Stadtnachrichten Isny
Noch keimt die Hoffnung
Bürgermeister Rainer Magenreuter übergab am Freitag zusammen mit Gebhard Mayer, Dieter Hechelmann, Dr. Wolfgang Dieing und Edwin Stöckle an Landrat Kurt Widmaier einen dicken Ordner mit den Unterschriften. Außerdem hatten sie eine Expertise mitgebracht, in der ein externer Fachmann zu dem Ergebnis kommt, dass das Isnyer Krankenhaus auch auf längere Sicht wirtschaftlich betrieben werden kann, ohne dass die beiden anderen Standorte des Verbunds Oberschwabenklinik (OSK) im Allgäu Schaden nehmen. „Wenn die Schließung eines Krankenhauses zur Debatte steht, kommen unheimlich viele Emotionen hoch. Dafür muss man Verständnis haben, auch dafür, dass finanzielle Argumente bei den Bürgern nicht immer greifen“, meinte der Landrat. Er versprach, dass der Kreistag bei seinen entscheidenden Sitzungen am 14. Mai und am 26. Juli alle Argumente sorgfältig prüfen und abwägen werde. Hohe Defizite könne sich der Landkreis aber an keinem OSK-Standort auf Dauer leisten. Der Experte, den die Stadt Isny mit einer Untersuchung beauftragt hat, machte den Isnyern allerdings Hoffnung, dass ihr Haus längerfristig wirtschaftlich betrieben werden kann, erklärte Bürgermeister Magenreuter. Dazu brauche das Haus allerdings eine internistische Abteilung und eine Chirurgie. Man könne durchaus mit internistischen Belegärzten arbeiten und die Bettenzahl von derzeit 55 auf 35 verringern, heißt es weiter in dem Papier. „Auch wir wollen, dass das Haus in Isny schwarze Zahlen schreibt, aber nicht auf Kosten anderer OSK-Standorte“, betonte der Bürgermeister. Dr. Wolfgang Dieing sprach das Problem der Notarzt-Versorgung im Raum Isny an, wenn das dortige Haus geschlossen werden sollte: „Wir haben zwar in Isny fünf Rehakliniken. Die können aber keinen akuten Herzinfarkt oder einen Unfallverletzten versorgen.
(Erschienen: 02.05.2010 15:05)
Bürgermeister Rainer Magenreuter übergab am Freitag zusammen mit Gebhard Mayer, Dieter Hechelmann, Dr. Wolfgang Dieing und Edwin Stöckle an Landrat Kurt Widmaier einen dicken Ordner mit den Unterschriften. Außerdem hatten sie eine Expertise mitgebracht, in der ein externer Fachmann zu dem Ergebnis kommt, dass das Isnyer Krankenhaus auch auf längere Sicht wirtschaftlich betrieben werden kann, ohne dass die beiden anderen Standorte des Verbunds Oberschwabenklinik (OSK) im Allgäu Schaden nehmen. „Wenn die Schließung eines Krankenhauses zur Debatte steht, kommen unheimlich viele Emotionen hoch. Dafür muss man Verständnis haben, auch dafür, dass finanzielle Argumente bei den Bürgern nicht immer greifen“, meinte der Landrat. Er versprach, dass der Kreistag bei seinen entscheidenden Sitzungen am 14. Mai und am 26. Juli alle Argumente sorgfältig prüfen und abwägen werde. Hohe Defizite könne sich der Landkreis aber an keinem OSK-Standort auf Dauer leisten. Der Experte, den die Stadt Isny mit einer Untersuchung beauftragt hat, machte den Isnyern allerdings Hoffnung, dass ihr Haus längerfristig wirtschaftlich betrieben werden kann, erklärte Bürgermeister Magenreuter. Dazu brauche das Haus allerdings eine internistische Abteilung und eine Chirurgie. Man könne durchaus mit internistischen Belegärzten arbeiten und die Bettenzahl von derzeit 55 auf 35 verringern, heißt es weiter in dem Papier. „Auch wir wollen, dass das Haus in Isny schwarze Zahlen schreibt, aber nicht auf Kosten anderer OSK-Standorte“, betonte der Bürgermeister. Dr. Wolfgang Dieing sprach das Problem der Notarzt-Versorgung im Raum Isny an, wenn das dortige Haus geschlossen werden sollte: „Wir haben zwar in Isny fünf Rehakliniken. Die können aber keinen akuten Herzinfarkt oder einen Unfallverletzten versorgen.
(Erschienen: 02.05.2010 15:05)




































