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Kultur

Bayreuther Festspiele: „Tristan und Isolde“ und „Parsifal“ wieder aufgenommen

Nur musikalisch überzeugend: Große Stimmen und überwältigender Klangrausch

Bayreuth sz „Tristan und Isolde“, Richard Wagners großes Werk um das stete Fließen und Sehnen, geht bei den Bayreuther Festspielen ins dritte Jahr: im herrlichen Musikstrom, den Christian Thielemann im verdeckten Orchestergraben erzeugt, ist das Werk mit seinen raunenden Holzbläsersoli und selig blühenden Streicheraufschwüngen in besten Händen. Mal klingt es satt und vielschichtig, dann wieder ist es kammermusikalisch ausgedünnt. Thielemann und das Festspielorchester vereinen sich mit Hingabe zur sinnlichsten aller Opernpartituren, auch wenn Katharina Wagner mit dem Treppenlabyrinth des ersten Aufzugs, dem schwarzen Verlies mit den blanken Metallgestängen und den grellen Suchscheinwerfern im zweiten Aufzug allen Zauber aussperrt.

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