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Propagandaplattform: Der frühere Präsident Dmitri Medwedew zu Besuch bei Russia Today, dem vom russischen Staat finanzierten Aus
Propagandaplattform: Der frühere Präsident Dmitri Medwedew zu Besuch bei Russia Today, dem vom russischen Staat finanzierten Auslandsfernsehsender.
Kremlin.ru.commons.wikimedia.org

Ravensburg sz Fährt Kai Dieckmann nach Sotschi, freut sich General Waleri Wassiljewitsch Garassimov. Denn in dem russischen Kurort erzählt sein Präsident, Wladimir Putin, dem Chef der „Bild“-Zeitung, dass er ein Mann des Friedens sei und Bundeskanzlerin Angela Merkel schätze. General Garassimov, der russische Generalstabschef, hat 2013 sein Konzept der hybriden Kriegsführung vorgestellt. Wenn ein Interview des russischen Präsidenten mit der „Bild“-Zeitung von Millionen Deutschen gelesen wird, und diese Deutschen sich fragen, was die Russen denn nun eigentlich wollen, ist das viel günstiger, als wie in den alten Zeiten des Kalten Krieges irgendwo Panzer aufzufahren.

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Klasse Überschrift. Passt genau zum Artikel. Selten so gelacht!

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Wer es immer noch nicht gewusst, oder es gar fahrlässig vergessen hat, weiß es nun: Dank der ganzseitigen verbalen Generalmobilmachung durch Herrn Plate muss nun allen klar sein, dass der Russe, wie immer, der Böse ist und wir die Guten, auch wie immer. Dies kann auch gar nicht anders sein, denn Putin ist ein KGB-Mann und alle, die auch nur ansatzweise versuchen, die russische Sicht des Weltgeschehens zu berücksichtigen, sind seine Trolle, bestenfalls aber zu bemitleidende Russlandversteher. Für völlig Unverständige, die dies auch nach einer dreiviertel Seite noch immer anders sehen, hat der Verfasser aber noch die finale publizistische Fassbombe parat: Da Russland und der IS sich der gleichen Methoden bedienen, liegt es doch unausgesprochen nahe, beide als terroristische Vereinigungen einzustufen, denen man nur militärisch beikommen kann - kein Problem jedoch, da wir sowieso überlegen sind und uns ja propagandistisch schon längst im Krieg befinden, wofür der vorliegende SZ-Beitrag übrigens ein gutes Beispiel ist. Wie sagte einst Egon Bahr: "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten." Diese unideologische Einsicht und wohltuend sachlich-nüchterne Einschätzung galt schon immer und sie gilt sowohl für Ost als auch West. Es ist bedauerlich festzustellen, wie weit politische Wortbeiträge hinter dieser fundamentalen Erkenntnis zurück bleiben können und statt dessen lieber an Monumentaldarstellungen eines finalen Schlachtenepos "Gut gegen Böse" mitwirken. mehr

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Ein beispielhaftes Stück Propaganda wie sie auch die nachdenkseiten de beschreibt. "Nehmt dem irren Putin die Killerdelphine weg" ist der Titel eines Artikels von Jens Berger der gut zeigt was derzeit in den Medien abläuft. Der obige Artikel von Herrn Plate fügt sich bestens ein in die Art wie Meinung gegen Putin gemacht werden soll. 27 000 Propagandisten bieten die USA derzeit auf um ihr Russlandbild in die Köpfe zu bringen. ---- http://www.nachdenkseiten.de/?p=32457 mehr

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Was sie über die Propaganda der Russen schreiben können sie Wort für Wort auch über die Propagandatruppen der USA schreiben. Nur sie tun das nicht. Es braucht aber doch auch den Blick auf den Staat der sich als "Gottes eigenes Land" versteht. Kein Wort über 27 000 Propaganda Mitarbeiter die alleine dazu da sind die USA, aus allen Kriegen und Umstürzen die sie weltweit verursachen, reinzuwaschen. Übrigens war Russland nie als Partner für die USA vorgesehen. Es sollte ein Land werden dass den Neokapitalisten der USA zum Fraß vorgeworfen wird. Und Russland hatte einen alkoholkranken Präsidenten der mit einer Oligarchenbande dabei war alle Ressourcen des Landes zu verschleudern. Klar sind die USA sauer. So kurz vor dem Ziel und dann Putin. Deshalb nun den Artikel aus der Tageszeitung ch (27 000 PRBerater-polieren-Image-der-USA) als Link. --- http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513 mehr

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