Stadtnachrichten Bad Wurzach
Die mit der Bartagame tanzt
Ihr besonderes Kennzeichen ist ihre Kehltasche, die sich aufbläht, wenn sie sich verteidigen will. „Das hat sie schon mal gemacht,“ erzählt die 17-jährige Besitzerin Rebecca Heinemann. „Da habe ich Triple mit in den Garten genommen und da kannte sie sich nicht aus. Sie plusterte sich auf und fing an zu fauchen. Da musste ich sie erst einmal in Ruhe lassen.“
Nicht jeder hält eine Echse für ein typisches Haustier; auch einige Schulkollegen von Rebecca Heinemann finden das nicht normal. Die meisten jedoch finden Triple nett und mögen es, wenn das Reptil auf ihren Händen sitzt. „Das ist so süß, wenn Triple den Kopf schräg hält und mich anschaut. Er hat eine richtige Persönlichkeit. Und es ist toll wenn er von meiner Hand den Arm hinauf läuft und sich auf meine Schulter setzt. Er sucht da meine Körperwärme und Nähe,“ erzählt die junge Besitzerin. Ihr Haustier ist ein Jahr alt und lebt in einem großen Terrarium, das Familie Heinmann selbst gestaltet hat. Rebecca Heinemann hatte schon immer die Schlange ihres Bruders bewundert. Dessen Kumpel besaß eine Bartagame, die die Schülerin sehr süß fand.
Triple wurde verschenkt
Sie recherchierte im Internet und informierte sich über Haltung und alles Wissenswerte. Dort fand sie auch die Anzeige einer Privatperson, die eine Bartagame zu verschenken hatte. Das Terrarium bekam sie ebenfalls günstiger. Dessen hintere Wand gestaltete die Familie mit Styropor. Und sie sammelten Rinde für eine schöne Dekoration. Am Terrarium ist eine UV-Lampe angebracht, um die Wärme zu erzeugen, die das Tier benötigt – 30 Grad. „Von November bis Januar hält Triple Winterschlaf. Da wird das Licht langsam heruntergefahren; bis auf eine Temperatur von 15 Grad,“ erklärt Rebecca Heinemann.
Vor dem Winterschlaf geht sie auch noch einmal zum Tierarzt zur Kontrolle. „Man sollte sein Tier kennen und sein Verhalten. Und wenn etwas auffällig ist zum Arzt gehen,“ erläutert sie weiter. Triple bekommt jeden Tag sieben bis acht lebende Heimchen (Langfühlerschrecke aus der Familie der Echten Grillen) zum Fressen. „Die stelle ich rein und Triple jagt sie dann. Wenn er älter wird bekommt er nur noch fünf Heimchen und immer mehr Gemüse zum Fressen,“ erklärt die Besitzerin die Fressgewohnheiten ihrer Echse. Und sie muss zugeben, dass ihr Haustier nicht unbedingt ein Kuscheltier ist. Aber sie beobachtet es gern. Zwei- bis dreimal die Woche wird Triple gebadet; in einem Schüsselchen mit Wasser, das jedoch nicht zu tief sein darf, damit die Echse nicht in Panik gerät. „Triple braucht wenig Pflege. Den Kot muss man mit einem Schäufelchen heraus nehmen. Und einmal im Jahr muss der Sand im Terrarium komplett gewechselt werden,“ erzählt Rebecca Heinemann.
Die Haut des Reptils fühlt sich warm und an der Unterseite glatt an. An der Oberseite hat es Stacheln. „Als meine Cousine das erste Mal rein kam und Triple sah, rief sie: O, ein Drache! Und ging rückwärts wieder raus. Aber dann kam sie wieder rein und hat sich mit Triple angefreundet,“ sagt Rebecca Heinemann und lacht. Ihr Papa will nicht sehr viel mit dem Haustier zu tun haben, aber ihre Mama findet die Echse cool und kümmert sich ebenfalls. Triple ist Mitglied der Familie und darf auch mal beim Fernsehen auf Rebeccas Schulter oder Schoß sitzen. Und er kuschelt – na ja, fast.
(Erschienen: 29.01.2012 13:10)
Ihr besonderes Kennzeichen ist ihre Kehltasche, die sich aufbläht, wenn sie sich verteidigen will. „Das hat sie schon mal gemacht,“ erzählt die 17-jährige Besitzerin Rebecca Heinemann. „Da habe ich Triple mit in den Garten genommen und da kannte sie sich nicht aus. Sie plusterte sich auf und fing an zu fauchen. Da musste ich sie erst einmal in Ruhe lassen.“
Nicht jeder hält eine Echse für ein typisches Haustier; auch einige Schulkollegen von Rebecca Heinemann finden das nicht normal. Die meisten jedoch finden Triple nett und mögen es, wenn das Reptil auf ihren Händen sitzt. „Das ist so süß, wenn Triple den Kopf schräg hält und mich anschaut. Er hat eine richtige Persönlichkeit. Und es ist toll wenn er von meiner Hand den Arm hinauf läuft und sich auf meine Schulter setzt. Er sucht da meine Körperwärme und Nähe,“ erzählt die junge Besitzerin. Ihr Haustier ist ein Jahr alt und lebt in einem großen Terrarium, das Familie Heinmann selbst gestaltet hat. Rebecca Heinemann hatte schon immer die Schlange ihres Bruders bewundert. Dessen Kumpel besaß eine Bartagame, die die Schülerin sehr süß fand.
Triple wurde verschenkt
Sie recherchierte im Internet und informierte sich über Haltung und alles Wissenswerte. Dort fand sie auch die Anzeige einer Privatperson, die eine Bartagame zu verschenken hatte. Das Terrarium bekam sie ebenfalls günstiger. Dessen hintere Wand gestaltete die Familie mit Styropor. Und sie sammelten Rinde für eine schöne Dekoration. Am Terrarium ist eine UV-Lampe angebracht, um die Wärme zu erzeugen, die das Tier benötigt – 30 Grad. „Von November bis Januar hält Triple Winterschlaf. Da wird das Licht langsam heruntergefahren; bis auf eine Temperatur von 15 Grad,“ erklärt Rebecca Heinemann.
Vor dem Winterschlaf geht sie auch noch einmal zum Tierarzt zur Kontrolle. „Man sollte sein Tier kennen und sein Verhalten. Und wenn etwas auffällig ist zum Arzt gehen,“ erläutert sie weiter. Triple bekommt jeden Tag sieben bis acht lebende Heimchen (Langfühlerschrecke aus der Familie der Echten Grillen) zum Fressen. „Die stelle ich rein und Triple jagt sie dann. Wenn er älter wird bekommt er nur noch fünf Heimchen und immer mehr Gemüse zum Fressen,“ erklärt die Besitzerin die Fressgewohnheiten ihrer Echse. Und sie muss zugeben, dass ihr Haustier nicht unbedingt ein Kuscheltier ist. Aber sie beobachtet es gern. Zwei- bis dreimal die Woche wird Triple gebadet; in einem Schüsselchen mit Wasser, das jedoch nicht zu tief sein darf, damit die Echse nicht in Panik gerät. „Triple braucht wenig Pflege. Den Kot muss man mit einem Schäufelchen heraus nehmen. Und einmal im Jahr muss der Sand im Terrarium komplett gewechselt werden,“ erzählt Rebecca Heinemann.
Die Haut des Reptils fühlt sich warm und an der Unterseite glatt an. An der Oberseite hat es Stacheln. „Als meine Cousine das erste Mal rein kam und Triple sah, rief sie: O, ein Drache! Und ging rückwärts wieder raus. Aber dann kam sie wieder rein und hat sich mit Triple angefreundet,“ sagt Rebecca Heinemann und lacht. Ihr Papa will nicht sehr viel mit dem Haustier zu tun haben, aber ihre Mama findet die Echse cool und kümmert sich ebenfalls. Triple ist Mitglied der Familie und darf auch mal beim Fernsehen auf Rebeccas Schulter oder Schoß sitzen. Und er kuschelt – na ja, fast.
(Erschienen: 29.01.2012 13:10)



































