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Politik Welt

Wolffsohns „Zum Weltfrieden“: Multikulti beginnt


Historiker Michael Wolffsohn.
Historiker Michael Wolffsohn.
Roland Rasemann

sz Gleich auf dem Titel des Buches wird der Leser aufgefordert, sich freizumachen vom scheinbar unveränderbar Bestehenden: „Die Vorstellung von der Dauerhaftigkeit unserer Staatenwelt ist absurd“, findet Michael Wolffsohn. Der emeritierte Professor für Neuere Geschichte der Bundeswehruniversität München legt in „Zum Weltfrieden“ einen Entwurf für eine neu geordnete Welt vor, der herausfordert, aus europäischer Sicht bisweilen provoziert – und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb bedenkenswert ist.

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Der emeritierte Geschichtsprofessor Michael Wolffsohn postuliert eine Multikulti-Gesellschaft. Bei ihm ist das die Zerlegung unserer pluralistischen Gesellschaft humanistischer Prägung in kleinere Einheiten. Dabei postuliert er auch Enklaven fremder Rechtssprechung in unserem Land. Abegesehen davon, dass das verfassungswidirg wäre, ist dies auch ein Verrat an den demokratischen europäischen Errungenschaften der letzten 500 Jahre, für die Generationen gekämpft haben und zahllose Menschen gestorben sind. Es ist auch eine Kapitulation vor den Anforderungen, die uns durch die begonnene Völkerwanderung zu überrollen drohen. Weltfremd auch das Postulat nach einer israelisch-palästinensisch-jordanischen Konföderation. Dies alles ist ein gefährlicher Irrweg, der zur Selbstaufgabe und ins Chaos führen muss. Die Staaten des mittleren Ostens sind bereits darin versunken. Wehren wir uns gegen die Umsetzung solcher Ideen und verteidigen wir unsere pluralistische Gesellschaft, unser Wertesystem und damit den bedrohten inneren Frieden. Dazu gehört zwingend die Integration der Zuwanderer und nicht die Bildung von Enklaven nach dem Muster der französischen Banlieues. mehr

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Die Staaten die im nahen Osten zerbrechen sind Staaten die von Kolonialmächten geschaffen wurden. Ohne Rücksicht auf Ethnien und Stämme. Die ersten Mulltikulti Staaten Quasi. Denen sind innere Spannungen quasi schon in die Wiege gelegt worden. Voll nach dem Prinzip lasse die einen die Anderen beherrschen und beherrsche alle dadurch leichter. Da ist es dann leicht heute von der "einzigen Weltmacht" Regime Change Politik zu machen. An der Entwicklung dieser Staaten sieht man dass Multikulti der falsche Weg ist. Als Beispiel sei auch die Türkei aufgeführt wo Kurden und Türken nicht in der Lage sind Multikulti zu leben. Zudem noch bleibt anzumerken dass es auch um das Gewaltmonopol der Staaten geht. Schon heute sieht man in Multikulti Regionen dass sich dort Areas bilden die das Gewaltmonopol auf die einzelnen Gebiete von Straßengangs verteilt. In den USA auch auf Gebiete verschiedener Herkunftsethnien. Das Multikulti des Verfassers ist Utopia. Es schleicht sich der Verdacht ein dass dieser die heutige Massenzuwanderung als positiv darstellen will. Dafür aber jegliche negative Erscheinung durch Multikulti gerne übersieht.. mehr

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