Stadtnachrichten Bad Wurzach
Vier Wolga Kosaken verkörpern die russische Seele

Beim Konzert der Wolga Kosaken im Kurhaus stach besonders die große Bass-Balalaika ins Auge, die mit ihren tiefen Tönen mit den Primbalalaiken, der Gitarre und der Dombre (Mandolinenähnlich) harmonierte. Die vier Wolga-Kosaken brachten nicht nur kirchliche und getragenen Melodien zu Gehör, sie animierten bei fröhlichen und rhythmischen Klängen die Anwesenden zum sofortigen Mitklatschen oder mindestens zum Fußtippen.
Nicht nur ins "alte" oder orthodoxe Russland ging die Reise mit eher schwermütigen und sakralen Melodien, auch Volkslieder, Sologesang oder reine Instrumentalstücke wurden in den zwei kurzweiligen Stunden dargebracht und das alles ohne technische Hilfsmittel.
"Und jetzt alle", rief Sascha Pedrov, der in Deutsch durchs russische Liedgut begleitete, doch diesem Aufruf folgte nur ungläubiges Schmunzeln. "La-la-la-la", und jeder im Saal stimmte gleich freudig mit an.
Die Wolga-Kosaken wurden schon in den 1930er Jahren gegründet und sind seit Jahrzehnten mit wechselnden Besetzungen und Programmen auf Tournée. Sie beherrschen meisterhaft ihre Saiteninstrumente, den Acapella-Gesang und verstehen es, ihr Publikum authentisch ins ferne "alte" und "neue" Russland zu entführen.
(Erschienen: 23.08.2010 10:50)

Beim Konzert der Wolga Kosaken im Kurhaus stach besonders die große Bass-Balalaika ins Auge, die mit ihren tiefen Tönen mit den Primbalalaiken, der Gitarre und der Dombre (Mandolinenähnlich) harmonierte. Die vier Wolga-Kosaken brachten nicht nur kirchliche und getragenen Melodien zu Gehör, sie animierten bei fröhlichen und rhythmischen Klängen die Anwesenden zum sofortigen Mitklatschen oder mindestens zum Fußtippen.
Nicht nur ins "alte" oder orthodoxe Russland ging die Reise mit eher schwermütigen und sakralen Melodien, auch Volkslieder, Sologesang oder reine Instrumentalstücke wurden in den zwei kurzweiligen Stunden dargebracht und das alles ohne technische Hilfsmittel.
"Und jetzt alle", rief Sascha Pedrov, der in Deutsch durchs russische Liedgut begleitete, doch diesem Aufruf folgte nur ungläubiges Schmunzeln. "La-la-la-la", und jeder im Saal stimmte gleich freudig mit an.
Die Wolga-Kosaken wurden schon in den 1930er Jahren gegründet und sind seit Jahrzehnten mit wechselnden Besetzungen und Programmen auf Tournée. Sie beherrschen meisterhaft ihre Saiteninstrumente, den Acapella-Gesang und verstehen es, ihr Publikum authentisch ins ferne "alte" und "neue" Russland zu entführen.
(Erschienen: 23.08.2010 10:50)


































