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Brauer feiern im Engel mit Leib und Seele

Der Gerstensaft stand im Mittelpunkt bei der Verleihung des Förderpreises Bierkultur: Gottfried Härle, Sepp Stolz, Ulrich Kumpf, Sprecher der „Brauer mit Leib und Seele“, die Preisträger Schwester Doris und  Jörg Holzwarth und Dr. Karl-Ulrich-Heyse, Herausgeber der „Brauwelt“ (von links).
Der Gerstensaft stand im Mittelpunkt bei der Verleihung des Förderpreises Bierkultur: Gottfried Härle, Sepp Stolz, Ulrich Kumpf, Sprecher der „Brauer mit Leib und Seele“, die Preisträger Schwester Doris und Jörg Holzwarth und Dr. Karl-Ulrich-Heyse, Herau (Foto: BARBARA RAU)

Isny / rau Im Brauereigasthof Engel hat sich einen Abend lang alles nur ums Bier gedreht. Dort traf sich zu einer Preisvergabe eine gutgelaunte Runde von Brauern: die Kooperation „Brauer mit Leib und Seele“. Mit dabei war eine Nonne, die in ihrer niederbayerischen Klosterbrauerei als Braumeisterin an den Sudkesseln steht.

Die Teilnehmen sind wirklich mit Leib und Seele Brauer, und deshalb wollen sie jene auszeichnen, die sich für die Kultur des Biertrinkens einsetzen. Jene, die nicht „dumpfer Bierseligkeit das Wort reden“, wie Gründungsmitglied Gottfried Härle aus Leutkirch es formulierte. Die Kooperation von neun Familienbrauereien in Baden-Württemberg, zu der die Brauerei Clemens Härle in Leutkirch und die Brauerei Stolz in Isny gehören, hat nun zum fünften Mal ihren „Förderpreis Bierkultur“ vergeben und die Brauerei Stolz durfte die Veranstaltung ausrichten.

„Wir freuen uns riesig, dass diesmal die Wahl auf Isny gefallen ist“, betonte Brauerei-Chef Sepp Stolz die Freude der ganzen Familie. Preisträger waren das Fernsehteam des „SWR-Treffpunkt“ und eben Schwester Doris von der Klosterbrauerei Mallersdorf.

Braumeisterin sei bei ihr nicht nur Beruf, sondern Berufung. Schwester Doris, die täglich ihre Halbe trinkt, erzählte im persönlichen Gespräch hinterher, dass sie von der Preisverleihung überrascht worden sei und die „Brauer mit Leib und Seele“ auch nicht gekannt habe. „Das ist jetzt aber auch Werbung genug für uns“, scherzte sie. Denn eigentlich sei die Brauerei nur ein kleiner Teil des Klosterbetriebs und 18 Prozent der Jahresproduktion in Höhe von 3000 Hektolitern würden im eigenen Haus verbraucht.

(Erschienen: 15.10.2011 09:00)

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