Stadtnachrichten Bad Wurzach
Wenn ein Blasenpflaster 140 Euro kosten soll

Max Menig ist begeisterter Läufer, läuft sogar den Halbmarathon. Auch am 19. September 2010 beim Einsteinmarathon in Ulm ist er dabei. Eigentlich läuft alles wie geschmiert. Nur eine Blase am kleinen Zeh drückt. Menig geht zum Rot-Kreuz-Zelt. „Ich wurde dort auch prompt versorgt, ein Spritzer Desinfektionsspray und ein Pflaster auf meinen lädierten Zeh wurden sofort erledigt“, erzählt der 57-Jährige. Keine fünf Minuten habe die Behandlung gedauert. Anschließend seien noch seine Daten aufgenommen worden. „Für die Statistik, dachte ich mir“, dann konnte Menig wieder gehen.
Einen Monat später, die Blase am Zeh war schon längst in Vergessenheit geraten, flattert ein Schreiben von Max Menigs Krankenkasse ins Haus. „Sie haben Leistungen erhalten, die mit einem Unfall zusammenhängen“, heißt es da. Anbei liegt ein Fragebogen, auf dem er den „Unfallhergang“ schildern soll. Jetzt wird der Hauerzer stutzig. „Ich dachte, das muss eine Verwechslung sein“, sagt er. Darum ruft er die Krankenkasse an. Die Sachbearbeiterin habe am Telefon sogar von einem Krankentransport gesprochen. Der hat aber gar nicht stattgefunden. Er soll den Fragebogen dennoch ausfüllen. „Blase am kleinen Zeh nach Marathonlauf“ schreibt er.
Erst einmal ist Ruhe. Doch irgendwie lässt ihn die Sache nicht los. Menig ruft erneut bei der Krankenkasse an, fragt, was das Blasenpflaster denn gekostet hat. Kurze Zeit später hält er eine Kopie der Rechnung des Roten Kreuzes an die Krankenkasse in der Hand. Die Summe: 141,63 Euro.
Die ganze Geschichte lesen Sie in der Schwäbischen Zeitung vom 8. Januar 2011.
(Erschienen: 07.01.2011 12:00)

Max Menig ist begeisterter Läufer, läuft sogar den Halbmarathon. Auch am 19. September 2010 beim Einsteinmarathon in Ulm ist er dabei. Eigentlich läuft alles wie geschmiert. Nur eine Blase am kleinen Zeh drückt. Menig geht zum Rot-Kreuz-Zelt. „Ich wurde dort auch prompt versorgt, ein Spritzer Desinfektionsspray und ein Pflaster auf meinen lädierten Zeh wurden sofort erledigt“, erzählt der 57-Jährige. Keine fünf Minuten habe die Behandlung gedauert. Anschließend seien noch seine Daten aufgenommen worden. „Für die Statistik, dachte ich mir“, dann konnte Menig wieder gehen.
Einen Monat später, die Blase am Zeh war schon längst in Vergessenheit geraten, flattert ein Schreiben von Max Menigs Krankenkasse ins Haus. „Sie haben Leistungen erhalten, die mit einem Unfall zusammenhängen“, heißt es da. Anbei liegt ein Fragebogen, auf dem er den „Unfallhergang“ schildern soll. Jetzt wird der Hauerzer stutzig. „Ich dachte, das muss eine Verwechslung sein“, sagt er. Darum ruft er die Krankenkasse an. Die Sachbearbeiterin habe am Telefon sogar von einem Krankentransport gesprochen. Der hat aber gar nicht stattgefunden. Er soll den Fragebogen dennoch ausfüllen. „Blase am kleinen Zeh nach Marathonlauf“ schreibt er.
Erst einmal ist Ruhe. Doch irgendwie lässt ihn die Sache nicht los. Menig ruft erneut bei der Krankenkasse an, fragt, was das Blasenpflaster denn gekostet hat. Kurze Zeit später hält er eine Kopie der Rechnung des Roten Kreuzes an die Krankenkasse in der Hand. Die Summe: 141,63 Euro.
Die ganze Geschichte lesen Sie in der Schwäbischen Zeitung vom 8. Januar 2011.
(Erschienen: 07.01.2011 12:00)


































