Stadtnachrichten Leutkirch
Wer Energie sparen will, muss sanieren
Die Zahlen bei Neubauten ist nach wie vor rückläufig. Dagegen sei in den vergangenen Jahren ganz klar ein Trend zu verzeichnen, nach dem die Hausbesitzer ihr Eigenheim energetisch auf einen neueren oder den neuesten Stand bringen möchten. "Jeder, der sein Haus Mitte der 90er Jahre gebaut hat, hat Handlungsbedarf", betont Karl-Heinz Weiler.
Schwierig wird es für den Hausbesitzer, wenn er die Immobilie verkaufen oder vermieten möchte. Denn dann braucht er einen Gebäudeenergiepass, der zeigt, wie gut oder schlecht es um das Haus energetisch bestellt ist. Weil die Fragen hierzu immer vielfältiger werden, wird Baustoffe Walter im kommenden Jahr den dritten Energieberater ausbilden lassen. "Häuser, die nicht dem Standard entsprechen, werden künftig schwer veräußerbar sein", sagt Geschäftsführer Weiler.
Rolf Engstler vom Holzfachmarkt Peter & Sohn sieht es genauso. "Wichtig ist dabei, dass man dann zuerst eine Bestandsaufnahme mit einem Energieberater macht, der sich jedes Bauteil anschaut und bewertet. Nur wenn man das gesamte Haus unter die Lupe nimmt, macht es Sinn. Dann stimmen Hausbesitzer und Energiefachberater die weiteren Schritte ab. Wer jetzt saniert, hat im Alter überschaubare Energiekosten."
Oft werde aber noch immer der Fehler gemacht, dass Hausbesitzer nur den Heizungskessel tauschen und meinen, damit würden sie in Zukunft viel an Energiekosten sparen. "Wenn jedoch die Gebäudehülle, das heißt Fenster, das Dach und die Fassade nicht saniert, also energetisch verbessert und gedämmt wird, kommt das böse Erwachen sehr schnell. Denn auch mit einem neuen Kessel geht die Wärme durch die Gebäudehülle verloren", erklärt Stefan Müller von Pavatex. Hausbesitzer sollten deshalb zuerst an die Gebäudehülle herangehen und dann den verbleibenden, reduzierten Energiebedarf durch den Einbau einer effizienteren Heizung decken.
Fachvorträge werden gehalten
Seit zwei Jahren bieten die Leutkircher Firmen schon Vorträge für Privatkunden an. Auch am Sonntag werden beim "Tag der offenen Tür" verschiedene Vorträge bei Baustoffe Walter angeboten, bei denen sich Hausbesitzer informieren können. Um 11.30 Uhr geht es um besseren Schallschutz, um 12.30 Uhr geht es um "Putze im Innenbereich und deren Auswirkung auf die Gesundheit", um 13.15 Uhr heißt das Thema "Frieren Sie noch oder heizen Sie schon?" und um 14 Uhr um hochwertigen Schallschutz im Trockenbau. Weitere Fachvorträge sind "Perfekt gedämmt" (10.30 und 14.30 Uhr) sowie das Thema "KfW-Fördergelder" (11.30 und 15.30 Uhr).
"Die Stärke des Leutkircher Mittelstands ist das Fachwissen, deshalb soll unser Tag der offenen Tür eine Informationsveranstaltung sein", sagen die drei Veranstalter. Ein Thema wird dabei auch sein, dass man staatliche Zuschüsse wie KfW-Gelder als Hausbesitzer nur dann bekommt, wenn man die Sanierung durch Fachbetriebe machen lässt. Auch wird erklärt, wie man im Haus richtig lüftet. "Die energetische Sanierung ist der wirksamste Klimaschutz", betonen die Fachleute.
(Erschienen: 30.05.2008 00:06)
Die Zahlen bei Neubauten ist nach wie vor rückläufig. Dagegen sei in den vergangenen Jahren ganz klar ein Trend zu verzeichnen, nach dem die Hausbesitzer ihr Eigenheim energetisch auf einen neueren oder den neuesten Stand bringen möchten. "Jeder, der sein Haus Mitte der 90er Jahre gebaut hat, hat Handlungsbedarf", betont Karl-Heinz Weiler.
Schwierig wird es für den Hausbesitzer, wenn er die Immobilie verkaufen oder vermieten möchte. Denn dann braucht er einen Gebäudeenergiepass, der zeigt, wie gut oder schlecht es um das Haus energetisch bestellt ist. Weil die Fragen hierzu immer vielfältiger werden, wird Baustoffe Walter im kommenden Jahr den dritten Energieberater ausbilden lassen. "Häuser, die nicht dem Standard entsprechen, werden künftig schwer veräußerbar sein", sagt Geschäftsführer Weiler.
Rolf Engstler vom Holzfachmarkt Peter & Sohn sieht es genauso. "Wichtig ist dabei, dass man dann zuerst eine Bestandsaufnahme mit einem Energieberater macht, der sich jedes Bauteil anschaut und bewertet. Nur wenn man das gesamte Haus unter die Lupe nimmt, macht es Sinn. Dann stimmen Hausbesitzer und Energiefachberater die weiteren Schritte ab. Wer jetzt saniert, hat im Alter überschaubare Energiekosten."
Oft werde aber noch immer der Fehler gemacht, dass Hausbesitzer nur den Heizungskessel tauschen und meinen, damit würden sie in Zukunft viel an Energiekosten sparen. "Wenn jedoch die Gebäudehülle, das heißt Fenster, das Dach und die Fassade nicht saniert, also energetisch verbessert und gedämmt wird, kommt das böse Erwachen sehr schnell. Denn auch mit einem neuen Kessel geht die Wärme durch die Gebäudehülle verloren", erklärt Stefan Müller von Pavatex. Hausbesitzer sollten deshalb zuerst an die Gebäudehülle herangehen und dann den verbleibenden, reduzierten Energiebedarf durch den Einbau einer effizienteren Heizung decken.
Fachvorträge werden gehalten
Seit zwei Jahren bieten die Leutkircher Firmen schon Vorträge für Privatkunden an. Auch am Sonntag werden beim "Tag der offenen Tür" verschiedene Vorträge bei Baustoffe Walter angeboten, bei denen sich Hausbesitzer informieren können. Um 11.30 Uhr geht es um besseren Schallschutz, um 12.30 Uhr geht es um "Putze im Innenbereich und deren Auswirkung auf die Gesundheit", um 13.15 Uhr heißt das Thema "Frieren Sie noch oder heizen Sie schon?" und um 14 Uhr um hochwertigen Schallschutz im Trockenbau. Weitere Fachvorträge sind "Perfekt gedämmt" (10.30 und 14.30 Uhr) sowie das Thema "KfW-Fördergelder" (11.30 und 15.30 Uhr).
"Die Stärke des Leutkircher Mittelstands ist das Fachwissen, deshalb soll unser Tag der offenen Tür eine Informationsveranstaltung sein", sagen die drei Veranstalter. Ein Thema wird dabei auch sein, dass man staatliche Zuschüsse wie KfW-Gelder als Hausbesitzer nur dann bekommt, wenn man die Sanierung durch Fachbetriebe machen lässt. Auch wird erklärt, wie man im Haus richtig lüftet. "Die energetische Sanierung ist der wirksamste Klimaschutz", betonen die Fachleute.
(Erschienen: 30.05.2008 00:06)




































