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Politik Deutschland

Bundesregierung verbietet Erdogan-Auftritt

Erdogan
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.
Burhan Ozbilici

Moskau/Krasnodar dpa Die Bundesregierung wird den geplanten Auftritt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor Anhängern in Deutschland verbieten.

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Kommentare (4)
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Da brauchte es offensichtlich richtige Männer, um Erdogan endlich einmal die Stien zu bieten!
Merkel's Türkeipolitik ggü. dem Despoten Erdogan hat uns in diese fatale Situation gebracht.
Ich befürchte, dass auch Merkel's USA-Politik ggü. dem Despoten Trump uns in eine ähnliche Situation bringen wird.
In Anbetracht der anstehenden Bundestagswahlen und der von der Union, bevorzugt aber der CSU, behaupteten Unterstellung, Schulz wolle den EU-Beitritt der Türkei, wird es Zeit, darauf hinzuweisen, dass die Kanzlerin und ihre Union 2005 durch ihren Schwenk zu einer Politik der Privilegierten Partnerschaft mit der Türkei - im Gegensatz zur Türkeipolitik der vorherigen Schröder-Regierung - zu der heutigen verfahrenen Situation wesentlich mit beigetragen haben! Es war diese falsche Türkeipolitik, die Deutschland und Europa erst in diese peinliche und möglicherweise derzeit alternativlose Lage gebracht hat.
Das politische Gebot der Stunde heißt jedoch trotz allem Deeskalation, wenn man überhaupt noch die Lage des unter fadenscheinigen Umständen verhafteten, türkischstämmigen deutschen Journalisten Deniz Yücel weiter verschlechtern und Erdogan keine weitere Munition im Rahmen seiner Aktivitäten in Richtung Autokratie liefern will. Die SPD handelt hier bisher in vorbildlicher, staatsmännischer Weise. Ganz anders die Union, deren Lautsprecher Laschet, Scheuer, Klöckner, Kauder, ... nicht müde werden, populistisch gegen Erdogan zu wettern. Merkel hätte, wie Martin Schulz zu recht monierte, längst klug eingreifen müssen. Warum wohl tut sie das nicht!? Warum hatte sie sich immer wieder beim Besuch deutscher Abgeordneter von deutschen Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik hinhalten lassen?
Letztlich hat diese Politik dazu geführt, dass Merkel sich im Rahmen der Flüchtlingskrise Erdogan quasi ausliefern musste und immer noch muss! Der Fall Böhmermann hat exemplarisch gezeigt, wohin das führen kann! Das anhaltende Gezerre um den Besuch deutscher Abgeordneter bei den ... mehr

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Da bin ich doch erstaunt! Das hätt' ich der Bundesregierung nicht zugetraut! Mal seh'n, wie sich das noch entwickelt?! Nicht dass der Sultan am Ende noch eingeschnappt ist und erst gar nicht zum G20 kommt - das wär' gar nicht auszudenken... Ein herber Verlust oder auch grad egal - ich glaub' letzteres... mehr

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Für was steht Erdogan? Ein ehemaliger türkischer Polizeichef deckt auf!

Zitat:
"Ahmet Sait Yayla war Chef der Abteilung für Antiterrorismus und operative Maßnahmen der nationalen türkischen Polizei in der Zeit von 2010 bis 2012, bevor er bis 2014 Chef der Abteilung für Öffentliche Ordnung und Verbrechensvorbeugung wurde. Zuvor hatte er in der Abteilung für Antiterrorismus und operative Maßnahmen als Abteilungsleiter auf mittlerer Ebene während seiner gesamten 20jährigen Polizeidienstzeit gearbeitet, bevor er Chef der Polizei in Ankara und Şanlıurfa wurde."

"Türkischer Geheimdienstchef Hakan Fidan als Mitglied einer Terrorgruppe mit Verbindung zu Al Kaida und IS benannt.
Türkischer Geheimdienst lieferte dem IS über Jahre hinweg auf direktem Weg Militärhilfe.
Türkische Regierung schleuste Militärgüter über humanitäre Hilfsorganisation an den IS.
IS-Kämpfer, einschließlich einem Vertreter Al Baghdadis, erhielten kostenlose medizinische Behandlung in der Türkei und "Schutz" durch die türkische Polizei.
IS-Chef in der Türkei bekam "Rund-um-die-Uhr-Schutz"auf persönlichen Befehl Präsident Erdoğans hin."
Türkische Polizeiermittlungen gegen den IS werden systematisch vereitelt.
IS-Öl wird in Komplizenschaft mit den Behörden in der Türkei und der kurdischen Region im Nordirak verkauft.

https://www.rubikon.news/artikel/whistleblower-enthullt-wie-der-fuhrende-nato-verbundete-den-is-bewaffnet-und-unterstutzt mehr

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Den Auftriit kann man nur abllehnen

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