Stadtnachrichten Leutkirch
Feuerwehrmänner retten 84-jährige Frau lebend aus brennendem Gebäude

Ein Autofahrer sah Rauchschwaden am Gebäude und gab um 9.07 Uhr am Samstagmorgen Alarm. Nach Eintreffen der ersten Feuerwehren wurde das Haus mit 14 Mann mit Atemschutzgeräten nach Bewohnern durchsucht. Durch Schreie wurden sie auf eine 84-Jährige Frau im Untergeschoss aufmerksam, deren Alter die Polizei Anfangs auf etwa 70 Jahre schätze. Sie war in die ehemalige Güllengrube durchgebrochen oder hinuntergefallen und wurde von dort zwar verletzt, aber lebend geborgen. Mit Rauchgasvergiftung und leichten Brandverletztungen wurde sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Das Feuer brach vermutlich im ehemaligen Stallgebäude aus, die Brandursache ist noch nicht geklärt. Da das Haus ganz nahe am Ufer der Eschach steht, war Löschwasser sofort verfügbar, ebenso aus dem örtlichen Hydranten. Da am Samstagmorgen frostige Temperaturen von minus 18 Grad herrschten, wurden die Löscharbeiten erschwert. Das Löschwasser gefror auf dem frostigen Boden sofort und verwandelte den kompletten Hofraum in eine Eisfläche. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DRK-Bereitschaft Leutkirch versorgte die Einsatzkräfte vor Ort mit warmen Getränken und sorgte für die medizinische Absicherung der eingesetzten Atemschutztrupps.
Die Feuerwehren aus den drei genannten Orten waren mit 50 Mann und einer Frau vor Ort sowie mit acht Fahrzeugen. „Durch den raschen Einsatz der ersten Trupps und die vorbildliche Zusammenarbeit der Feuerwehren aller Abteilungen konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Massivbauweise des Hauses vereitelte zudem ein schnelles Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich. Besonderer Dank gilt den Männern, die im Haus nach Personen suchten und die Frau gerade noch rechtzeitig retten konnten“, sagte der Leutkircher Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Michael Klotz erleichtert. Die Feuerwehr Friesenhofen war mit Abteilungsleiter Wilhelm Münz, die Feuerwehr Winterstetten mit Abteilungsleiter Georg Merk vor Ort, ebenso der stellvertretende Kreisbrandmeister Norbert Fesseler.
(Erschienen: 04.02.2012 18:55)

Ein Autofahrer sah Rauchschwaden am Gebäude und gab um 9.07 Uhr am Samstagmorgen Alarm. Nach Eintreffen der ersten Feuerwehren wurde das Haus mit 14 Mann mit Atemschutzgeräten nach Bewohnern durchsucht. Durch Schreie wurden sie auf eine 84-Jährige Frau im Untergeschoss aufmerksam, deren Alter die Polizei Anfangs auf etwa 70 Jahre schätze. Sie war in die ehemalige Güllengrube durchgebrochen oder hinuntergefallen und wurde von dort zwar verletzt, aber lebend geborgen. Mit Rauchgasvergiftung und leichten Brandverletztungen wurde sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Das Feuer brach vermutlich im ehemaligen Stallgebäude aus, die Brandursache ist noch nicht geklärt. Da das Haus ganz nahe am Ufer der Eschach steht, war Löschwasser sofort verfügbar, ebenso aus dem örtlichen Hydranten. Da am Samstagmorgen frostige Temperaturen von minus 18 Grad herrschten, wurden die Löscharbeiten erschwert. Das Löschwasser gefror auf dem frostigen Boden sofort und verwandelte den kompletten Hofraum in eine Eisfläche. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DRK-Bereitschaft Leutkirch versorgte die Einsatzkräfte vor Ort mit warmen Getränken und sorgte für die medizinische Absicherung der eingesetzten Atemschutztrupps.
Die Feuerwehren aus den drei genannten Orten waren mit 50 Mann und einer Frau vor Ort sowie mit acht Fahrzeugen. „Durch den raschen Einsatz der ersten Trupps und die vorbildliche Zusammenarbeit der Feuerwehren aller Abteilungen konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Massivbauweise des Hauses vereitelte zudem ein schnelles Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich. Besonderer Dank gilt den Männern, die im Haus nach Personen suchten und die Frau gerade noch rechtzeitig retten konnten“, sagte der Leutkircher Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Michael Klotz erleichtert. Die Feuerwehr Friesenhofen war mit Abteilungsleiter Wilhelm Münz, die Feuerwehr Winterstetten mit Abteilungsleiter Georg Merk vor Ort, ebenso der stellvertretende Kreisbrandmeister Norbert Fesseler.
(Erschienen: 04.02.2012 18:55)





































