Stadtnachrichten Bad Wurzach
Ex-Drogenfahnder klärt über Jugendliche und „coole Eltern“ auf
Als ehemaliger Drogenfahnder erlebte Jörg Schmitt-Kilian immer wieder die Ohnmacht verzweifelter Eltern und die Hilflosigkeit des sozialen Umfelds, wenn bei Jugendlichen übermäßiger Alkohol- oder gar Drogenkonsum vermutet oder entdeckt wurde. Schmitt-Kilian möchte sich mit seiner Veranstaltung sowohl an Eltern als auch an die Jugendlichen selbst wenden. Deshalb sind für beide separate Programmpunkte geplant.
Für die Jugendlichen wird ab 14 Uhr der Kino-Film „Lauf um dein Leben – vom Junkie zum Ironman“ gezeigt. Der Autor Schmitt-Kilian ist anwesend und übernimmt die Einführung sowie auch die Diskussion. Außerdem können sich die Jugendliche an vielen Ständen informieren und verschiedene Tests machen. Dafür konnten die Polizeidirektion Ravensburg, die DAK mit der Aktion „Glasklar“ und die Suchtberatung der Caritas mit dem Projekt „HaLT“ gewonnen werden. Für eine Erfrischung sorgen die alkoholfreien Cocktails, die die Schüler der Grund- und Hauptschule Seibranz kostengünstig frisch mixen. Außerdem wird ein Büchertisch angeboten. Der Autor signiert auch gerne gekaufte Bücher.
Ab 19 Uhr können sich die Eltern an den Informationsständen im Foyer des Kurhauses informieren. Ab 20 Uhr findet ein Fachvortrag mit Jörg Schmitt-Kilian zum Thema: „Weißt du eigentlich was ich fühle? – Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen – Phantasien über „echte Freunde“ und „coole Eltern“ statt. Warum probieren Jugendliche Drogen? Wie zeigt sich in meiner Clique der Gruppendruck? Wer hat keinen Schwachpunkt? Wie fühle ich mich, wenn andere mich „fertig machen“? Was brauchen Jugendliche, damit sie nicht dauerhaft Drogen konsumieren? Warum rasten coole Eltern aus? Gibt es coole Eltern? Wann sind Eltern eher peinlich? Wie wünschen sich Jugendliche die Reaktion der Eltern? Wem können sich Jugendliche anvertrauen, wenn der beste Freund/die beste Freundin oder sie selbst Drogen konsumieren? Viele Fragen, die Schmitt-Kilian in seinem Vortrag zu beantworten versucht. Im Anschluss haben die Eltern die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Beide Veranstaltungen werden von der Stadt gesponsert und sind für die Besucher kostenfrei.
(Erschienen: 12.03.2010 11:20)
Als ehemaliger Drogenfahnder erlebte Jörg Schmitt-Kilian immer wieder die Ohnmacht verzweifelter Eltern und die Hilflosigkeit des sozialen Umfelds, wenn bei Jugendlichen übermäßiger Alkohol- oder gar Drogenkonsum vermutet oder entdeckt wurde. Schmitt-Kilian möchte sich mit seiner Veranstaltung sowohl an Eltern als auch an die Jugendlichen selbst wenden. Deshalb sind für beide separate Programmpunkte geplant.
Für die Jugendlichen wird ab 14 Uhr der Kino-Film „Lauf um dein Leben – vom Junkie zum Ironman“ gezeigt. Der Autor Schmitt-Kilian ist anwesend und übernimmt die Einführung sowie auch die Diskussion. Außerdem können sich die Jugendliche an vielen Ständen informieren und verschiedene Tests machen. Dafür konnten die Polizeidirektion Ravensburg, die DAK mit der Aktion „Glasklar“ und die Suchtberatung der Caritas mit dem Projekt „HaLT“ gewonnen werden. Für eine Erfrischung sorgen die alkoholfreien Cocktails, die die Schüler der Grund- und Hauptschule Seibranz kostengünstig frisch mixen. Außerdem wird ein Büchertisch angeboten. Der Autor signiert auch gerne gekaufte Bücher.
Ab 19 Uhr können sich die Eltern an den Informationsständen im Foyer des Kurhauses informieren. Ab 20 Uhr findet ein Fachvortrag mit Jörg Schmitt-Kilian zum Thema: „Weißt du eigentlich was ich fühle? – Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen – Phantasien über „echte Freunde“ und „coole Eltern“ statt. Warum probieren Jugendliche Drogen? Wie zeigt sich in meiner Clique der Gruppendruck? Wer hat keinen Schwachpunkt? Wie fühle ich mich, wenn andere mich „fertig machen“? Was brauchen Jugendliche, damit sie nicht dauerhaft Drogen konsumieren? Warum rasten coole Eltern aus? Gibt es coole Eltern? Wann sind Eltern eher peinlich? Wie wünschen sich Jugendliche die Reaktion der Eltern? Wem können sich Jugendliche anvertrauen, wenn der beste Freund/die beste Freundin oder sie selbst Drogen konsumieren? Viele Fragen, die Schmitt-Kilian in seinem Vortrag zu beantworten versucht. Im Anschluss haben die Eltern die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Beide Veranstaltungen werden von der Stadt gesponsert und sind für die Besucher kostenfrei.
(Erschienen: 12.03.2010 11:20)
































