Verfrühter Optimismus: Keine heiße Spur zu Poker-Räubern
Am heutigen Mittwochabend soll ein Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ weiterhelfen. Polizeipräsident Dieter Glietsch hatte am Montag über eine zügige Aufklärung des Verbrechens gesagt: „Die Chancen stehen nicht schlecht.“
Um die laufenden Ermittlungen nicht zu erschweren, teilt die Polizei nichts über die Erkenntnisse aus DNA-Spuren, Fingerabdrücken, Videofilmen oder Zeugenaussagen mit. Bisher seien 50 Aussagen von Zeugen gesammelt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Die gleiche Zahl war auch schon am Dienstagvormittag genannt worden.
Derzeit vergleichen die Ermittler vom Raubkommissariat des Landeskriminalamtes (LKA) den Fall auch mit früheren Überfällen, um aus Parallelen Rückschlüsse auf die Täter zu ziehen. Unter anderem soll es dabei laut Polizeiaussagen im „Berliner Kurier“ auch um einen Raubüberfall auf das Spielcasino am Alexanderplatz im Jahr 2004 gehen. Vier Männer, die zu arabischen Großfamilien gehörten, wurden gefasst und verurteilt.
Bei dem Überfall erbeutete die Bande knapp 242 000 Euro Bargeld. Ein Wachmann hielt einen Täter zunächst im Würgegriff fest, musste ihn aber wieder laufen lassen, als ihn ein zweiter Räuber bedrohte. Bei dem Handgemenge entriss ein Praktikant des Hotels einem der Täter eine Tasche mit mehreren hunderttausend Euro.
(Erschienen: 10.03.2010 12:25)
Am heutigen Mittwochabend soll ein Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ weiterhelfen. Polizeipräsident Dieter Glietsch hatte am Montag über eine zügige Aufklärung des Verbrechens gesagt: „Die Chancen stehen nicht schlecht.“
Um die laufenden Ermittlungen nicht zu erschweren, teilt die Polizei nichts über die Erkenntnisse aus DNA-Spuren, Fingerabdrücken, Videofilmen oder Zeugenaussagen mit. Bisher seien 50 Aussagen von Zeugen gesammelt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Die gleiche Zahl war auch schon am Dienstagvormittag genannt worden.
Derzeit vergleichen die Ermittler vom Raubkommissariat des Landeskriminalamtes (LKA) den Fall auch mit früheren Überfällen, um aus Parallelen Rückschlüsse auf die Täter zu ziehen. Unter anderem soll es dabei laut Polizeiaussagen im „Berliner Kurier“ auch um einen Raubüberfall auf das Spielcasino am Alexanderplatz im Jahr 2004 gehen. Vier Männer, die zu arabischen Großfamilien gehörten, wurden gefasst und verurteilt.
Bei dem Überfall erbeutete die Bande knapp 242 000 Euro Bargeld. Ein Wachmann hielt einen Täter zunächst im Würgegriff fest, musste ihn aber wieder laufen lassen, als ihn ein zweiter Räuber bedrohte. Bei dem Handgemenge entriss ein Praktikant des Hotels einem der Täter eine Tasche mit mehreren hunderttausend Euro.
(Erschienen: 10.03.2010 12:25)
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