Claudia Roth: Ein historischer Moment
„Gerade in Baden-Württemberg einen grundsätzlichen Wechsel erreicht zu haben, gleichzeitig einen glaubwürdigen Ministerpräsidenten zu haben, der Landesvater für alle sein will, der zusammenführen will, der den Dialog sucht, das finde ich großartig. Und Winfried Kretschmann will ja nicht nur Landesvater sein, er will mit einem ökologischen und ökonomischen Umbau die Zukunftsfähigkeit von Baden-Württemberg als großen und wichtigen Standort sichern.“ Außerdem habe dies bundesweite Auswirkungen. Sie spüre bereits eine ganz große neue Offenheit und Neugier auf grüne Konzepte.
Für die künftige Zusammenarbeit im grün-roten Bündnis sieht Claudia Roth gute Perspektiven. „Winfried Kretschmann steht mit offenen Armen da und will das Beste für Baden-Württemberg erreichen. Ihm geht es um die Sache und nicht um die eigene Profilierung.“
Roth vergleicht den Regierungswechsel mit dem von Rot-Grün auf Bundesebene. „1998 habe ich nach 16 Jahren Kohl eine unglaubliche Erwartung an die Grünen erlebt. Jetzt haben wir 58 Jahre CDU-Macht in Baden-Württemberg beendet. Da gibt es natürlich eine riesengroße Erwartungshaltung. Wir müssen realistisch sagen, was angesichts der schwierigen Haushaltslage machbar ist und was nicht. Aber gerade Schwaben können ja rechnen. Und wir wollen die Menschen ganz anders beteiligen, dabei auch offen Zwänge und Grenzen des Möglichen und Erreichbaren benennen.“
Ein Interview mit Claudia Roth lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Schwäbischen Zeitung
(Erschienen: 11.05.2011 21:45)
„Gerade in Baden-Württemberg einen grundsätzlichen Wechsel erreicht zu haben, gleichzeitig einen glaubwürdigen Ministerpräsidenten zu haben, der Landesvater für alle sein will, der zusammenführen will, der den Dialog sucht, das finde ich großartig. Und Winfried Kretschmann will ja nicht nur Landesvater sein, er will mit einem ökologischen und ökonomischen Umbau die Zukunftsfähigkeit von Baden-Württemberg als großen und wichtigen Standort sichern.“ Außerdem habe dies bundesweite Auswirkungen. Sie spüre bereits eine ganz große neue Offenheit und Neugier auf grüne Konzepte.
Für die künftige Zusammenarbeit im grün-roten Bündnis sieht Claudia Roth gute Perspektiven. „Winfried Kretschmann steht mit offenen Armen da und will das Beste für Baden-Württemberg erreichen. Ihm geht es um die Sache und nicht um die eigene Profilierung.“
Roth vergleicht den Regierungswechsel mit dem von Rot-Grün auf Bundesebene. „1998 habe ich nach 16 Jahren Kohl eine unglaubliche Erwartung an die Grünen erlebt. Jetzt haben wir 58 Jahre CDU-Macht in Baden-Württemberg beendet. Da gibt es natürlich eine riesengroße Erwartungshaltung. Wir müssen realistisch sagen, was angesichts der schwierigen Haushaltslage machbar ist und was nicht. Aber gerade Schwaben können ja rechnen. Und wir wollen die Menschen ganz anders beteiligen, dabei auch offen Zwänge und Grenzen des Möglichen und Erreichbaren benennen.“
Ein Interview mit Claudia Roth lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Schwäbischen Zeitung
(Erschienen: 11.05.2011 21:45)
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