rückenwind: Durch die frühe Bekanntgabe seiner Kandidatur konnte er in den vergangenen Wochen beim Volk schon kräftig punkten. Es verging kein Wochenende, an dem er nicht von Verein zu Verein, von Veranstaltung zu Veranstaltung tingelte. „Das kommt richtig gut an“, sagt nicht nur Locherer-Stellvertreter Hans Roman.
Hecker hat bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgewartet. Der Mann muss aber auch einiges koordinieren, hat er sich doch gleichzeitig um das Bürgermeisteramt in Westerheim, Schwäbische Alb, beworben. Dort werden ihm gegen den Amtsinhaber Hartmut Walz aber kaum Chancen eingeräumt. Zumal Hecker gegenüber der Schwäbischen Zeitung in Laichingen bekundete, einen intensiven Wahlkampf „aus Zeitgründen nicht führen zu können“. Die Wahl in Westerheim ist am 19. September, eine Woche vor der Entscheidung in Amtzell.
„Ich freue mich, dass die Bürger von Amtzell durch den zweiten Kandidaten eine echte Wahl haben“, sagt Clemens Moll. Er sei „mehr Demokrat als eigennützig“ und sei hoffnungsvoll, weiterhin für seine Person werben zu können. Roland Hecker kennt er nicht, dessen Bewerbung in Westerheim möchte Moll nicht kommentieren. Roland Hecker war gestern nicht zu erreichen.
Über die echte Wahlmöglichkeit für die Amtzeller ist auch der amtierende Bürgermeister Paul Locherer froh. „Das ist gut so“, befindet er. Bei nur einem Kandidaten hätte eine eher geringe Wahlbeteiligung gedroht.
Nun werden die Amtzeller auswählen können. Und einige Fakten über die beiden Kandidaten belegen: Moll und Hecker sind durchaus echte Alternativen zueinander.
Alter
Moll: 30 Jahre
Hecker: 49 Jahre
Herkunft
Moll: Leutkirch
Hecker: Soltau
Familienstand
Moll: verheiratet
Hecker: ledig
Ausbildung
Moll: Diplom-Verwaltungswirt
Hecker: Diplom-Sozialbetriebswirt
Beruf
Moll: hauptamtlicher Ortsvorsteher in Nabern
Hecker: freier Unternehmensberater
(Erschienen: 02.09.2010 10:35)
Von unserem Redakteur Yannick Dillinger
Also doch: Kurz vor Ladenschluss hat sich doch noch ein Gegenkandidat für Clemens Moll gemeldet. Mit dem „Okay“ des Amtzeller Gemeindewahlausschusses vom Dienstagabend steht fest: Die Bürger haben am Sonntag, 26. September, eine echte Wahl.
Entweder sie entscheiden sich für einen 30-jährigen Ortsvorsteher oder einen 49-jährigen Diplomsoziabetriebswirt als Nachfolger für Paul Locherer. Moll oder Hecker – einer wird in die großen Fußstapfen treten.
Clemens Moll hat Rückenwind: Durch die frühe Bekanntgabe seiner Kandidatur konnte er in den vergangenen Wochen beim Volk schon kräftig punkten. Es verging kein Wochenende, an dem er nicht von Verein zu Verein, von Veranstaltung zu Veranstaltung tingelte. „Das kommt richtig gut an“, sagt nicht nur Locherer-Stellvertreter Hans Roman.
Hecker hat bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgewartet. Der Mann muss aber auch einiges koordinieren, hat er sich doch gleichzeitig um das Bürgermeisteramt in Westerheim, Schwäbische Alb, beworben. Dort werden ihm gegen den Amtsinhaber Hartmut Walz aber kaum Chancen eingeräumt. Zumal Hecker gegenüber der Schwäbischen Zeitung in Laichingen bekundete, einen intensiven Wahlkampf „aus Zeitgründen nicht führen zu können“. Die Wahl in Westerheim ist am 19. September, eine Woche vor der Entscheidung in Amtzell.
„Ich freue mich, dass die Bürger von Amtzell durch den zweiten Kandidaten eine echte Wahl haben“, sagt Clemens Moll. Er sei „mehr Demokrat als eigennützig“ und sei hoffnungsvoll, weiterhin für seine Person werben zu können. Roland Hecker kennt er nicht, dessen Bewerbung in Westerheim möchte Moll nicht kommentieren. Roland Hecker war gestern nicht zu erreichen.
Über die echte Wahlmöglichkeit für die Amtzeller ist auch der amtierende Bürgermeister Paul Locherer froh. „Das ist gut so“, befindet er. Bei nur einem Kandidaten hätte eine eher geringe Wahlbeteiligung gedroht.
Nun werden die Amtzeller auswählen können. Und einige Fakten über die beiden Kandidaten belegen: Moll und Hecker sind durchaus echte Alternativen zueinander.
Alter
Moll: 30 Jahre
Hecker: 49 Jahre
Herkunft
Moll: Leutkirch
Hecker: Soltau
Familienstand
Moll: verheiratet
Hecker: ledig
Ausbildung
Moll: Diplom-Verwaltungswirt
Hecker: Diplom-Sozialbetriebswirt
Beruf
Moll: hauptamtlicher Ortsvorsteher in Nabern
Hecker: freier Unternehmensberater
(Erschienen: 02.09.2010 10:35)


































