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Politik

Frankreich ließ sich Zeit für den ersten Ruanda-Prozess

Juristische Aufarbeitung des Völkermordes wird als historisch bewertet – Angeklagt ist der Ex-Offizier Pascal Simbikangwa
Ihm wird vorgeworfen, für „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ mitverantwortlich zu sein: Pascal Simbikangwa.
AFP

Paris sz Es ist eine Premiere von historischer Tragweite in Frankreich: Zum ersten Mal wird vor einem Pariser Gericht – und damit auf exterritorialem Boden – der Völkermord in Ruanda juristisch aufgerollt. Auf der Anklagebank: der 54 Jahre alte Ex-Offizier Pascal Simbikangwa. Ihm wird zur Last gelegt, für den Genozid an den Tutsi und damit für „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ mitverantwortlich gewesen zu sein. Während es ähnliche Prozesse in anderen Ländern, etwa in Deutschland, bereits gibt oder gegeben hat, ließ die französische Justiz die Ermittlungen lange laufen – bis jetzt.

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