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Maget schließt Zusammenarbeit mit Linken aus

(MÜNCHEN/lby) „In Bayern niemals“, sagte Maget am Dienstag in München zu Fragen nach einer möglichen Koalition oder Kooperation mit der Partei. Auch das Modell einer Tolerierung von ihm als Regierungschef durch die Linke schloss er aus. Es seien zwar nach der Wahl theoretisch vielerlei Optionen denkbar. „Nur eine Konstruktion geht gar nicht, und das ist jegliche, die die Linkspartei beinhaltet.“ Dies werde nicht eintreten.

Die Linke hat nach jüngsten Umfragen Chancen, die Fünf-Prozent- Hürde zu überspringen und erstmals in den Landtag einzuziehen. Zuletzt lag sie in einer Umfrage bei exakt fünf Prozent. Maget wiederum hatte in den vergangenen Monaten wiederholt erklärt, er würde sich gerne von einer „Viererkoalition“ aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern zum neuen Ministerpräsidenten und damit zum Nachfolger Günther Becksteins (CSU) wählen lassen.

Allerdings lagen die Christsozialen in Umfragen nach einem Einbruch im Frühjahr zuletzt wieder bei 50 Prozent oder knapp darüber und haben damit Chancen, ihre absolute Mehrheit im Landtag zu halten. Die SPD dagegen kam in Umfragen bislang kaum über ihr 19,6-Prozent- Ergebnis von 2003 hinaus.

(Erschienen: 22.07.2008 14:00)


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