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Baienfurt
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Das vergessene Waldbad in Bildern

Baienfurt (shy) - Vor über 40 Jahren stellte der damalige Eigentümer des Baienfurter Waldbads den Badebetrieb ein. Seither haben Sträucher und Bäume das Anwesen zurückerobert. Nur diejenigen, die genau hinsehen, erahnen, wie es früher einmal ausgesehen hat. Und nur diejenigen, die Fantasie haben, können sich vorstellen, wie das Waldbad bald wieder aussehen könnte.


Das Hauptgebäude des Waldbads. Hier gab es ein Gastwirtschaft und Fremdenzimmer.
Das Hauptgebäude des Waldbads. Hier gab es ein Gastwirtschaft und Fremdenzimmer.
Michael Scheyer

Der Heimatkundler Paul Sägmüller (rechts) trifft sich mit Klaus Ewel von der Firma „Betz und Weber“, um ihn über das Gelände zu führen. Sägmüller sammelt Postkarten des Waldbads und hat ein Buch über die Geschichte des Anwesens geschrieben. Das erste Mal wurde es bereits im Mittelalter erwähnt. Und als junger Bursche besuchte Sägmüller das Waldbads gerne, um zu baden und um sich ein Trinkgeld zu verdienen, indem er Gläser von den Tischen abräumte.
Der Heimatkundler Paul Sägmüller (rechts) trifft sich mit Klaus Ewel von der Firma „Betz und Weber“, um ihn über das Gelände zu führen. Sägmüller sammelt Postkarten des Waldbads und hat ein Buch über die Geschichte des Anwesens geschrieben. Das erste Mal wurde es bereits im Mittelalter erwähnt. Und als junger Bursche besuchte Sägmüller das Waldbads gerne, um zu baden und um sich ein Trinkgeld zu verdienen, indem er Gläser von den Tischen abräumte.
Michael Scheyer

Die Postkarten zeigen, wie groß der künstlich angelegte Badesee einmal war. Heute ist an seiner Stelle nur noch ein Tümpel. Dieser befindet sich hinter den Bäumen im Hintergrund.
Die Postkarten zeigen, wie groß der künstlich angelegte Badesee einmal war. Heute ist an seiner Stelle nur noch ein Tümpel. Dieser befindet sich hinter den Bäumen im Hintergrund.
Michael Scheyer

Kaum zu glauben, dass sie hier einmal ein großer Badesee befand. Jetzt wuchern nur noch Gestrüpp und Bäume. Und in der Mitte befindet sich noch immer der gemauerte Brunnen, aus dem eine Wasserfontäne entsprang.
Kaum zu glauben, dass sie hier einmal ein großer Badesee befand. Jetzt wuchern nur noch Gestrüpp und Bäume. Und in der Mitte befindet sich noch immer der gemauerte Brunnen, aus dem eine Wasserfontäne entsprang.
Michael Scheyer

Ein Sprungbrett mitten im Wald, aber kein Wasser, in das Badegäste springen könnten.
Ein Sprungbrett mitten im Wald, aber kein Wasser, in das Badegäste springen könnten.
Michael Scheyer

Links befand sich das Badesee, im Hintergrund das große Gebäude mit den Fremdenzimmern. Und rechts im Bild: Der ehemalige Umkleidebereich.
Links befand sich das Badesee, im Hintergrund das große Gebäude mit den Fremdenzimmern. Und rechts im Bild: Der ehemalige Umkleidebereich.
Michael Scheyer

Moos wuchert über die Steintreppen. Dort hinauf ging es zu den Umkleidekabinen. Es wurde genau Buch geführt, wann ein Badegast ins Wasser ging und wann er wieder aus dem Wasser stieg.
Moos wuchert über die Steintreppen. Dort hinauf ging es zu den Umkleidekabinen. Es wurde genau Buch geführt, wann ein Badegast ins Wasser ging und wann er wieder aus dem Wasser stieg.
Michael Scheyer

Das Holz verwittert. Dennoch sieht man gut, wie die Umkleidekabinen früher einmal ausgesehen haben. Mit ein wenig Fantasie und Farbe könnte der alte Charme wieder hergestellt werden.
Das Holz verwittert. Dennoch sieht man gut, wie die Umkleidekabinen früher einmal ausgesehen haben. Mit ein wenig Fantasie und Farbe könnte der alte Charme wieder hergestellt werden.
Michael Scheyer

Geradezu Märchenhaft, wie sich das Waldbad im Herbstlaub zeigt. Gut 400 Menschen haben im früheren Tanzsaal, der sich links befand, Platz gefunden. Und links befand sich auch die Bestuhlung der Schänke.
Geradezu Märchenhaft, wie sich das Waldbad im Herbstlaub zeigt. Gut 400 Menschen haben im früheren Tanzsaal, der sich links befand, Platz gefunden. Und links befand sich auch die Bestuhlung der Schänke.
Michael Scheyer

Paul Sägmüller (links) ist auch nachdem das Waldbad geschlossen wurde häufig hier zu einem Vesper eingekehrt. Denn der Erbe, der den Badebetrieb aufgab, gab nie die Ausschankkonzession ab. Wenn Licht an war, durften Gäste vorbeikommen, wie er erzählt.
Paul Sägmüller (links) ist auch nachdem das Waldbad geschlossen wurde häufig hier zu einem Vesper eingekehrt. Denn der Erbe, der den Badebetrieb aufgab, gab nie die Ausschankkonzession ab. Wenn Licht an war, durften Gäste vorbeikommen, wie er erzählt.
Michael Scheyer

Mittlerweile ist das meiste ausgeräumt. Die Käufer lassen alle Gegenstände verpacken und prüfen, was von alledem für eine eventuelle Wiedereröffnung noch gebraucht werden könnte. Früher, da war der große Raum mit einem Glasdach versehen.
Mittlerweile ist das meiste ausgeräumt. Die Käufer lassen alle Gegenstände verpacken und prüfen, was von alledem für eine eventuelle Wiedereröffnung noch gebraucht werden könnte. Früher, da war der große Raum mit einem Glasdach versehen.
Michael Scheyer

Das ist die frühere Außenwand, an die der Wintergarten angebaut wurde. Die Fenster bleiben einfach drin.
Das ist die frühere Außenwand, an die der Wintergarten angebaut wurde. Die Fenster bleiben einfach drin.
Michael Scheyer

Was für ein herrlicher Holzboden. Auch dieser große Saal, in dem früher die Wirtschaft war, könnte bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Was für ein herrlicher Holzboden. Auch dieser große Saal, in dem früher die Wirtschaft war, könnte bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Michael Scheyer

Hier gab es noch lange nach dem eingestellten Badebtrieb ein Bier und ein Paar Landjäger. Der große Ofen in der Bildmitte war lange Zeit der einzige Heizkörper im großen Gebäude. Direkt davor stand der Stammtisch.
Hier gab es noch lange nach dem eingestellten Badebtrieb ein Bier und ein Paar Landjäger. Der große Ofen in der Bildmitte war lange Zeit der einzige Heizkörper im großen Gebäude. Direkt davor stand der Stammtisch.
Michael Scheyer

Das Waldbad, schon vor vielen Jahrzehnten eine starke Marke.
Das Waldbad, schon vor vielen Jahrzehnten eine starke Marke.
Michael Scheyer

Auf dieser Matratze sollte der letzte Eigentümer geschlafen haben, nahe des Ofens.
Auf dieser Matratze sollte der letzte Eigentümer geschlafen haben, nahe des Ofens.
Michael Scheyer

Im oberen Geschoss befinden sich die Fremdenzimmer. Es gab nur Stockwerkstoiletten. Keines der Zimmer hatte ein eigenes Bad, nur eigene Waschbecken.
Im oberen Geschoss befinden sich die Fremdenzimmer. Es gab nur Stockwerkstoiletten. Keines der Zimmer hatte ein eigenes Bad, nur eigene Waschbecken.
Michael Scheyer

Dieses soll das modernste Zimmer gewesen sein, in dem Gäste des späteren Eigentümers unterkamen - nachdem der Betrieb des Waldbads aingestellt wurde.
Dieses soll das modernste Zimmer gewesen sein, in dem Gäste des späteren Eigentümers unterkamen - nachdem der Betrieb des Waldbads aingestellt wurde.
Michael Scheyer

Die übrigen Zimmer sind dagegen deutlich heruntergekommener. Tapete platzt ab. Heizung gab es keine.
Die übrigen Zimmer sind dagegen deutlich heruntergekommener. Tapete platzt ab. Heizung gab es keine.
Michael Scheyer

Erinnerungen an eine frühere Zeit. Unbekannt, welche Personen sich auf dem Foto befinden.
Erinnerungen an eine frühere Zeit. Unbekannt, welche Personen sich auf dem Foto befinden.
Michael Scheyer

Wie dieses Zimmer wohl einmal ausgesehen hat? Und welche Menschen hier abgestiegen sind? Das werden wir nie erfahren.
Wie dieses Zimmer wohl einmal ausgesehen hat? Und welche Menschen hier abgestiegen sind? Das werden wir nie erfahren.
Michael Scheyer

Der Speicher ist fast vollständig ausgeräumt.
Der Speicher ist fast vollständig ausgeräumt.
Michael Scheyer

Das könnten zwei Juwelen sein, die im Speicher gelagert wurden. Das hängt wohl davon ab, ob der Inhalt noch genießbar ist.
Das könnten zwei Juwelen sein, die im Speicher gelagert wurden. Das hängt wohl davon ab, ob der Inhalt noch genießbar ist.
Michael Scheyer

Das Waldbad - eine Idylle am Rand von Baienfurt. Still und von der Natur durchdrungen. Die neuen Besitzer wollen erst einmal alles roden, um zu sehen, was aus dem Waldbad gemacht werden könnte.
Das Waldbad - eine Idylle am Rand von Baienfurt. Still und von der Natur durchdrungen. Die neuen Besitzer wollen erst einmal alles roden, um zu sehen, was aus dem Waldbad gemacht werden könnte.
Michael Scheyer
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