Rund um Wangen
Gegen Köberle zieht (noch) keiner ins Feld

Für seinen Stellvertreter Josef Jehle (CDU) ist es wenig überraschend, dass sich noch keiner als Gegenkandidat hat aufstellen lassen. Köberles Erfolgsbilanz der vergangenen Jahre habe Eindruck hinterlassen und den einen oder anderen Interessenten vielleicht auch abgeschreckt. Gerade für junge Politiker, die etwa frisch von der Fachhochschule kommen, mache es in Argenbühl keinen Sinn, ihren Hut in den Ring zu werfen, glaubt Jehle. „Sie würden sich mit einer Niederlage schon früh ihre Karriere verbauen.“ Wenn überhaupt, so der CDU-Politiker, hätte noch ein Kandidat eine Chance gehabt, der eine breite Basis in der Gemeinde hinter sich weiß.
Jehle stört es wenig, dass es einen solchen nicht zu geben scheint. Zwar sei auch er als überzeugter Demokrat ein Freund der Möglichkeit, eine Wahl zu haben. „Aber die Bürger von Argenbühl haben am 25. März ja eine: entweder sie geben Josef Köberle ihre Stimme, oder eben nicht.“
Laut Jehle spreche vieles für eine Wiederwahl des Amtsinhabers: „Argenbühls Bevölkerung ist gewachsen, wir haben vier Millionen Euro an Rücklagen bei einer Million Euro Schulden, verfügen über ausreichend Baulandreserven. Köberles Bilanz kann sich somit durchaus sehen lassen.“ Die Gemeinde sei außerdem in den vergangenen 40 Jahren gut damit gefahren, nur einmal den Bürgermeister gewechselt zu haben.
Auch Köberles Stellvertreter in Reihen der Unabhängigen, Edmund Roltsch, hätte kein Problem damit, wenn der Amtsinhaber der einzige Kandidat für die Wahl bliebe. Köberle habe bisher gute Arbeit geleistet, sei in der Bevölkerung sehr beliebt. „Da wäre es für einen Gegenkandidaten ohnehin schwer gewesen“, sagt Roltsch. Bleibe es bis Montag bei einer einzigen Bewerbung, so stimme Argenbühl eben nur über seinen aktuellen Bürgermeister ab, was laut Roltsch „völlig in Ordnung“ wäre.
(Erschienen: 22.02.2012 19:05)

Für seinen Stellvertreter Josef Jehle (CDU) ist es wenig überraschend, dass sich noch keiner als Gegenkandidat hat aufstellen lassen. Köberles Erfolgsbilanz der vergangenen Jahre habe Eindruck hinterlassen und den einen oder anderen Interessenten vielleicht auch abgeschreckt. Gerade für junge Politiker, die etwa frisch von der Fachhochschule kommen, mache es in Argenbühl keinen Sinn, ihren Hut in den Ring zu werfen, glaubt Jehle. „Sie würden sich mit einer Niederlage schon früh ihre Karriere verbauen.“ Wenn überhaupt, so der CDU-Politiker, hätte noch ein Kandidat eine Chance gehabt, der eine breite Basis in der Gemeinde hinter sich weiß.
Jehle stört es wenig, dass es einen solchen nicht zu geben scheint. Zwar sei auch er als überzeugter Demokrat ein Freund der Möglichkeit, eine Wahl zu haben. „Aber die Bürger von Argenbühl haben am 25. März ja eine: entweder sie geben Josef Köberle ihre Stimme, oder eben nicht.“
Laut Jehle spreche vieles für eine Wiederwahl des Amtsinhabers: „Argenbühls Bevölkerung ist gewachsen, wir haben vier Millionen Euro an Rücklagen bei einer Million Euro Schulden, verfügen über ausreichend Baulandreserven. Köberles Bilanz kann sich somit durchaus sehen lassen.“ Die Gemeinde sei außerdem in den vergangenen 40 Jahren gut damit gefahren, nur einmal den Bürgermeister gewechselt zu haben.
Auch Köberles Stellvertreter in Reihen der Unabhängigen, Edmund Roltsch, hätte kein Problem damit, wenn der Amtsinhaber der einzige Kandidat für die Wahl bliebe. Köberle habe bisher gute Arbeit geleistet, sei in der Bevölkerung sehr beliebt. „Da wäre es für einen Gegenkandidaten ohnehin schwer gewesen“, sagt Roltsch. Bleibe es bis Montag bei einer einzigen Bewerbung, so stimme Argenbühl eben nur über seinen aktuellen Bürgermeister ab, was laut Roltsch „völlig in Ordnung“ wäre.
(Erschienen: 22.02.2012 19:05)




































