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Kultur

„Médée in Ulm: Rächerin mit Borderline-Tendenzen

 Oxana Arkaeva (in Rot) spielt die Medea als perfide taktierende Frau, die von Eifersucht getrieben wird. Ihr Mann Jason will mi
Oxana Arkaeva (in Rot) spielt die Medea als perfide taktierende Frau, die von Eifersucht getrieben wird. Ihr Mann Jason will mit der Tochter von König Créon (Tomasz Kaluzny, rechts neben ihr) anbandeln.
Ilja Mess

Ulm sz „Jason, ich fordere meine Kinder“ steht in großen, blutroten Lettern auf dem Vorhang. In Igor Folwills Inszenierung von Luigi Cherubinis Oper „Médée“ („Medea“) am Ulmer Theater richtet die Titelfigur diesen Appell in an ihren Ex-Gatten. Die kolchische Königstochter und Zauberin hat Jason in ihrer Heimat beim Raub des Goldenen Vlieses unterstützt. Für ihre Liebe zu dem Fremden nahm sie sogar den Mord an ihrem Bruder in Kauf und floh mit Jason nach Korinth.

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